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Laureline Duvillard am, Freitag 2. März 2012

Köppelsche Provokation und ihr Echo

Die Füsse auf dem Pult, ein Glas Weisswein in der Hand und zwischen den Ordnern einen BH, der leibliche Freuden zwischen Bürostuhl und Computer andeuten soll: Was das Titelbild der jüngsten «Weltwoche» zeigt, und im Blatt mit reichlich Statistik unterlegt wird – «Die Griechen der Schweiz. Warum die Romands weniger arbeiten und höhere Renten beziehen.» –, würde in der Romandie einen Sturm der Entrüstung auslösen, so könnte man meinen.

Weit gefehlt. Stattdessen macht man sich lustig über das Bild der «Alémaniques» über die Romands. Als Reaktion auf Köppels Attacke wurde die Facebook-Gruppe «Welschwoching» in Anlehnung ans Planking – ins Leben gerufen. Romands zeigen sich in ähnlichen Büroposen und prosten dem User zu. Mitgemacht hat den Spass auch der grüne Nationalrat Antonio Hodgers. «Romands, und stolz es zu sein», steht unter seinem Foto. Und Hodgers weist darauf hin, dass die wirtschaftliche Entwicklung der Romandie seit Jahren über dem Schweizer Mittelwert liege und die Genferseeregion zu den dynamischsten zähle.

Freysinger: Dieser Artikel ist ein Zeichen dafür – unter vielen anderen – dass der Zusammenhalt in der Schweiz bröckelt

Ein Prost auf den Romand: Grünen-Nationalrat Antonio Hodgers nimmts locker.

Ein Prost auf den Romand: Grünen-Nationalrat Antonio Hodgers nimmts locker. (Facebook)

Im «Weltwoche»-Artikel kommt die Romandie schlecht weg: hohe Verschuldung der Kantone, höhere Arbeitslosigkeit als in der Restschweiz und zu allem noch Probleme mit Alkohol am Arbeitsplatz. Nicht zum Lachen findet das CVP-Präsident Christophe Darbellay, die «Weltwoche» kultiviere den Hass auf alles, was nicht der blocherschen SVP entspricht, so der Walliser. Und der Genfer Noch-Grünen-Präsident Ueli Leuenberger: «Nach den Diffamierungskampagnen gegen die Jugoslawen und die Deutschen attackiert man jetzt die Romands.»

Der Genfer FDP-Nationalrat Christian Lüscher hält es mit Hodgers und entgegnet mit Fakten: «Die ‹Weltwoche› vergisst, dass Genf zu den acht Kantonen gehört (die Waadt inbegriffen), die hunderte von Millionen Franken in den interkantonalen Finanzausgleich einbezahlt», schreibt der Politiker.

Auf den Punkt bringt es wohl Oskar Freysinger: Der «Weltwoche»-Artikel würde zeigen, dass einige Deutschschweizer – «und ich habe germanisches Blut» – nicht verstanden hätten, wie man das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden könne. Trotzdem macht sich der Walliser Nationalrat Sorgen: «Zürich bindet das Französisch in den Schulen zurück. Die Armee dient nicht mehr als Bindemittel für den nationalen Zusammenhalt. Dieser Artikel ist ein Zeichen dafür – unter vielen anderen – dass der Zusammenhalt in der Schweiz bröckelt


Laureline Duvillard journaliste web au quotidien 24 Heures
Onlineredaktorin bei «24 Heures»

263 Kommentarecommentaires zusur “Köppelsche Provokation und ihr Echo”

  1. Rolf Fritz sagt:

    Wahrheit ist immer diffamierend

    • Schmid Oski sagt:

      Absolut richtig. Schlage vor, die Romands schliessen sich den Franzosen an, die Tessiner den Italiener und wir Deutschschweizer gehen eine Verbindung mit Bayern und Baden.Würtenberg ein. Welch eine Wirtschaftsmacht !

      • Bruno Bernasconi sagt:

        Fusion mit Bayern und Baden-Württemberg aber erst, nachdem gewisse Deutschweizer die gemeinsame Sprache in orthographischer und grammatikalischer Hinsicht verbessert haben.

        • Alain de la France sagt:

          Ok, aber sprechen thun diese Leute, z.B. die “symbadischen Badischen” oder auch
          die Bayern (nicht unbedingt die Muenchner Schicki-Mickis) auch mit einem besonderen Dialekt.
          In der That – das ist aber eine spezielle Sache – aehnlich den alten Elsaessern;
          wie z.B. Eiffel aus dem Elsass dem grossen Ing. (nicht nur in F).

          • Ruedi Meyer sagt:

            Danke für die Belehrung bezüglich Eiffel. Ich habe immer geglaubt, dieser habe die Münchensteiner Eisenbahbrücke gebaut, die 1891 unter der Last eines Zuges einstürzte. Über 70 Menschen kamen dabei zu Tode. Der Eiffelturm war hingegen das Werk eines Schweizer namens Koechlin. Soll jetzt die ehemalige Burgunderstadt Basel französisch werden?

        • Paul Werther sagt:

          Ich schlage vor die CH bleibt bestehen, und anexiert Baden-Wurtenberg und Bayern im Norden, das Burgund (Lyon) im Westen, im Sueden das Piemont, Lombardei und Venetien. (Voralbert lassen wir dort wo es ist). Voila, die Wirtschaftsmacht total.

          • Brigitte sagt:

            wenn Voralbert “Vorarlberg” sein woll, warum wollt ihr die nicht??? Vielleicht weil wir Österreicher zuviel gemeinsam mit den Schweizern haben? *ggg . Zudem sprechen die ja auch – oder fast – die gleiche Sprache!

          • Axel Boensch sagt:

            @ zu P. Werther: Grosse Annektionspläne der kleinen Schweiz. Nur in Bayern oder B.-W. würde sich
            nie jemand unter CH-Obhut geben. Sie würden eher CH selbst annektieren.
            Aber die schweiz droht auseinanderzubrechen. Ähnliche Separationsgedanken kamen auch schon
            in Ex-Jugoslawien, in Spanien (Katalanen und Basken) auf.

        • Maja sagt:

          Warum nehmen sie an, dass diese Deutschen die Schriftsprache besser beherrschen als wir?

          • Sachse_In_Bayern sagt:

            Wir verzichten nicht darauf Dialekt zu reden. Wir verzichten darauf Dialekt zu schreiben.

            Es ist normal, dass Fähigkeiten sich mit reichlich Üben bzw. Anwenden (hier: deutsches Schriftdeutsch schreiben) verbessern und festigen.

          • Tara sagt:

            Weil man den Unterschied jeden Tag in den Leserkommentaren des Tagesanzeigers und der Sueddeutschen Zeitung sehen kann.

        • frei s. sagt:

          kl. korrektur welche bernasconi als tessiner nicht wissen kann: das CH-deutsch entspricht dem allemanischen welches bis baden-würtenberg und auch (wollend) anderen südregionen bis vorallberg problemlos verstanden wird (vice-versa). man braucht keine inhouse intriganten um fremdsprachen als “einender” faktor zu beklagen. die leistung zählt!
          da sind leider mehrere regionen nicht nur in der CH, vorallem EU im hintertreffen. freundlich, form und stil genügt vielleicht bei der FDP – nur.. wo sind die ? in jeder krise wird nur die leistung gemessen – die fehlt massiv !

          • Simon boringbread sagt:

            da fühlt sich jemand als Herrenrasse und somit wohl auch im norden Zuhause. Ihr seit so 1930!!!

          • Bruno Bernasconi sagt:

            @Maja / @Frei S.: Mit Grammatik und Orthographie meinte ich ganz einfach „Grammatik und Orthographie“:

            . z.B. „die Tessiner den ItalienerN“
            . das deutsche Bundesland heisst Baden-WürTteMberg
            . Vorallberg oder Voralbert heisst korrekt VoraRlberG

            Und das weiss sogar ein Tessiner.

        • Kleiner und doch nicht Klein sagt:

          Es kann ja sein,dass ich falsch liege…aber ich denke Axel Boensch ist ein Zuwanderer aus Deutschland.Einer der die Schweiz nicht wirklich kennt und sich anmasst,die Lage zu beurteilen.Einer der immer noch glaubt,dass viele Schweizer vile Deutsche aus Minderwertigkeitskomplexen heraus nicht mögen.Einer der aber gleich beweisst,warum die Schweizer viele Deutschen in wirklichkeit nicht mögen: Arroganz!Bewiesen mit Aussage:”..der kleinen Schweiz”.Wenn sie erhlich sind,Herr Boensch ,sie bewundern die Schweiz und finden Ihr eigenes Land nicht so gross,wie sie den Anschein erwecken möchten.

      • Samuel Pfister sagt:

        @Oski: Hervorragend, dies entspricht genau dem Vorschlag der Aufteilung der Schweiz an ihre Nachbarlaender, welcher Ghadaffi (R.I.P.) der UNO-Vollversammlun gemacht hat :)

        • Dieter Wundrig sagt:

          Das habe ich mir auch gedacht, sollte der Revolutionsführer doch richtig getickt haben! Irgendwie erinnert mich das aber auch an Kannibalismus, jeder fällt über jeden her.

      • Mark Wolff sagt:

        Ihe “Aussenschweitze”r könnt gern gehen, aber wir bleiben im Wallis ;-)

      • Marcel Savarioud sagt:

        Das wollte Ghadaffi schon

      • Luis Sartre sagt:

        Ha, ha, wieder mal wunschgeträumt @Oski ? ;-)) Glaubst Du denn tatsächlich, die Deutschen, Franzosen od. Italiener würden Euch wollen. Schon gar nicht Bayern u./od. BW – weil nämlich solche deutschfeindl. Wendehälse wie die CH’s völlig uninteressant, bzw. unbeliebt sind.

      • Rudolf Zähringer sagt:

        @ Schmid Oski, aber zuerst müssen wir den Deutschschweizern Deutsch beibringen. Oder wie Sie sagen würden: “den Deutschschweizer”.

      • Matthias sagt:

        Bevor man die Romands rauswirft, sollte man alle deutschsprachigen Kantone ausser Zürich und Basel rauswerfen. Die Defizit Kantone braucht kein Mensch.

        • Konrad Vogelsang sagt:

          Interessanter Approach. Welchen Namen schlagen Sie denn für die neue staatliche Doppelexklave vor? Neu-Schwaben, Oberrheinland, Hochalemannien oder Alpendeutschland? Vielleicht auch Republik Züsel, oder Barich, nein besser Baregg. Denn den Namen Schweiz müssten Sie an jene zurückgeben, die das Copyright haben, aber rausgeschmissen wurden. Deswegen schlage ich ein anderes Prozedere vor: Reset und Zustand von 1291: Urschweiz. Plus ZG und LU, der Rest darf sich neu für die Schweiz bewerben. Wenn die Zürcher das Maul zu sehr aufreissen, schenken wir sie den Schwaben, das passt eh gut.

      • Issey Schnyder sagt:

        Aber Vorarlberg nehmen wir auch noch gleich mit in den Wirtschadftsraum! Das gäbe nochmals wesentlich Wirtschaftskraft dazu! Und Lichtenstein grad mit! Würde ich sofort zu stimmen! ;-)

      • Jürg Wehrlin sagt:

        Tirol fehlt noch, dann hätten wir eine echte Alpenrepublik.

    • Le Welsch sagt:

      …und die Demagogen übersehen nur zu gerne Fakten und halten sich an die Klischees.

    • Martin sagt:

      Das ware in der Tat eine gute Idee. Eine natuerliche Erweiterung waere Bayern Elsass und Voralberg.

      • Peter Widmer sagt:

        Nein, nur BW. Johann Georg Blocher, Blochers Urgrossvater, stammte aus dem Schwäbischen und hatte sich 1861 in Schattenhalb ins Schweizer Bürgerrecht eingekauft. Also, heim ins Reich :-)

      • Beat sagt:

        Das doppelt so grossse Bayern soll sich der Schweiz anschliessen ??? Und wieso ist Bayern eine natürliche Erweiterung und Baden nicht ???

    • Caratt sagt:

      Herr Fritz, ich glaube Sie verstehen das Wort diffamierend nicht ganz – Ihr Satz ist schlichtweg schwachsinnig, Wahrheit hat gar nichts mit Diffamierung zu tun…

      • Florian Meier sagt:

        Wer sagt denn überhaupt, das BW und Bayern Euch Deutschschweizer haben wollen. Nörgelis und Jammerlappen gibt es dort schon genug. Weitere 5,5 Mio müssen nun wirklich nicht sein.

  2. Lieber solllte man die deutschschweizer Hillbilly Kantone näher unter die Lupe nehmen, die auf Kosten der Wirtschaftsstandorte ZH, ZG, BS, GE, VD schmarotzen, um jene zum Dank mit dem Ständemehr ständig zu überstimmen. Ganz schlimm auch BE; besteht praktisch nur noch aus Bauern und Beamten; BE hat bis jetzt alle Hebel in Bewegung gesetzt, um ja die Wirtschaft zu vertreiben. Kein Wunder kassieren sie 1 Milliarde aus dem Finanzausgleich.

    • Alexander Jakob sagt:

      Bern gehört zur Westschweiz! Est-ce que vous avez compris, Monsieur Gfeller? Ohne Bern keine Schweiz und um die Deutschweizer bei uns in Bern zu ertragen ist 1 Milliarde zu wenig! Ohne Bauern keine Milch, kein Brot und kein Käse oder essen und trinken Sie Papier und Tinte?

      • Werner Meier sagt:

        Genau, darum ist die Berner Polizei auch mit “Police” angeschrieben.

      • Alfred E. Altman sagt:

        MIlch, Brot und Käse gibt es auch anderswo – Papier und Tinte auch …. in gleicher oder besserer Qualität und zu günstigeren Preisen.

      • Sugi sagt:

        Ja ja der Kanton Bern…
        Dieser verarmte Patrizier-Kanton der aus Bauern und einigen Bundesbeamten
        besteht, kann ja nie auf den eigenen Beinen stehen. Dazu kommt noch eine
        Links-Grüne Regierung, die sich neustens noch 3000.00 Fr je Monat Lohnerhöhung
        selber in die Säcke stossen will. Fazit: Maden im Speck, die sich vollsaugen bis
        sie abfallen. Solange die Kantonsverwaltung über dem Bernerwappen eine Krone
        hat, wird in diesem aufgeblähtem Beamten-Filz sich nie was ändern!

        • Mark Keller sagt:

          Oskar Freysinger hat recht, der Zusammenhalt der Schweiz bröckelt. Solidarität wird durch Egoismus ersetzt!

          • Christian Duerig sagt:

            Jeder sieht nur das, was er sich vorgaukelt. Die CH bröckelt nicht, höchstens das Bankgeheimnis. Dies habe ich nicht gesehen, sondern nur gelesen und verstanden.

        • Muster sagt:

          Richtig wäre es , den Finanzausgleich ganz abzuschaffen, einige 100 Stellen der Bürokratie sind eingespart, dazu gehören noch viele Aufgaben, die zwingend der Steuerzahler berappen muss; insbesondere die vielen unnützen Bürokraten, die üblelste Form des Sozialschmarotzertums; das Bundesamt für Landwirtschaft dient überwiegend der Bürokratie

          • David sagt:

            Also Herr Muster, dann wird auch der Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen abgeschafft.
            Mal schauen, wieviele Milliardäre dann noch in der rechtsradikalen Ostschweiz bleiben wollen.
            Dann werdet Ihr euch wünschen, Ihr hättet den Finanzausgleich noch.

        • Martin sagt:

          Der Kanton bern ist flaechenmaessig der groesste Kanton, nur Wirtschaftlich gesehen bringt er nichts.

          • Ruedi von Steiger sagt:

            Sie hätten im Geographieunterricht besser aufpassen sollen. Nicht mal inklusive Jura war Bern der flächenmässig grösste Kanton. Letzterer liegt weit im Südosten.

          • Martin sagt:

            Entschuldigung, GR ist der Groesste Kanton, wie konnte ich das nur vergessen, aber die Population in GR ist so gering im vergleich zum Mutzenkanton.

      • Martin sagt:

        Lustig – Baden Wuertemberg produziert Milch – es ist billiger die Milch dort zu kaufen. Eine Deutschschweiz ohne Bern ist finanziell eine Bereicherung fuer Basel und Zuerich den Aargau usw, welche die Berner Mutzen finanzieren (mit CHF 1000 Mio/Jahr) und ihre teure Miclh kaufen muessen. ich finde es eine Frechheit wie die Berner ueber die Zuercher und Basler bloede lachen und nichts zum Reichtum der CH beitragen. Blocher ist bei den Bernern nicht beliebt da er die Anzahl unnoetiger Beamten reduzieren wollte. Diese koennten naemlich auf den Baustellen in Zuerich und Basel arbeiten!

      • frei s. sagt:

        und was bitte ist der schweizer, wenn er die günstigere milch, käse und brot aus dem nachbarländer holt ? eben, ausser subventionen und oekoexperimente nix gewesen. vielleicht wissen sie dies nicht: während des krieges waren es immer die bauern welche unterm tisch “kriegsgewinnler” waren (speck,butter und eben …vekauften – märkli waren limitiert). und siehe da, nach dem krieg alle grossgrundbauern wurden millionäre (land verkauft) und stiesen auf zu verwaltern, gestützt (einmal mehr) von bern , dem oberverwalter.
        produzieren zu marktpreisen? sollen die anderen ohne lobby!

  3. Rober Franz Reichmuth sagt:

    Na und? Nur ein weiterer – untauglicher “Köppelscher” Versuch, uns die “CH” zu erklären. Bald fliessen die grossen Geldströme gänzlich an unserem “Stadtstäätli” vorbei. Deshalb die verzweifelte suche nach “Sündenböcken”.

    • Hans Gschwind sagt:

      Bei solchen Artikeln geht’s nur darum, den Geldstrom von Herrlilberg in die Stadt weiterhin fliessen zu lassen. Anders ausgedrückt “wo du nicht bist du Organist, da schweigen alle Pfeiffen”.

  4. Patrik Peter sagt:

    Sobald man des Französisch nicht mächtig ist, triumpfiert das Klischee. Das dass Französisch in Zürich einen Nebenrolle hat ist für mich absolut unverständlich. Für viele Deutschschweizer hört leider die Schweiz spätestens bei Bern auf. Schade eigentlich.

    • hannes germann sagt:

      arbeite für eine firma mit ch-hauptsitz in genf. jedesmal (!), wenn wir besuch vom internat. hauptsitz bekommen, hören wir: “oh, why can’t geneva run as smoothly as zurich does!”. von engländern, italienern und anderen.
      dass für Sie hingegen das D eine nebenrolle spielt, zeigt Ihre orthografie. ich jedenfalls kenne deutlich mehr bünzli-dütsch-schwiizer, die frz sprechen, als umgekehrt.

      • Patrik Peter sagt:

        T’es un vraiment suisse-toto. Haben Sie meinen Text gelesen? Nein. Für Sie zum Nachsprechen: Ich finde es schade (achtung!!!) das FRANZÖSISCH in Zürich (achtung!!) eine Nebenrolle. spielt.

        • hannes germann sagt:

          wenn beleidigungen kommen, wurde das ziel meist getroffen, oder? ich bin ehrlich gesagt froh, dass frz. eine nebenrolle hat, auch wenn ein so weltoffener welscher wie Sie sicher ohne weiteres zugeben würde, dass in Zürich mehr leute frz sprechen als in Genf deutsch parlieren.
          @bbernasconi: da haben Sie vielleicht recht, sind vorwiegend Briten. ;-)

        • Ein Welscher würde niemals sagen: T’es un vraiment suisse-toto. Der Satz müsste heissen: T’es vraiment un suisse-toto. Also, Patrik Peter ist ein echter Suisse-Toto, der französisch nur mangelhaft beherrscht.

          • Jeanclaude sagt:

            oder noch besser “t’es un vrai Suisse-toto oder nicht, Frau Französischlehrerin?

          • J. Graf sagt:

            In Einzahl sagt man un suisse-total. Suisse-totaux (oder-toto) ist Mehrzahl.

        • PlainCitizen sagt:

          “triumpfiert” ?

      • Bruno Bernasconi sagt:

        An Ihrem internationalen Hauptsitz scheinen aber auch nur Bünzli zu arbeiten und die können nicht mal französisch (ich meine die Sprache)?

      • Samuel Pfister sagt:

        @Germann: Fuer einen Romand ist diese Ortografie ausgezeichnet (ich denke, dass deutsche Grammatik viel schwieriger ist im Franzoesischen. Und im Gegensatz zu Ihnen beherrscht Herr Peter auch Gross- und Kleinschreibung ;)

        • mengold sagt:

          @pfister: wenn HANNES GERMANN ein roman ist, bin ich chinese. germann ist einer der germanischsten namen und dann noch hannes. also bitte….vera..kann ich mich selber. nur weil er in genf arbeitet, muss er noch lange kein romand sein (im gegenteil, wenn Sie verstehen, was ich meine…)

  5. Alain de la France sagt:

    Il y des Suisses – qui parlent allemands -et-
    il y a des Suisses – qui parlent francais.
    Tous les deux boivent en Suisse -et- sont lentes ;-)
    Ils sont les Helvètes (Celtes) – nous sommes les Gaulois (Celtes).
    Ou est la problème ?

    • Thomas du Biel-Bienne sagt:

      LE problème, Alain, LE problème….t’as trouvé ? C?est claire?
      bisou du Bienne ;-))

    • François sagt:

      Y’a pas de problème Alain. Y’a tout simplement des pays qui fonctionnent et qui sont économiquement dynamiques et d’autres retardés et pauvres. Mais on vous aime quand même. Cocorico!

    • Alain de la France sagt:

      Et oui – j’ai grandi en Canton Berne – Giele simmer gsi.
      C’est pour ca – je suis aussi lente ;-)

    • rené w. sagt:

      Peu vraissemblable, cher Alain, que to sois ‘de la France’ – ton Francais est plutôt pénible et ne fait pa la grande publicité pour les ‘Gaulois’………. que vous n’êtes pas vraiment, les Suissses romands, que vous voudriez bien être par contre ! Votre ‘patois’ passe pour três rural à Paris et les ‘nonante’ et ‘septante’ ne sont pas la meilleure référence !

    • mengold sagt:

      stimmt nicht ganz, die deutschCHer sind allemannen, die paar helvetier sind von den germanen verdrängt worden.

  6. Thomas Büeler sagt:

    Sorry, diese Behauptung und Verlgleich ist traurig, arrogant und falsch. Weltwoche? Wollt ihr die Schweiz zerstören? Was ist los mit euch? Aber mal zu Fakten? Welcher Teil der Schweiz hat das Image der Genauigkeit, Präzision und Verlässlichkeit der Schweiz aufgedrückt?? Uhrenindustire der Westschweiz!! Was ist mit Nestle? Was ist mit dem Rohstoffhandel? Und wo liegt der Kanton der am meisten vom Ausgleich profitiert? Welcher Finanzplatz hat es gerade mal innert 2 Jahren geschafft den Ruf der Schweiz zu zerstören? Wo liegt dieser? Ich bin Deutschweizer (Innerschweiz). Ich bin nicht links..

    • Matthias sagt:

      Tja Th.Büeler, diese Zusammenhänge kommen möglicherweise an der Förrlibuckstrasse in ZH-West nicht an, wenn man v.a.Feindbilder sucht, will man etwas weiter weg “nodere”, vor der Türe kehren macht da keinen Spass. Das ist zu mühsam, von ZH-West nach “Downtown” Bahnhofstrasse zu fahren, um sich das Schlammassel anzuschauen…. und übrigens in der Industrie sind noch Stellen frei, z.B. der Uhrenindustrie… aber Banker, die uns unsere Sparbatzen veruntreuen, hat es seit langem zu viele!

    • Tom Stalder sagt:

      Auf den Punkt gebracht. Bin eigentlich ein Weltwoche-Leser, aber dieser Artikel schiesst den Vogel (den Autor) ab. – Ich gehe davon aus, dass er zu den 80% Zürchern gehört, die noch nie einen Fuss über den Röstigraben gesetzt haben. Wenn man will, dann kann man die vom Autor herangezogenen Disparitäten zwischen einer wie auch immer aggregierten Deutschschweiz (hat er BE, Oberwallis, GR, GL, UR, SO, AI , AR nicht dazugezählt?) und der “Romandie” ebenso innerhalb der Gruppe der Deutschschweizer Kantone herleiten. – Die arroganten Zürcher, Zuger und Züri-Schwyzer sollten mal die Klappe halten!

    • Margot Rosanes-Csuka sagt:

      Ich bin in einer Schweiz aufgewachsen, wo das Welschjahrland für junge Menschen wenigstens in der Stadt noch wünschenswert war, selbst wenn man ein Jahr lang Haushalthilfe war, wo es das Natürlichste der Welt war, dass man
      sich in zwei Landessprachen verständigen kann. Jetzt bin nach einem 35-jährigen Aufenthalt im Ausland wieder 20
      Jahre in der Schweiz und bin über die Engstirnigkeit der Leute entsetzt. Wir kapseln uns hinter dem Schweizerdeutsch ab und verstehen unsere nächsten Nachbarn nicht mehr. Pigeon English das ist Trumpf! Ohne Zweifel Herr Köppel!!!!

  7. Franz Brunner sagt:

    hört auf zu flennen und statt immer von schlechtem stil etc zu meckern, beweist dass es nicht so ist—man merke: clichés, egal wie falsch, solange positiv schreit kein hahn—aber clichés, egal wie richtig, wenn negativ, dann geht das gejammer los

    • Marie V.Roth sagt:

      Na Brunner: Unsere copatriotes jammern doch nicht! Im Gegenteil, sie verwerten den köppelschen Abfall und machen daraus was Welsches. Die Welschwoching! Sie werden sich huten, den zürcherischen Gallenwurf ernst zu nehmen. 1. stimmen die Fakten nicht und 2. auch in der Romandie trägt jeder bestimmt mehr zum BIP bei, als die Schreiberlinge der Weltwoche :-) Deren unnützes Tun macht die zudem nicht mal glücklich. Schauen sie sich den verklemmten Oberschüler Köppel an. Oder den verbissenen Engeler. Ganz zu schweigen von Gut, der zähnefletschend das Arenapublikum amüsierte.

      • Franz Brunner sagt:

        Na Roth—statt über die ww leute hämische kommentare abzugeben, nehmen sie mal deren facts auseinander, stück für stück, und wenn sie es nicht können dann besser keine kommentare abgeben

        • Marie V.Roth sagt:

          Na. Brunner: Ihre Kommentare strotzen vor Fakten, gell :-) Glauben sie ernsthaft, ihre Meinung sollte mich kümmern, sie guter.

          Nochmals: Die Romands werden niemals flennen, wenn ein Blättchen, quersubventioniert, hanebücherne Artikelchen schreibt. Und das BIP bleibt davon völlig unbetroffen. Die hämischen Kommentare über die WW Leute haben die sich redlich verdient. Zumindest dies haben sie verdient. Was denn sonst.

      • Roland Meili sagt:

        Ha ha ha,super geschrieben Frau Roth,
        ich hatte schon immer den Eindruck dass die Weltwoche Leute immer so frustriert und griesgrämig ausschauen.Die Weltwoche Artikel sind auch immer von hetzerischem und frustriertem Unterton begleitet.
        Einfach furchtbar.

  8. Es wird Zeit, dass man Köppel den eigenen Schwachsinn um die Ohren haut. Also mal aufzeigen, wo die Subventionsabzocker wirklich hocken und wie die SVP deren Besitzstände schützt (Land- und Forstwirtschaft, (Gast-)Gewerbe und Militär). Bei der Gelegenheit könnte man, angefangen mit dem famosen Herr Lei, mal ausbeineln, wes politischen (Un-)Geistes Kind manch ein Exponent der SVP als Teenager war, wenn man schon dem Levrat Nähe zu Diktatoren anzudichten versucht. Ach ja, Herr Köppel: Wem gehört denn nun die WeWo? Sie hatten selbst die 18 Millionen NICHT, um 60% der Aktien zu kaufen, setzen!

  9. Peter Steiner sagt:

    Wie man sieht, ist eben die Lebenseinstellung der Romands (aus meiner Sicht) die Bessere weil gemütlicher und genüsslicher! Spricht da evtl. Neid aus dem Artikel der Weltwoche? Wundern würde es mich nicht, ich bin auch neidisch, dass ich das Leben leider nicht ganz so locker nehmen kann. Eben typisch Dütschschwizer oder “Suisse-toto”.

  10. Franz Brunner sagt:

    statt immer flennen und von schlechtem stil reden, nimmt doch die weltwoche mit facts auseinander–beweist dass sie falsch liegen—man merke: clichés, egal wie falsch, wenn positiv meckert keiner—clichés, egal wie richtig, wenn negativ geht das geschrei los

  11. Beobachter sagt:

    Nun, was Roger Köppel schreibt, ist nicht falsch. Natürlich bellt der Hund, wenn man ihm auf den Schwanz steht… Kann man nicht einmal verargen. Aber es zählen Tatsachen. Tatsache ist z.B. gemäss SUVA-Statistik, dass sowohl in Tessin wie auch im Welschland ein Unfall eine ca. 1,5 x längere Absenz vom Arbeitsplatz als in der Deutschschweiz zur Folge hat. Die Absenztage steigen vom Osten des Landes in Richtung Westen und Süden markant an. Gerade Umgekehrt verhält es sich bei der militärischen Aushebungsquote. Sie ist im Westen mit etwa 60% tief und steigt gegen Osten auf über 80% an. Kommentar?

    • Mark Keller sagt:

      Sie können uns Statistik-Dummies sicher die genauen Quellen ihrer erwähnten Statistiken nennen, oder etwa nicht?

    • Urs Grolimund sagt:

      Was die WW schreibtt kann vielleicht als nicht volkommen falsch angesehen werden.
      Mehr oder wenig verächtliche Ausdrücke wie “Mediterraner Schlendrian”, Verallgemeinerungen wie “DIE Romands sind die Griechen der Schweiz”, einseitige Aussagen wie “In jeder Negativ-Statistik liegen die Welschen vorn” und Behauptungen wie “Während sie über Stress und Benachteiligung klagen, halten die Deutschschweizer den helvetischen Motor am Laufen”. sind jedoch gelinde gesagt fehl am Platz und unnötig.

    • L'Hebdo sagt:

      Ja, gern. 1) Im Tessin und in der Romandie ist die Bevölkerung vernünftiger und legt mehr Wert auf eine gute, nachhaltige Erholung nach einem Unfall, sie will so fit wie möglich die Arbeit wiederaufnehmen. Oder möchten sie diesen Leuten unterstellen, dass sie grundsätzlich faul und asozial sind? 2) Im “Westen” des Landes hat man schneller begriffen, dass Kriegsspiele infantil, unvernünftig und gefährlich sind, man macht also seltener mit: hoffen wir, dass auch im “Osten” eines Tages die Vernunft siegen wird. Oder meinten Sie vielleicht, dass Westler grundsätzlich feige und unpatriotisch sind?

  12. Frank Tork sagt:

    Wer die Weltwoche liest und alles für bare Münze nimmt, versteht den Ansatz des Heftes nicht. Die WeWo provoziert um der Provokation Willen, und generiert damit Aufmerksamkeit und Umsatz – und leider aber auch politische Entrüstung über Themen und Probleme, die (meist) keine sind. Die WeWo ist ein Comic-Heft fürs Kaffeetischchen. Für Anti-Intellektuelle, die sich gerne als Intellektuelle ausgeben.

    • rascha koshev sagt:

      Was uns dieses Comic-Heft für Anti-Intellektuelle leider unterschlägt: Die SVP als Regime nützt die Angst der Armen vor Veränderung; zudem verbindet ES sich mit den Reichen. Erstere werden von Letzteren bezahlt. Man verbreitet Gerüchte und säht Zwietracht. Zudem spielt der Einfachen religiöse Identifizierung zum Wappen eine Rolle. Diskurse mitan subtile “Wahrheit” werden abgewiesen. Ihre einseitige Hetz-Propaganda über Verrat zerstört die Gesellschaft. PS: …hat noch nichts mit Syrien gemein momentan.

  13. Hubert Bonisseur de la Bath sagt:

    Ainsi mon bon Rolf Fritz la vérité blesse ou est diffamante si je comprends bien la langue de Goethe; mais figure toi simplement que ton avis favorise notre cause auprès des derniers indécis car les Romands n’ont qu’un seul souhait, un seul rêve: l’indépendance ou la séparation (Unabhängigkeit ou Trennung dans la langue que tu ne parleras jamais mais qu’il t’arrive d’écrire) . Car ton avis nous importe si peu; tu es aussi étranger pour moi,natif de Lausanne et de nationalité romande, q’un Singapourien. Je vais même te faire une confidence: La Suisse n’existe pas, pas pour nous en tout cas.

    • “La Suisse n’existe pas, pas pour nous en tout cas.” – Pas très étonnant, avec un nom pareil … Hubert Bonnisseur de la Bath.

      • Hubert Bonisseur de la Bath sagt:

        Vous insinuez peut-être que je pourrais être issu d’outre-jura ? signalés dans le pays de Vaud depuis 1450 les Bonnisseur de la Bath vous saluent bien bas sur 28 générations Chère Madame Juillerat. Par ailleurs même si le “nous” vous embarasse encore un peu un petit effort de M. Köppel dans son prochain article (qui nous apprendra bientôt que le romand souffre de maladies génétiques depuis la bataille de Sempach, de syphilis chroniques (moeurs dissolues oblige) et de cyrrhose du foie chez le nouveau-né) et peut-être vous rallierez-vous peu à peu au “nous” ?

        • ‘La Grande France’, je la joinderais bien pour ce qui était de son grand passé, mais avec ces temps qui courent .. et comme je suis de nature plutôt fidèle – je m’ avoue Suissesse-Alémanique-Primitive.

  14. Chrigeli sagt:

    Um mein kleines Weltbild aktuell zu halten brauche ich die Weltwoche nicht. Und doch ist es beunruhigend,vom Köppel hier zu lesen. Kürzlich die Fackelträger von Hombi. Nein, nicht gefährlich. Aber viele Mitläufer und und ähnlich niederschwellig Denkende. Wo würde der Köppel stehen, wenns drauf ankommt? Erfrischend, wie sich die Romands über Köppels Artikel lustig machen. Aber falls der Wind mal dreht…erinnert sich der Ausgelachte!

  15. Lucien Michel sagt:

    Nimmt in diesem Lande irgendwer die «Welt»Woche noch ernst?

  16. Fred sagt:

    In einem sind wir nach wie vor Weltspitze: im Jammern, Nörgeln und im Bünzlitum verbreiten. Die Weltwoche trägt wöchentlich zu diesem Unsinn bei… Eigentlich sollte sie Bünzliwoche heissen, von Welt lese ich da regelmässig wenig bis gar nichts und die Welt immer aus der Perspektive der SVP zu erklären ist schlicht ein Witz und nicht im Ansatz objektiv.

    • Manfred sagt:

      Richtig. In der Wetlwoche wird nur noch gesellschaftspolitischer Reibungverlust produziert. Das Problem ist doch, dass zu viele auf dieses “Gnürz” reinfallen und sich mit einfachen, aber untauglichen Weltbildern begnügen. Die Welschen sind ein Schatz in unserem Land. Ohne sie und ohne die Tessiner wären wir vemutlich eine östreichische Provinz. $Egoisten aus dem Neureichen-Clan der SVP zerstören systematisch das, was die Schweiz ausmacht. Toleranz, Verschiedenartigkeit, Offenheit. Und wieso ? Aus Raffgier.

      • Alfred sagt:

        @Manfred
        Da bin ich nicht mit Ihnen einverstanden. Dass die kulturelle Vielfalt der Schweiz von unschätzbarem Wert ist, ist unumstritten, aber dass heisst noch lange nicht, dass die Romandie deswegen über aller Kritik stehen soll.

      • Welschfreundlich sagt:

        Sie bringen es auf den Punkt, Manfred. Der WW ist im Moment nichts Besseres eingefallen, als über die Welschen her zu ziehen. Sie haben auf alle Fälle mehr Lebensqualität und ich hoffe sehr, die UNI EPFL in Lausanne wird bald der ETH ZH den Rang ablaufen. Schade, gibt es keinen Artikel über die tollen und guten Seiten der CH-Vielfalt. Wichtiger wäre, bereits in den Schulen vermehrt den Austausch zu fördern. Im Outdoor-Blog wird keine einzige Wanderung in der franz.CH beschrieben, der Radius endet an der Sprachgrenze bei Leuk.

        • Helveticus sagt:

          Fakt ist leider, dass sich sowohl Deutschschweizer wie auch Romands in erster Linie für ihre eigene Lebenswelt interessieren. Die Sprache trennt. Das gilt für Medienkonsumenten in gleicher Weise wie für Medienschaffende. Berichte über den andern Landesteil müssen so gut wie immer von oben vorgeschrieben werden, siehe zB de Weck bei SRG. Sind sie mal da, werden sie von den Konsumenten durchaus geschätzt. Aber sie zu erstellen, darauf kommen Medienschaffende nicht von alleine. Die Schweiz ist lediglich eine Willensnation.

      • Helveticus sagt:

        Für mich sind die vereinigten Geschichtsklitterer ein echtes Problem. Unsinn herausposaunen und erwarten, dass man ihre Rest-Argumentation auch noch ernst nimmt. Sie, Herr Manfred, sind leider auch nicht besser als die unsägliche Weltwoche. Unser raison d’être war ja mal, keine österreichscie Provinz sein zu wollen. Aber die Tessiner und die Welschen waren lange Zeit eine Provinz von uns – grobvereinfacht gesagt. Ansonsten haben Sie recht.

    • Anatol Lüthi sagt:

      Ich glaube sie haben die Weltwoche noch nie gelesen. Da gibt es zwar auch Artikel welche aus rechts-konservativer Sicht geschrieben sind, aber genauso auch interessante Interviews und andere, z.B. auch linke Meinungen (z.B. Vischer, Bäumle, Jositsch, Daniel Lampart, diverse linke Schriftsteller etc.) – ach ja, und nicht zu vergessen der wöchentliche Beitrag von Peter Bodenmann. Zudem sehr interessante Artikel und Analysen zu diversen internationalen Themen und Konflikten dieser Welt.

  17. Werner Recher sagt:

    Der Artikel hat in mir einige AHA’s ausgelöst. Er scheint mit Fakten belegt zu sein. Sie mögen für die Betroffenen wohl unangenehm sein. Aber Erklärungen und Fakten, die entkräften oder das Gegenteil beweisen wären besser, als wenn ein Artikel, eine Zeitung oder deren Herausgeber einfach lächerlich gemacht wird. Das wären dann eigentlich schon Eingeständnisse.

  18. Eines muss man Köppel lassen: Er bringt es fertig, dass seine “Weltwoche” immer wieder für Gespräch und Leserbriefe sorgt. Doch WIE er das macht, finde ich beschämend. Wer ist als als Nächster/Nächste an der Reihe? Die Tessiner? Die Rätoromanen? Die Alten?

    • Charles sagt:

      und damit bestimmt nicht mehr für die Sünnelipartei gestimt wird. Gemäss Sarko, pôv con

    • Ruedi von Steiger sagt:

      Die Rätoromanen waren vor ein paar Jahren schon dran. Leider haben sie darauf sehr unsouverän reagiert (Anzeige wegen Rassendisriminierung).

    • Bruno Bernasconi sagt:

      Die Bündner waren schon mal “dran”. Am 14. September 2006 hiess es auf dem Käseblatt «Jäger, Räuber, Rätoromanen. Die frechste Minderheit der Schweiz». Und man hat halt nicht jeden Monat einen Zuppiger oder Lei auf Lager.

    • John Kipkoech sagt:

      Jawohl, alles nur geschicktes Marketing – nur nicht drauf reinfallen!! Unsere Romands sind doch klar die sympathischeren Schweizer als gewisse Züri-Bünzlis welche die WeWo abonniert haben!

    • Martin Cesna sagt:

      Was klein Gross-Köppel fertig bringt, schafft ein Dreijähriger mit links. Beide sind gleich bedürftig ihres Riesenvaters, der sie alimentiert und vor der Realität schützt. Der Vorteil des Dreijährigen ist, dass er dieser Entwicklungsstufe einmal entwächst und zwischendurch auch lustig ist. Das haben die Romands verstanden, wie man mit Dreijährigen umgehen kann. Dazu herzliche Gratulation!
      Vielleicht könnte diese Art des Lebens auch international etwas gute Schweiz ausdrücken, was ihr sicher gut bekäme. Herr Köppel ist dagegen ein “na ja Aushängeschild” für die Schweiz.

      • pierre meier sagt:

        Bin nicht ganz einverstanden mit Ihnen, Herr Cesna. Entwicklungspsychologisch ists m.E. eher die Stufe eines 4 – 5-Jährigen. Und Frau Bünzlis Traumschwiegersohn ist doch kein Aushängeschild, “na ja” hin oder her.

        Die WW war mal zentimeterdick, kiloschwer, tageszeitungsgross, von unhandlichem Format eben, aber doch lesenswert. Heute hat sie praktische Dimensionen, aber leider kein Format mehr, vom Verleger verlegt sozusagen. Erst recht, seit ein zu junger (siehe Cesna) Scheffredaggter darin sein Spannungsfeld zwischen grossem Selbstbewusstsein und niedrigem Selbstwertgefühl zum Ausdruck bringt

  19. Roger Mettler sagt:

    Die Lebenseinstellung der Romands ist sicher besser. Nur ist es leider so, dass sie sich dieses “genüssliche” Leben ohnen Zustupf der Deutschschweiz nicht in diesem Ausmass leisten könnten. Zahlen und Fakten zeigen das ja glasklar. Daher wäre es schon wünschenswert, wenn die Romands den Deutschschweizern gegebüber etwas mehr Respekt erweisen und diese nicht immer abschätzig als “Totos” bezeichnen würden. Ach ja, auch die sprachliche Anpassung ist eher einseitig. Ist wohl einzigartig auf der Welt, dass sich die Mehrheit (über 60%) sprachlich häufig der Minderheit (ca. 20%) anpasst.

    • Cunégonde sagt:

      Ihre Behauptung von der sprachlichen Anpassung ist sowas von daneben. Als unsere Tochter bei der Migros in Marin an der Kasse jobte, nahmen sich die deutschschweizer Feriengäste nicht einmal die Mühe, Hochdeutsch zu sprechen. Unsere Tochter ist zwar bilingue, aber aus Wut darüber, hat sie ihnen nicht in Schweizerdeutsch geantwortet, so nach dem Motto: Unhöflichkeit quittiert man mit Unhöflichkeit.

    • L'Hebdo sagt:

      Herr Mettler, sie merken es sicher nicht und darum wird man es ihnen nicht übelnehmen: Sie reden wie Umberto Bossi (Lega Nord), Silvio Berlusconi… kurz, aus einer engen, einseitigen Perspektive heraus. Statistiken, also “Fakten”, verlangen differenzierte, ausgewogene, perspektivenreiche Interpretationen: die Redaktion der Weltwoche ist dafür nicht qualifiziert, seien Sie doch bitte ein bisschen kritischer. Ungerechtfertigte Bezeichnungen für Fremdes hat der Deutschschweizer auch. Und Anpassung gegenüber Minderheiten ist bewundernswert, sie sollten stolz sein, falls sie Deutschschweizer sind.

    • Hans Boss sagt:

      Dem gibt es nichts beizufügen. Ich hatte jahrelang beruflich mit Welschen zu tun. So was von Arroganz gegenüber den “Totos” ist einfach unbeschreiblich. Da tanzt eine kleine, unbedeutende Minderheit der grossen Mehrheit auf der Nase rum und wir lassen uns das noch gefallen. Sollen sich doch die Welschen Frankreich anschliessen, wir brauchen sie nicht !.

  20. Eric Kurer sagt:

    Dieser überhebliche und bornierte Köppel ist nicht mehr tragbar!

  21. Am 11. März ist Abstimmungssonntag,bin gespannt was die Romands zur Initative ” 6 Wochen Ferien für alle” sagen -
    und was die Deutschweizer dazu meinen.

    • Roland K Moser sagt:

      Als Deutsch-Schweizer stimme ich ja, weil es eine indirekte Methode ist, die Lohnschere ein wenig zu schliessen.

  22. Bruno Bernasconi sagt:

    Die Rätoromanen waren schon am 14. September 2006 dran: «Jäger, Räuber, Rätoromanen. Die frechste Minderheit der Schweiz». Man hat halt nicht jeden Monat einen Zuppiger oder einen Lei auf Lager.

    • Alain de la France sagt:

      Ok – wir alle sind irgendwie Minderheiten.
      In Frankreich sagen sie dem “Emmentaler rappé” (comme d’habitude) – “Gruyère”.
      Kein Problem, auch Fribourg muss leben, wenn auch (immer noch) sehr katholisch.
      Aber, die Romandie ist keine Einheit (wie suggeriert); Neuenburg war lange preussisch;
      Fribourg und Valais (franz.) sehr schwarz katholisch; im Gegensatz etwa zu Vaud et Genève …

      • Bruno Bernasconi sagt:

        Dafür dürfen die von Champagne ihren Wein nicht mehr Vin de Champagne nennen. So heisst er nun Libre-Champ. Vaud war halt eben lange unter den Knuten der Berner und scheint es nun wieder zu sein … Ein weiteres Fettnäpfchen für unbedarfte Deutschschweizer: Die Waadtländer mögen es nicht, wenn man „Lac de Genève“ sagt.

  23. Felix G. sagt:

    Das gezeichnete Cliché grenzt an eine Karikatur und die Reaktionen darauf sind durchwegs normal (Empörung, Heiterkeit, Kritik, Widerspruch, Ironie, Zustimmung). Das ist das beruhigende an der ganzen Story. Die Weltwoche ist auf der wichtigen Suche nach Tabus und Heiligtümern. Die findet man nur, indem man wöchentlich eine neue Kuh durchs Dorf treibt und die Reaktion beobachtet.

  24. Bruno Bänninger sagt:

    Was mag dahinter stecken, dass 3 selbsternannten Schweizer-Cervelat-Promis alle Namens Roger den gleichen Beruf haben, nämlich sich wichtig zu nehmen, während der einzige wirkliche Prominente Roger F. immer bescheiden auftritt, sympatisch ist und Manieren hat von denen die anderen Drei nicht einmal wissen das es sie gibt.
    Je weniger man ist, umsomehr muss man schreien und provozieren um überhaupt bemerkt zu werden.
    Übrigens, die beste Reaktion auf Provokation ist: KEINE.
    Man stelle sich vor die 3 Roger’s provozieren weiter und keiner berichtet darüber…

  25. Alain de la France sagt:

    Mais, “Weltwoche” est fondée à Paris; n’est-ce que pas ? (les deux hommes).

  26. Die Weltwoche un journal très nocif comme son rédacteur-en-chef Köppel. Or qui est-il? Le meilleur ami de Blocher, il fallait s’y attendre, car CB a mis du flouse dans ce médiat puant l’UDC. Romands et médiats romands réagissez et intentez donc un procès à ce journal, pour difamations et insultes. Il est grand temps de remettre les horloges à l’heure!!

  27. Aucun propos diffamatoire à ce sujet. Il s’agit uniquement de facts réels!

  28. Fischer Ernst sagt:

    Einmal mehr bringt sich Herr Köppel mit einem fragwürdigen Bericht ins Gespräch. Hier frage ich mich, wie kann man Herr Köppel und sein SVP Leibblatt überhautpt noch ernst nehmen? Reine PR.

  29. Spyros Kollias sagt:

    It is a joke that this fool (Roger Köppels) is considered one of the most … educated and smartest Swiss. Before he refers to the Greeks and to Greece in general in the yellow pages of his ridiculous journal he should read some history and find out who helped his grand fathers coming out from the caves.

  30. Bettina Ramseier sagt:

    Die Linken&Netten vertragen keine Wahrheiten, und die welschen noch viel weniger! Die Sozis zelebrieren die hohe Verschuldung der Kantone und schüren höhere Arbeitslosigkeit, und das bewirtschaften sie dann mit Geldern aus dem NFA. Nicht zum Lachen finde ich SP-Präsident Levrat, der über die linksinstrumentalisierten Medien den Hass auf alles kultiviert, was er Blocher und der SVP subsumiert. Nach den Diffamierungskampagnen gegen die SVP und alle, die sich nicht öffentlich zur Gutmenschenfraktion bekennen, attackiert man jetzt stellvertretend für die FDP Frau Fiala, spalten- und tagelang.

    • ralph kocher sagt:

      Frau Ramseier; Das Schema “links-rechts” wie “nette Sozis und böse Filzis” ist seit Glasnost erledigt. Guten morgen! Dass sich die Bauernfänger-SVP an die FDP anbiedert ist längstens bereits klar. Schlussendlich die FDP die “Kohle” liefert – anbei die SVP denen hilft, das Schurken-Bankgeheimnis zu verteidigen! Schade, lassen Sie sich derart um den Finger wickeln. Leider ist einer vermeintlich krisenresistenten Sekte alles zuzumuten…!

      • Bernard Villeneuve sagt:

        herr ralph kocher: Das Schema “links-rechts” betreibt die SP und ihre Adlaten aus Grünen, BDP und CVP etc besonders nach Glasmost mit Verve. Guten morgen! Dass sich die Bauernfänger-SP an die BDP und CVP anbiedert ist längstens bereits klar. Schlussendlich die Grünen die “Kohle” liefert anstelle von Atomstrom (alles CO”-frei)– anbei die SP denen hilft, das Schurken-Asylantengesetz zu verteidigen! Schade, lassen Sie sich derart um den Finger wickeln. Leider ist einer vermeintlich krisenresistenten Sekte alles zuzumuten…! (Bitte um Nachsicht von wegen die Sintax, wo ich von Sie kopiert habe.)

    • Simon boringbread sagt:

      Ich bin ein linker und ich bin nicht nett.! Aber die Verschuldung der Kantone, aufgrund der fehlenden STEUEREINNAHMEN aus der Wirtschaft und privaten Vermögen ist für sie eine Lüge. Das viele nette rechte Wirtschaftsbosse beinhalten und die “bürgerliche” Politik von lobbyismus trieft ist für sie sicherlich nur eine diffamierung also eine Verbiegung der Wahrheit? Die Zeiten des Aufschwungs ist vorbei, si ehaben nun genug profitiert, es ist Zeit für die grossen Abzugeben. Das das kleine Volk diese noch unterstützten muss ist eine Schande und können wir den bürgerlichen Verdanken, !

  31. Bruno Bernasconi sagt:

    Ich vergesse nicht, wie ich vor Jahrzehnten in der Rekrutenschule in Bière als Tessiner im Gegensatz zu meinen Deutschschweizer-Leidensgenossen von den welschen Kollegen richtiggehend „verwöhnt“ wurde. Und dies, obwohl auch ich in der Deutschschweiz aufgewachsen bin und eine Züri-Schnure habe. Also, auch die Romands haben Vorurteile … die Tessiner selbstverständlich auch. Köppel scheint aber NUR Vorurteile zu haben. Sicher hat er seiner Frau auch schon längst die Ess-Stäbchen verboten.

    • Alain de la France sagt:

      Ich wollte im Tessin einmal Briefmarken kaufen; ein bisschen italienisch und latein habe ich ja gelernt.
      Auf franz. ist das “timbres-postes”; also fuer mich logisch “timbre-poste” oder “timbra posta”.
      Ok – sie haben mich verstanden; also weiss ich jetzt -”francobolli” ;-)
      (Mein copain Franco hiess zwar Birolini – und nicht Bolli).

  32. Rudolf Mühlemann sagt:

    Es geht nicht um die Weltwoche, sondern um Fakten. Ich halte mich sehr gerne in der Westschweiz auf, geschäftlich und privat. Man darf auch nicht alle und alles über einen Kamm scheren. Die Schweiz besteht aus allen Landesteilen und das ist gut so. Es ist auch keine Katastrophe, wenn eine Zeitung bestimmte mentalitässpezifische Besonderheiten aufgreift. Das geht man mit Vorteil locker und selbstironisch an. Ohne gültige Statisiken zu kennen, könnte ich mir schon vorstellen, dass die Wahrnehmungen der Weltwoche und die verwendeten Informationen nicht völlig falsch sind. Schlimm? Nein!

  33. Marku Steinegger sagt:

    Da die Welschen sich offenbar nicht wohl fühlen in einer Schweiz, welche nicht in der EU ist, können sie sich sehr gerne abspalten und Frankreich oder der EU anschliessen. Von mir aus gesehen die beste Lösung für alle.

    • ralph kocher sagt:

      Falls Sie die Geister rufen zu vermeinen – die sind schon da. Des Blocher’s Diktatorium wird alleine in der Landschaft stehen. Sie werden sich noch wundern…!

    • Urs Grolimund sagt:

      “Da DIE Welschen sich offenbar nicht wohl fühlen in einer Schweiz, welche nicht in der EU ist…”
      Sich Frankreich anzuschliessen ist wohl das Letzte das sich die grosse Mehrheit der Romands wünscht.
      Eine Mehrheit ist EU-skeptisch, ohne in eine oft subjektive EU-Kritik zu fallen, und würde einem Beitritt nur bei einem echten Bedürfnis der SCHWEIZ und unter Vorbehalt tiefgreifender Reformen in der EU, zustimmen.
      Was echten Patriotismus betriift, ist die Romandie kaum verschieden.
      Viele Romands stimmen halt öfters “anders” und sind, da sie einer Minderheit angehören, manchmal etwas “aufmüpfig”.

  34. Kurt Ochsner sagt:

    Herr Köppel, ich verbitte mir (und ich bin sicher nicht der Einzige) ihre Anmassung, im Namen der Deutschschweizer über die Romands zu urteilen. Ihr Versuch, mit Hilfe Ihres Kampfblattes einen Keil zwischen die Sprachgruppen zu treiben, ist abscheulich. Wir können alle nur hoffen, dass R.K. scheitert, sonst drohen uns politische Krisen wie in Belgien.

    • Fabien sagt:

      Ob mit oder ohne Köppel, ein Genfer wird sich nie für die Ostschweiz interessieren. Viel lieber macht er faule Sprüche. Also hören Sie doch auf mit Ihrem Pathos und nehmen Sie es locker. Schauen Sie, ich bin Anhänger eines welschen Fussballclubs und lese trotzdem ab und zu die WW. Incroyable mais vrai!

      • Urs Grolimund sagt:

        1. Die Aussage “ein Genfer wird sich nie für die Ostschweiz interessieren” ist eine Verallgemeinerung und stimmt so nicht.

        2. In der Ostschweiz werden natürlich nie “faule Sprüche” über die “Welschen” gemacht.

        3. Viele Romands haben für faule Sprüche (wenn wir schon bei diesem Ausdruck sind) wie mediterraner Schlendrian, die die WW flächendeckend (DIE Romands…) von sich gibt, nur ein Schmunzeln übrig.

  35. Thomas Müller sagt:

    Eigentlich könnte man sich auch mit den vielen belegten Fakten im Artikel auseinandersetzen. Aber dann müsste man den Artikel erst lesen und dann auch noch nachvollziehbar aufzeigen können, genau welche dieser Fakten nicht stimmen. Das verlangte Kopfarbeit. Dann doch lieber Füsse auf den Tisch, flotte Stammtisch-Sprüche und etwas lustvolles WeWo-Bashing. Prost!

    • Ruppert Furrer sagt:

      Sie sagen es! Die Tagi-Lämmer bzw. Leser plappern einfach nach, wenn der “böse” Köppel kritisiert wird, und halten sich dabei auch noch für obergescheit. Dabei merkt man, dass der ausgezeichnete Artikel vollkommen von Fakten belegt, aber überhaupt nicht wertend ist. Aber mit Wahrheiten tun sich unsere Massenmedien und linken Diktatoren schon seit längerem etwas schwer, alles unter dem Mantel der “Political correctness”.

  36. ralph kocher sagt:

    Typisch Mündelblatt. Fangfrage an ebendieses: Was ist beileibe schädlicher für das Land Schweiz (gilt nur schon für den anstehenden Strategiewechsel in sachen Streit um das Steuerabkommen mit Berlin bzw. dem uns noch in Bälde zu erwartenden bilateralen EU-Informationsaustausch mit den USA): Das globale Diktat oder das Blocher-Diktat…?

  37. ralph kocher sagt:

    Chapeau – des suisses romands. Merveilleux.

  38. Gerhard sagt:

    Herzig, auf der einen Seite Deutschschweizer, die sich bei den Romands anbiedern (wie peinlich!) und alle Deutschschweizer als “Bünzli” diffamieren, und auf der anderen Seite Deutschschweizer, die noch nie in der Romandie waren. Ich wage mal zu behaupten, dass das ganze Theater den Romands völlig wurscht ist.

  39. Fischer sagt:

    Eine Analogie mit der Weltwoche und dem damaligen „Völkischer Beobachter“ kann offenbar nicht mehr ausgeschlossen werden.

  40. dlwolf sagt:

    Wir können uns doch alle glücklich schätzen, dass es die WeWo gibt!
    Dass das differieren von West/Ost,Oben/Unten, Links/Rechts, Dick/Dünn… nicht taugt, zusammen die Zukunft zu gestalten, ist so evident, dass ich gerne Danke sage!

  41. Eric Kurer sagt:

    Anstatt unsere welschen Miteidgenossen zu difflamieren, sollte Herr Köppel in seinem Blatt mal beweisen, dass er nicht von Blocher ‘marionettiert’ wird….

  42. Bernhard Sidler sagt:

    Es gibt im Leben neben dem Ackern und Geld scheffeln eben auch noch anderes. Das ist bei uns Deutschschweizern etwas in Vergessenheit geraten. Hoffen wir, dass die Romands unserer protestantischen Arbeitswut noch eine Prise Kultur beifügen, ansonsten werden wir Schweizer insgesamt langsam ungeniessbar.

  43. Violetta Thommen sagt:

    Mittlerweile, so frage ich mich, ob doch ein Muster vorhanden ist, welches zeigt, dass immer wieder eine Minderheit als Sündenbock für die propagierten Probleme gerade zu stehen hat? Und dass dies aus einer ethnozentristischen Perspektive heraus geschieht, ist genauso wenig etwas Neues, wie dieser Kultursnobismus im Weltwoche-Artikel (dies, weil offenbar eine Eigenschaft der Romands [ob zutreffend oder nicht] herausgepickt und daraus auf das Gesamtbild der Romands geschlossen wird).
    Schade um das unötig zerbrochene Geschirr…

  44. Auguste sagt:

    hmm…, vor der “sauren-gurken-zeit” noch schnell eine “saure-weine-zeit” einschieben. eigentlich ein artikel über die härten ein lesenswertes wochenblatt in einem ruhigen, kleinen, eher unwichtigen land zu sein. santé, les romands!

  45. Lausanne sagt:

    Was kümmert es die welsche Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr kratzt.

    • Alain de la France sagt:

      Die Symbolik der Eiche, ist sowohl deutsch, als auch franzoesisch (les futes, les chenes).
      Das “^” sollen sie selbst setzen; (le clavier de l’ordi c’est la merde ici).
      Aber, um die deutsche und die franz. Philosophie zu vergleichen, nehme man (wie fuer ein gutes Menu):
      Rousseau (CH) – Voltaire ( François Marie Arouet) – Diderot – d’Alembert (alle F) einerseits -und-
      Kant – Schopenhauer – Nietzsche (die Trilogie liesse sich erweitern) – andererseits.
      Das Vergleichen ueberlasse ich gerne den Wissen Wollenden …

  46. Rolf Raess sagt:

    Nachdem es dem Herrn Gaddafi aus Libyen damals nicht gelungen ist die Schweiz zu aufzuheben, versucht es nun das Leibblatt der Blocher-Partei. Erwachet…!

    • Klaus Beblinger-Höfer sagt:

      Ihre Aussage ist etwas wirr und unverständlich. Was möchten Sie überhaupt sagen? Anscheinend lesen Sie neben der WoZ auch den Wachturm und zeigen sich anfällig auf funamentalistische Indoktrination aus dem linksreligiösen Spektrum.

  47. Rolf Raess sagt:

    Après l’attaque contre la Suisse par M. Kadhafi de la Libye, maintenant une tentative du parti Blocher. Reveillez-vous…!

  48. Hans Koller sagt:

    Aktzeptieren wir doch die Tatsache, dass es den Röstigraben gibt. Am besten wir gehen getrennte Wege und jeder kann seinen eigenen Erfolgsweg machen. Die Romand wollen als arme in die arme EU und viel Steuern bezahlen, wir deutsch-Schweizer wollen Wohlstand und niedrige Steuern. Die Romands haben in ihren Vorstädten viele Ausländer angesiedelt die vom Sozialamt leben, die sollen doch selber für diese aufkommen. Es ist auch kein Schweizer Phänomen sondern ein europäisches, nehmen wir Beögien, die Flandern regen sich auch über die Walloen auf. Auf Eidgenossen, schaffen wir unsere neu Nation

    • Max Melchlin sagt:

      Die alte Mär, dass die Schweizer niedrige Steuern bezahlen! Zählt mal die AHV, die Krankenkassenbeträge und noch vieles mehr dazu (in den anderen EU-Staaten ist das alles in den Steuern inbegriffen), dann seht Ihr, dass die Schweizer eher am oberen Ende der Steuerpflicht in Europa stehen. Vielleicht meint Ihr, dass Ihr deswegen ein besseres Gesundheitswesen habt? Schaut Euch die Lebenserwartung der Franzosen und der Skandinavier an – gleich hoch bzw. höher als in der Schweiz! Und das in Frankreich bei niedrigeren Steuern. Gruss, MM

    • Alain de la France sagt:

      Klar dagegen;
      Ich bin immer noch fuer die “Nation de volonté”; aber auch fuer den offenen Disput.
      Egal, welche Sprache oder Kultur – es geht auch um Fakten – in einer sich aendernden Welt.
      p.e.: Henri Nestlé ist Heinrich Nestle (Immigrant aus Deutschland). Hayek ist nicht aus der Romandie, sondern aus dem Libanon.
      Viele Uhrmacher sind eh. Hugenotten aus Frankreich. Das zur Geschichte.
      Alle, (egal d/f/i/r) sollen ehrlich ihren Teil dazu beitragen.

    • Martin sagt:

      Recht haben sie, aber wer zahlt dann fuer Bern und das Welschland?

    • Roland K Moser sagt:

      Habe ich mir auch schon überlegt. Die welschen Kantone sollen über einen Austritt aus dem Bund abstimmen. Bei einem Ja schliesst sich der entsrpechende Kanton Frankreich an.

    • Werner Amsler sagt:

      Schaffen wir eine neue Nation und werden das los, was uns von den meisten anderen Ländern unterscheidet. Bis anhin waren wir stolz, dass so unterschiedliche Kulturen und vier Landesprachen unter einen Hut brachten. Kulturen unterscheiden sich von einander indem sie anders sind.

  49. christof vetsch sagt:

    was den blocherklüngel einmal in rage versetzte, darauf arbeitet sie nun hin: la suisse n’existe pas

  50. Anatol Lüthi sagt:

    Der Genfer FDP-Nationalrat Christian Lüscher hat offensichtlich den Artikel in der Weltwoche nicht gelesen. Dort steht nämlich, dass Genf in den Finanzausgleich einzahlt. Und zwar nicht nur pauschal und ungenau “hunderte von Millionen Franken”, sondern ganz genau in Zahlen – 246 Millionen in 2012. Das Titelbild mag zwar provokativ sein, der Artikel basiert aber auf Fakten und Zahlen.

  51. Fritz Steiner sagt:

    Herr Köppel!! Sie haben wohl ein Brett vor dem Kopf. Und da wollen,
    oder können Sie nicht darüber hinaus sehen………
    Ich dachte immer eine kompetente Zeitung in der Hand zu halten.Und glaubte daran!

  52. Cunégonde sagt:

    Zwei “goldige” Kommentare aus Le Matin
    Alors comme ça on lit des articles et on poste des commentaires pendant les heures de travail ? Attention à la baisse de productivité, la Weltwoche pourrait vous dénoncer ! :o)
    Signé: Your Boss

    Moi j’ai rien posté pendant ma pause, je reviens juste de la cafet pour prendre ma veste et repartir à l’apéro. Je laisse le boulot à notrte stagiaire suisse alémanique… y à que ça qui l’intéresse! Je repasse à 16H pour prendre mon PC. Tchuss
    Signé: Guevera Ernesto

  53. Piazza sagt:

    Liebe Deutschweizer, jetzt ist wochende also fertig mit die positiven oder negativen Statistiken über uns, wenn wir dieses Spielchen beginnen werden wir alle verlieren… Prost! Santé! Salute….nom de dieu :-)

  54. bolliger heinz sagt:

    Wenn man halt sonst nichts zu bieten hat, versucht man es mit Diffamierungen. Schrecklich tiefes Niveau, aber weil dieses primitive Geschreibsel von Blocher & Co. finanziert wird. muss man es wohl zur Kenntnis nehmen. Anderseits ist auch positiv, dass die SVP-Milliardäre Blocher, Frei usw ihr Geld so unter die Leute bringen und Arbeitsstellen schaffen, auch wenn das Produkt dieser Arbeit vom Niveau her in den Papierkorb gehört, sofern man so etwas überhaupt liest bezw kauft.

  55. Hans Saurenmann sagt:

    Ohne die Metropole Zuerich geht gar nichts in der Schweiz, traurig aber “Wahr” vor dreiundvierzig Jahren wenn ich Meetings/Schulung in Genf hatte wollte keiner Deutsch verstehen, habe einfach english gesprochen das hat gewirkt, nichts neues von Bern bis Genf “Heute” in Florida ansaessig und die frenchies haben es immer noch nicht begriffen, aber Lieb sind sie mir trotzdem, Morgen werde ich ueber Paris in Genf eintreffen vom Orlando mit AF freue mich aufrichtig, aber ein bisschen mehr Drive wuerde nichts schaden und keine Pruegeleien im Parlament bitte wir sind immer noch in der Schweiz, Gruss!

  56. Andreas Inauen sagt:

    Vor gut 10 Jahren habe ich ja noch regelmässig die Weltwoche gekauft und gelesen. Seit Köppels/Blochers/ZH-SVP-Zeiten ist mir der Gusto vergangen. Es wurde leider ein tendenz-orientiertes Blödblatt (meine Ansicht). Auf solche “Zuweisungen an die Gesellschaft” sollte (m.E.) verzichtet werden.

  57. Thomas Schweizer sagt:

    Ich bin ja nicht gerade ein Fan von Oskar Freysinger. Aber er hat recht, der Zusammenhalt der Schweiz bröckelt. Das faengt damit an das alle nur noch englisch sprechen wollen. Ein Jahr oder zwei franzoesisch oder ein wenig italienisch in der Oberstufe hat noch niemandem geschadet.
    Selten bin ich so willkommen gewesen als im WK in der Romandie mit ein paar Worten franzoesisch. Das ist nichts als Respekt!
    Und im Welschland Jahr habe ich die Romands schaetzen gelernt. Schade das die Brandmeister alle gegeneinader ausspielen wollen.

  58. Hefti Rolf sagt:

    Kann sein oder auch nicht sein, dass Westschweizer oder Welsche faul sind, was ich aber viel mehr bedenklich finde, dass sie die meisten Deutschweizer verachten und Zürcher totsicher hassen. Der arbeitssame Osten soll zahlen und hat die Schnauze zu halten und sich mit Brotkrumen zufrieden zu geben. Im Gegensatz dazu, der Welsche geniesst den erhaltenen Mammon wenigstens, die Kaste von Bern vergeudet ihn masslos und die Basler machen manchmal Kultur daraus. Wir Zürcher kriegen den geballten Hass von Welsch aber bald täglich durch Fehlentscheidungen vom Bundesgericht in Lausanne serviert. Oede !

    • Konrad Vogelsang sagt:

      Ihr Zürcher kriegt nicht nur den geballten Hass der Welschen, davon gibts auch in der Deutschschweiz noch genug für Euch.

    • Amacker Bernhard sagt:

      @Hefti_als Deutschschweizer seit 11 Jahren in der Romandie wohnhaft, muss ich vermuten dass Ihre geäusserten Vorwürfe über Romands, welche Leute wie Sie verachten, wohl Ihrer Fantasie entspringen. Ganz zu schweigen dass diverse Know-howträger und int. Organisationen in der Romandie ansässig sind. Falls die Schweiz noch so etwas wie Weltoffenheit ausstrahlt, ist dies wohl der Romandie zu verdanken, welche mit frischem Wind verstaubte Ideologien von Deutschschweizern mit ein wenig Sauerstoff versorgt.

      • Konrad Vogelsang sagt:

        Schön, wie sie das positiv auszudrücken vermögen: In der Tat dürfte die wirtschaftliche Prosperität am Genferseebogen damit zusammenhängen, dass unsere Westschweizer Freunde ihr Territorium einfach noch schneller mit Ausländern fluten als es an Rhein, Aare, und Limmat geschieht. Die schöne Umgebung hilft dabei, die Heimat an Pauschalbesteuerte aus dem Ausland zu verschachern und Konzernverwaltungen, High-Tech-Einrichtungen & int. Organsiationen anzuziehen, in denen eingeflogene Leute aus Parallelgesellschaften arbeiten. Schweizer brauchts da eher nicht mehr, aber Hauptsache wir sind weltoffen.

  59. jo saegesser sagt:

    ich lebe seit vielen jahren in den usa. habe als student in geneva gelebt und gejobt. um mein franzoesisch zu verbessern.hat mir in meinem spaeteren leben ueberhaupt nicht geholfen.if you like it or not.englisch ist in einer globalen welt halt einfach wichtiger als die sprache der philosophen. also an alle jungen leute in der ch.vergesst franzoesisch und lernt englisch um in einer twitter/face book/google welt zu bestehen.
    jo LA usa

    • Cunégonde sagt:

      Es geht im obigen Politblog nicht darum, welches die Sprache Nummer eins in der Welt sei.On ne vous a pas demandé votre numéro de chemise!

  60. Rose Cordier sagt:

    ça me fait rire, il n’est pas à prendre au sérieux ce type!

  61. Philippe Mettauer sagt:

    Die Zähne des in gewissen Zürcher und Basler Redaktionsstuben heimisch gewordenen Wolfs lassen sich wohl immer schlechter verstecken. Lügnerische Hetze und Feindbilder ohne Ende, um über den eigenen, traurigen Seelenzustand nicht nachdenken zu müssen. Brände zu legen ist allemal einfacher, als Brücken zu bauen. Aber eben: wenn man in einem leeren Haus lebt, gelingt nicht viel anderes…

  62. J.C. Simonin sagt:

    Quand j’étais jeune dans le Canton de Vaud, on avait l’habitude de chanter, sur l’air du Emmentaler Lied:
    “J’aime mieux les Suisses Allemandes
    Que les filles du Canton de Vaud
    Elles ont du poil au ventre
    Et elles aiment le vin nouveau
    Olliho ilily Hio hoha ha”
    Et j’ai toujours compris qu’après Winterthur, on se retrouvait en Autriche.
    Mais depuis, j’ai pu approfondir mes connaissances en géographie.
    Et cela m’a fait chaud au coeur d’entendre une fois à Lucerne
    “que les Welsches sont également des Suisses…”

  63. Hans-Peter Scheidegger sagt:

    Dieser unsagbare Klöppel!!
    Wenn die Romands Griechen sein sollen, dann wären demnach die Deutschweizer alles Nazis und der Klöppel eben ihr G(l)oebbel(s)

  64. Johann Jakob sagt:

    Schade um diesen Artikel!……… denn er hat zur Folge, dass wiedereinmal einige Leute mehr die Weltwoche kaufen, um sich vom dort publizierten Blödsinn selbst zu überzeugen. Offenbar auch ein “Februar/März”-Loch, oder wie in der Weltwoche üblich: ein “Ganzjahres-Loch”. Noch vor ca. 10 Jahren – sogar noch mit Chefredaktor Köppel (als er noch nicht gekauft war) – war ich noch Abonnent dieses Blattes. Jetzt ist jedes weitere Wort hierüber, inklusive auch diese meine eigenen Zeilen, nur Wind, um das substanzlose Journalisten-Feuerchen namens Weltwoche etwas anzupusten……..

    • Martina Puls sagt:

      Ich war auch regelmässige Leserin…früher, als die Weltwoche noch Substanz hatte in ihren Artikeln…

  65. Peter Steiner sagt:

    Wer liest schon die Weltwoche….

  66. Elvezio Schweizer sagt:

    Reiner Sturm im Wasserglas – verursacht durch effekthaschenden Boulevard-Journalismus: die Schweiz wird es überleben! Die amüsierten Reaktionen in der Westschweiz kontrastieren mit der Aufgeregtheit in der Deutschschweiz. Etwas mehr Gelassenheit würde uns allen nur gut tun!

  67. Hellenoelvetos sagt:

    Grundsätzlich finde ich es sehr primitiv die 17 Mio Griechen Weltweit als faul zu bezeichnet. Diese haben so weit ich weiss nicht wenige Miliarden Franken/Euro etc. in der Schweiz deponiert. Dazu kommt, dass eine andere art Lebenseinstellung/Kultur nicht toleriert wird. Die Schweiz hat ihre Grösse nicht nur durch Herzkasperkandidaten erreicht. Man solle doch mal etwas Geschichte lesen und nicht nur das Heroische auch die schwierigen Jahre der Schweiz etc. analisieren und wieso es zu einem Wandel gekommen ist. Liebe Weltwoche: Hochmut kommt vor dem Fall. Respekt haben.. vergessen/verloren?

  68. Peter Schneider sagt:

    Wozu die Aufregung? Köppel arbeitet jetzt verdeckt für die SP und jagt der SVP in der Romandie Stimmen ab!

    • Cunégonde sagt:

      Das sehe ich eigentlich auch so. Ich frage mich bloss, warum macht der Typ das, was soll es bringen? Köppel wird ja langsam zur Belastung für die SVP. Nachdem der Partei Wähler davongelaufen sind (Debakel bei Bundesratswahlen) hat Köppel mit seinem Geschreibsel den SNB Präsi in den Dreck gezogen und es haben sich deshalb weitere SVP Sympathisanten angewidert von dieser Partei abgewandt und jetzt noch dieser Artikel . B. Kappeler attestierte P. Hildebrand “er ist gescheit aber nicht klug” da kann ich von Köppel nur sagen “(er ist gescheit aber nicht klug)² “

    • Cunégonde sagt:

      Das sehe ich eigentlich auch so. Ich frage mich bloss, warum macht der Typ das, was soll es bringen? Köppel wird ja langsam zur Belastung für die SVP. Diese Partei hat Wähler verloren (Debakel bei Bundesratswahlen) und daraufhin hat Köppel mit seinem Geschreibsel den SNB Präsi in den Dreck gezogen und es haben sich weitere SVP Sympathisanten angewidert von dieser Partei abgewandt, und jetzt noch dieser Artikel. – B. Kappeler hat Ph. Hildebrand attestiert „er ist gescheit aber nicht klug“, da kann ich von Köppel nur sagen „ (er ist gescheit aber nicht klug)²“.

  69. Nirgendwo anders, als in der Romandie, sind die Klischees zahlreicher und Vorurteile ätzender,was die deutschschweizer ‘compatriotes’ betrifft; die ellenlange Litanei an ironischen und spottenden Übernamen spricht für sich. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Die Empörung über Köppels Artikel ist einfach nur heuchlerisch.

  70. Ich sehe hier zwei Probleme: Erstens dass die Deutschschweizer die Romandie nicht kennen, meist auch nur ein lausiges Französisch sprechen und nicht einmal in der Lage sind, gelegentlich die welsche Tagesschau zu gucken. Und zweitens, dass es Köppel gelingt, mit jedem Stuss, der in seinem Heftli abgesondert wird, auch gleich noch eine nationale Plattform zu bekommen, weil wir anderen Journis so blöd sind, ihm diese zu geben.

  71. Der Witz an der ganzen künstlichen Empörung über Köppels Artikel ist: Dieser bezieht sich auf Umfragen und Statistiken, die in Zusammenarbeit mit den Universitäten Zürich und Lausanne entstanden sind.

  72. Luis Sartre sagt:

    Wenn man die Kommentare hier so liest, kann man sich das Lachen nicht verkneifen. Da keifen u. fallen die CH’s munter übereinander her – gaz wie wenn’s gegen die bösen DE’s, EU, etc. gehen würde. Aber gleichzeitig behaupten sie ein Land von ehrbaren, einigen Demokratiegenossen zu sein. Wie lachhaft. Die CH ist nix anderes alsa eine Mini-EU wo jeder dem anderen sein Futter neidet – eben typisch für den einfältigen CH Kleingeist u. das Parasitentum. Es lebe der Röschtigrabe, ha, ha wie peinlich ;-((

  73. juerg schwaller sagt:

    warum denn all diese aufregung wenn der schreiberling des volktribuns vom herrliberg wieder mal einen mist rauslässt? nichts als warme luft!

  74. Fritz Erb sagt:

    Christophe Darbellay hat die Weltwoche hochgejubelt, als sie den Zuppiger-Fall aufgedeckt hat. Jetzt bekommt er die Wahrheit vorgelesen und schon ist die Weltwoche eine SVP-Hass-Zeitung! Und so einer bekommt Fr.150’000.- Steuergelder pro Jahr! Unglaublich!

    • Die WW spricht von “Mediterranem Schlendrian”, – schon fast ein Kosewort, wenn man von den griechischen gigantischen wirtschaftlichen Fehlleistungen spricht. Mit “faulen Südländern” zitiert Köppel lediglich Ausdrücke, die in der gegenwärtigen Euro-Debatte angewendet werden. Was Darbellays Windfahnigkeit betrifft, ist diese ja schon legendär. Wie viele der Kommentatoren, mag auch er den Artikel kaum gelesen haben.

      • Urs Grolimund sagt:

        Es ist absolut normal. dass die WW die Resultate der Umfragen und Statistiken publiziert. Wobei zu berücksichtigen ist, dass bei Umfragen und Statisktiken ein relativ grosser Interpretations-Spielraum besteht.
        Du grand n’importe quoi ist folgendes:
        Während angeblich die Romands über Stress und Benachteiligung klagen, halten die Deutschschweizer den helvetischen Motor am Laufen. Ihnen wird dargelegt, dass DIE Romands die Griechen der Schweiz sind. Das ganze wird mit einem mehr oder weniger liebenswürdigen Fast-Koseworter und einem Zitat entsprechende Ausdrücke aus der Euro-D

      • Urs Grolimund sagt:

        Wiederholung bzw Korrektur des unvollständigen Schlussatzes:
        Dies wird mit einem mehr oder weniger liebenswürdigen Fast-Kosewort und offensichtlich einem entsprechenden Zitat aus der Euro-Debatte unterstrichen.

  75. Martina Puls sagt:

    Zu meinen liebsten Kunden zählen die Suisse Romands. Und wieso? :-

    Weil sie charmant sind und weil sie dankbr sind, wenn ich mit Ihnen Französisch rede (auch wenn mein Franz eher schlecht ist, aber wir können uns verständigen, dass es zu einer Bestellung kommt, ça suffit) und weil sie moderater reklamieren..wenn überhaupt! Sie sind einfach grosszügiger als die meisten Deutschschweizer und nehmen das Leben eben wie es ist gelassen. Es ist mir eine Freude, hier dies einmal sagen zu können. Wir Deutschweizer sollten wirklich mehr von den Romands übernehmen und die Schweiz wäre eine bessere.

  76. Hans-Peter Welsch sagt:

    Köppel sollte mal die Versicherungen fragen. In Sache HWS (Halswirbel Trauma) wurden hunderte von Invaliden Renten an Deutschschweizern für millionen von Franken zugesprochen. Der Bundesgericht musste einschreiten um die Praxis zu stoppen.
    Dagegen gab’s in der Westschweiz kaum Fälle. Trotz Beschwerden arbeiten wir weiter……

  77. Hieronymus Hinkelstein sagt:

    Die Kommentare hier sind ähnlich dumpfbackig, wie die ganze Köppelsche Publizistik.

    • Und Ihr Kommentar ist zum Mitdiskutieren gänzlich ungeeignet; überhebliche Pauschalverunglimpfungen kommen niergends an.

      • Hieronymus Hinkelstein sagt:

        Von einer Köppelianerin lasse ich mir nicht den Mund verbieten. Das Aufbereiten von alten Klischees ist einfach nur langweilig und überflüssig. Ich brauche keine Weltwoche um zu wissen, dass die Deutschschweiz wirtschaftlich erfolgreicher ist als die lateinische Schweiz. Im Unterschied zu den künstlich Erregten von der Zürcher Förrlibuckstrasse weiss ich auch, dass die Romands den Deutschschweizer ähnlicher sind als beide wahrhaben wollen. Reisen bildet. Vielleicht zahlt Blocher den Schreibern seines Mündelblatts mal einen Betriebsausflug an den Genfersee?

        • Hieronymus Hinkelstein: Einmal “Dumpfbacke”, dann wieder “Köppelianerin” – wiederholte Pauschalverunglimpfung aus Ihrer Seite, allemal. Natürlich wird auch ‘Prellbock’ Blocher heranzitiert. En somme: Ihre Antwort strotzt nur so von Klischees, die Sie so gerne einem vermeintlichen Widersacher in die Schuhe schieben.

          • Hieronymus Hinkelstein sagt:

            Madame Juillerat: Ich komme leider nicht umhin, Ihre Kommentare in diesem Blog zu lesen und bin so frei, mir eine Meinung zu bilden. Das ganze Ja-die-Weltwöchler-haben-schon-recht-die-Welschen-sind-wie die-Griechen-weil-mir-ist-einmal-dies-oder-das-passiert-Geschrei in diversen Kommentaren ist sowas von klischiert und dumpfbackig, dass ich laut schreien möchte. Sie gefallen sich als Apologetin Köppels und empfinden Freude, wenn Sie gegen Linke loswettern dürfen, und Blocher steht nun mal hinter der Weltwoche. Also alles keine Verunglimpfungen, nur Beschreibungen der Wirklichkeit. Sorry.

  78. Fabien sagt:

    Warum bestreiten, dass der Röstigraben existiert? Es ist eine Tatsache, dass die Romands ein zwiespältiges Verhältnis zum Staat haben. Auf der einen Seite sind sie staatsgläubig wie die Franzosen (Etatismus), andererseits pochen sie auf ihre Freiheit (gegen Gurtenobligatorium, Geschwindigkeitsbegrenzungen etc.). Deswegen muss man sie nicht hassen, au contraire, je les aime bien. Und sie dürfen sich auch weiterhin über uns beschränkte Arbeitstiere – Suisses totos, Bourbines etc. – lustig machen. Sie mögen uns zwar, aber würden nie Ferien machen bei uns. Locker nehmen, sie gehören zu uns.

  79. Hans-Peter sagt:

    Köppel sollte die Versicherungen fragen. In Sache HWS (Halswirbel Trauma) wurden hunderte von Renten an Deutschweizern zugesprochen. Der Bundesgericht musste einschreiten um diese Praxis zu stoppen. Dagegen gab es in der Westschweiz nur einige Fälle. Es scheint dass die Westschweizer trotz Beschwerden weiter arbeiten.

  80. Thomas Müller sagt:

    Eine faszinierende Subkultur hier. Grosse Aufregung und viel Hau-den-Köppel, aber null inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Artikel, um den’s hier ja eigentlich geht. Man kommt schlecht um den Eindruck rum, dass hier kaum jemand den Artikel auch nur gelesen hat. Richtig, ist auch nicht nötig. Hauptsache viel Meinung und WeWo/Köppel/SVP/Blocher-Haue. Statt Fakten zum Inhalt des Artikels bloss Rundumschläge, Platitüden und Hasstiraden, die jeden Stammtisch erschaudern lassen. Gewonnen hat, wer am lautesten schreit und sein wohlfeiles pc-Weltbildchen für alle sichtbar am höchstn hält.

  81. Martina Puls sagt:

    Als KMUlerin zählen die Romands zu den Lieblingskunden. Und wieso? :-

    Weil sie charmant sind und weil sie dankbr sind, wenn ich mit Ihnen Französisch rede (auch wenn mein Franz eher schlecht ist, aber wir können uns verständigen, dass es zu einer Bestellung kommt, ça suffit) und weil sie moderater reklamieren..wenn überhaupt! Sie sind einfach grosszügiger als die meisten Deutschschweizer und nehmen das Leben eben wie es ist gelassen. Es ist mir eine Freude, hier dies einmal sagen zu können. Wir Deutschweizer sollten wirklich mehr von den Romands übernehmen und die Schweiz wäre eine bessere.

  82. Martina Puls sagt:

    Ich mag die Romands sehr, denn sie sind einfach grosszügiger als die meisten Deutschschweizer und nehmen das Leben eben wie es ist: gelassen und motzen nicht dauernd über jede Kleinigkeit. Sie haben diesen franz. Charme intus und wissen einfach mehr vom savoir vivre. Es ist mir eine Freude, hier dies einmal sagen zu können. :-/

    Wir Deutschweizer sollten wirklich mehr von den Romands übernehmen und die Schweiz wäre eine bessere statt diese Menschen nur wegen ihrer Sprache und Lebenseinstellung zu diffamieren…(600)

    P.S. Hoffentlich kommt mein post jetzt durch oder was ist los in der R?

  83. Bruno Bernasconi sagt:

    Der durchschnittliche Schweizer ist 39,6 Jahre alt, 1,76m gross und 77,3 kg schwer und er lügt mindestens zweimal täglich. Bei Köppel dörft’s es bitzeli meh sii.

  84. PlainCitizen sagt:

    Der Artikel der Weltwoche ist durchaus statistisch belegt. Da gibt es nicht viel zur rütteln. Und die Antwort der Welschen finde ich hervorragend gekonnt :-)

  85. Bettina Ramseier sagt:

    Je lauter die Gutmenschengemeinde aufjault, desto zutreffender sind die geschilderten Zustände. Köppel spricht Wahrheiten aus, die für die Linken&Netten schmerzhaft sind, weil Tatsachen nicht in die linke Ideologie passen. SP, die Grünen und auch CVP und BDP leben davon, Probleme zu schaffen zu bewirtschaften und daraus ihren politischen Vorteil zu ziehen. An Lösungen sind diese Parteien nicht interessiert. Da die Linksparteien nie einen Beitrag am BIP zu leisten imstande sind, haben sie eine permanente Empörungsbewirtschaftung eingerichtet.
    Köppel hat recht. Nicht immer, aber immer öfter.

    • iskra sagt:

      Was ist das ein Gutmensch ? Ich habe, als gebürtiger Deutschschweizer, Mühe mit dem “Sennechäppideutsch” gewisser selbsternannter Patrioten.

    • Urs Grolimund sagt:

      Als halber Welscher habe ich folgenden Text, der sich als passende Anwort auf Ihren Kommentar eignet, aus Bequemlichkeit und um Stress zu vermeiden, einfach kopiert. Der Aperitiv wartet und ist natürlich eine Priorität.

      “Ihr Kommentar ist zum Mitdiskutieren gänzlich ungeeignet; überhebliche Pauschalverunglimpfungen kommen niergends an.”

      Trotzdem: Köppel hat hie und da recht. Nicht immer, aber selten.

    • Cunégonde sagt:

      Frau Ramseier, Sie sind komplett neben dem Sujet!

  86. Peter Birri sagt:

    Das Weinglas auf dem Bild ist nicht korrekt für ein petit verre. Auch liegt man aus Respekt vor dem Wein nicht wie ein toter Hammel m Stuhl. Was an Redaktionssitzungen bei der Weltwoche üblich zu sein scheint gilt doch eher nicht für die Westschweiz::-)

  87. André sagt:

    Als Trendforscher taugen die Weltwöchler nur sehr bedingt, glaube ich. Alles eine Reaktion auf Berset/Levrat, ganz im Gegenteil zu Ihren Aussagen haben sich nämlich auch in der Deutschschweiz viele neu zu interessieren begonnen für die Romandie. Ich glaube, wenn man die Weltwoche auf den Kopf dreht, erkennt man die Trends. Das einzige was mich interessieren würde, ist ob die Leute dort versuchen Satire zu betreiben, oder ob sie wirklich alles ernst meinen. Was kaum vorstellbar ist.

  88. dan meier sagt:

    was mir bedenklich erscheint ist weder der sich in Stereotypen ergehende WW Artikel noch die darauf folgenden stereotypen Kommentare, was mir wirklich zu denken gibt, ist, dass ich den Kommentar von Oskar Freysinger treffend finde. Hätte nicht gedacht, dass ich in dieser Richtung auch noch über den eigenen Tellerrand blicken sollte…

  89. Hans Meier sagt:

    Köppel? Weltwoche? SVP? Wen interessiert das schon….schlicht langweilig und aus der Nase gezogen.

  90. Caroline Egger sagt:

    nmE geht es in der Romandie am Arbeitsplatz durchaus nicht legerer zu als in der Deutsch-CH – und ich kenne beide Seiten. Nirgends wird so lange Kaffeepause gemacht wie zB z Bärn und ist das Znüninää eine dermassen unumstössliche Institution. In GE begnügt man sich meist mit einem Kaffee vor dem PC (kein Weisswein!). Zvierinää ist eher unbekannt, Die Romands und Franzosen sehen sich gerne als lockere Lebenskünstler, aber Füdlibürger sind hier ebenso weit verbreitet wie andernorts. Im Unterschied zur D-Schweiz hat man jedoch mehr Vertrauen in den Staat u seine Institutionen, zB die ALV

  91. Freiherr sagt:

    Jedenfalls wuerde es den Romands nie einfallen, in einer Luftpolizeistation in der Nacht den international empfohlenen Mindestbestand von drei Flugverkehrsleitern nur mit einen Leermaedchen statt einem Wachtchef-Stellvertreter zu erreichen, und dem einzig vior den Schirmen Bleibenden tauglichen Flugverkehrsleiter auch noch die Telefone und die Radarkollisionswarnsysteme miteinander abzuchalten. Dafuer braucht es Spardeutschschweizer, die das idiotische statt nur nuetzliche Sparen nicht nur ueber das Angegehme, sondern auch ueber die Sicherheit stellen!

  92. Hans Gross sagt:

    Ich habe nur gedacht: Da ist ein Journalist beklöppelt!

  93. Christoph sagt:

    Und was wäre die Konsequenz aus Köppels Überlegungen? Die Reichen haben ihren eigenen Kanton, zahlen fast keine Steuern mehr, importieren billig von den Armen, die gnadenhalber auch mal als Sklaven im Haushalt dienen dürfen. Wir sollten dem Ansinnen vielleicht nachgeben, den Gutbetuchten einen Kanton zuweisen und dann eine dicke, hohe Mauer drum rum bauen. Deckel drauf wär auch nicht schlecht.

  94. Jean-François Chappuis sagt:

    La critique est aisée de la part d’un journal dont le principal sponsors n’est autre que le tribun zurichois qu’il n’y a plus besoin de citer !
    A force de croîre qu’il fait tout juste et qu’il n’y a que lui qui sait tout, sa cote de popularité commence à baisser et il n’y a bientôt plus que les gros bras qu vont le suivre !
    Notre PIB ne cesse d’augmenter et Genève et Vaud font parties des 8 cantons suisses qui paient une forte péréquation financière pour les autres.
    Il faut cesser de nous traiter de fainéants et nous comparer aux grecs, qui correspondent eux à ce critère peu reluisant !
    i

  95. Nico Meier sagt:

    Ich arbêite in einem Betrieb, in dem Tessiner, Romands und deutschweizer arbeiten.
    Bi uns gab es in meinem Jahr eine Erhebung über die Krankheitstage nach zugehörigkeit zur Herkunft.
    Die Welschen wie auch die Tessiner wiesen bedeutend mehr Fehltage auf als die Deutschweizer und ich kann nicht glauben, dass ein Romand oder Tessiner generell kränklicher ist, als ein Deutschweizer abr ich kann mir gut vorstellen, dass da einige gerne mal ein par Tage blaumachen!

    • Martina Puls sagt:

      Da kommt ja die Abstimmung über 6 Wochen Ferien wie gerufen.

      Denn es sollte doch so heissen:
      Wir arbeiten um zu leben und nicht umgekehrt! Alles klar, Nico Meier?!

  96. hans scholl sagt:

    was diese svp-ler nicht begriffen haben ist, dass gerade die vielfalt die stärke der schweiz ausmacht. und vielfalt bedeutet auch die stärken und (vermeintlichen) schwächen der anderen zu akzeptieren und in das ganze zu intergrieren. so bspw. die welsche gelassenheit und kreativität (denken wir nur an swatch). einen herrn köppel kann ich ohnehin nicht ernst nehmen – es ist mir immer wieder ein rätsel, warum v.a. deutsche medien ihn so oft als gast einladen … verm. weil er das (deutsch-)schweizer klischee so gut bedient.

  97. Habe als 20 jähriger vor 58 Jahren wunderschöne Zeit erlebt im welschen Moudon, Natürlich gearbeitet bei den welschen Compatriots. Wir Basler lieben das Welschland. Die BAZ oberen jedoch gar nicht. Wer finanziert die Weltwoche?
    Damals waren wir alle arm, genossen jend Tag ein Bierchen und waren sehr seh r zufrieden

  98. raskalnikow sagt:

    Zählt man die Bundessteuern (natürliche und juristische Personen) und Zahlungen des Finanzausgleichs zusammen, so bleiben 7 Kantone im Negativbereich:
    http://raskalnikow.files.wordpress.com/2011/05/loserbb.png

    Pro Einwohner schulden die Kantone: 1. Uri, 2. Jura, 3. Wallis, 4. Glarus, 5. Freiburg, 6. Graubünden, 7. Obwalden dem Rest der Schweiz etwas…

    • Hieronymus Hinkelstein sagt:

      Der Verlgeich ist zwar unsinnig und schief, weil er naturräumliche Voraussetzungen ausser Acht lässt, aber was wollen Sie damit aussagen? JU/VS/FR gelten als welsche Kantone. Also 3 von 7 auf Unterstützung Angewiesene sind welsch oder mehrheitlich welsch – einiges mehr als der Bevölkerungsanteil der Französischsprachigen ausmachen würde…

  99. Magerius sagt:

    Da hat sich dieser Herr Göppel doch wohl verschrieben -kann ja vorkommen.

  100. Philipp Rittermann sagt:

    Die Westschweizer arbeiten ebenso effizient wie die Deutsch-Schweizer; nur haben Sie uns bezüglich Lockerheit etwas vor.

  101. Helmut Melzer sagt:

    Die Weltwoche ist das Sprachrohr der blocherischen SVP. Was viele SVP Prominente denken wird von der Weltwoche publiziert, im Stil der SVP. So wie jetzt. Da werden mal wieder Bevölkerungsgruppen diffamiert, es werden Vorurteile gebildet oder geschürt. Ausländer kennen diese Hetzkampagnen schon lange, nur wehren können sie sich im Vergleich zu den Romands, nicht. Die Romands reagieren noch mit Humor, dabei ist dieser schon längst von der SVP überschritten worden und je länger diese Hetzkampagnen anhalten gegen immer die Gleichen, desto mehr Hass entsteht. Brunnenvergiften passt hier zur SVP!

  102. François Gillioz sagt:

    Après avoir pris en otage un parti agrarien pour pratiquer une politique prétendument nationale, alors qu’il s’agissait de favoriser des intérêts locaux (Unique, développement d’infrastructures avec l’aide de la CH etc.) afin d’obtenir les faveurs des lobbies porteurs (banques notamment) pour financer sa politique, le SVP est en perte de vitesse avec ses échecs électoraux à répétition et l’affaire Hildebrand. Le SVP manipule un organe de presse sans envergure. Il s’en sert ultimement pour compromettre le développement nécessaire des infrastructures en Romandie. Le SVP déraille une fois encore.

  103. George Houston sagt:

    Premièrement, je suis american et je suis neutre (J’habite en Romandie). Je vais vous dire la verite. La suisse n’existe pas. Il y a deux vrais pays dans “ce pays”: La Suisse Romande et La Suisse Almanique. En gros, les romands n’ont rien a faire vraiment avec la suisses alemanique et vise versa. Les romands ne parlent pas du tout allemagne et ne veulent pas l’apprendre. Donc, je peux vous dire que les romands sont dans leur propre monde ici et ils s’en fichent de la suisse almanique. En general, les romands preferent la France plutot que la Suisse almanique.

  104. Cunégonde sagt:

    Décidément ça va crescendo à la WW: après la diffamation d’une personne, c’est maintenant le tour à toute une minorité linguistique. Mais cette fois-ci, la WW a vraiment mis les pieds dans le plat! Celui qui croit que par notre réaction à l’article paru dans la WW nous nous moquons simplement de nous-mêmes, n’a pas compris le message: Vous voulez nous voir ainsi? Mais volontiers, on ne va pas vous priver de ce plaisir! Et hopp, on tire la langue à Koeppel et son équipe. Mais nous faisons ça selon nos habitudes, c’est-à-dire, poliment.

  105. Hans Gross sagt:

    Dass bestimmte Weltwoche-Artikel die Schweiz “amerikanisieren” möchten, ist nicht neu. Dass die Schweiz jetzt noch “belgisiert” werden soll hingegen schon!

  106. Mit Metaanalysen ist es immer so das Ding: Sie müssen von einem Profi gemacht werden. Dafür sind Journalisten, auch solche von der Weltwoche, nicht ausgebildet. Die Fragestellung ist in der Schweiz mit ihren unterschiedlichen Landesregionen wichtig und gehört diskutiert. Die Häme ist überflüssig.

    Dem FDP-Nationalrat aus Genf danke ich natürlich für den Hinweis, dass die Genfer und Waadtländer uns Berner durchfüttern und etliche andere Deutschweizer Kantone auch.

  107. Philippe Sormani sagt:

    Je m’interroge s’il s’agit de provocation limitée à la Weltwoche. Voilà que le Tagi se met à analyser les notes de frais du Prof. Danthine (des montants ridicules en comparaison de ceux de repas d’affaire dans le monde de la finance soit dit en passant) à la recherche de sensationne. Cela rappelle le goût de sang qui attire les requins. Journalistes, s’il vous plait, faites des efforts et contribuez à l’information! Sur la voie de la Weltwoche, vous discréditez la presse écrite. A nuire avec du “sensationnel” pour vendre, vous sciez la branche sur laquelle vous êtes assis.

  108. Christiane sagt:

    Cela frôle le ridicule et franchement, mieux vaut en rire. La Suisse romande se porte très bien, il y fait bon vivre et nous avons le grand avantage d’être un peu moins populiste. Quand la Suisse allemande vient massivement au salon de l’auto, les comportements ne sont pas toujours très correcte, je m’abstiendrai de citer des exemples. Les journaux ne savent plus quoi écrire et ce n’est pas le moment de semer la zizanie. Vous êtes plus nombreux mais l’intelligence ne se mesure pas au nombre!

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