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Matthias Chapman am, Mittwoch 29. Februar 2012

Freier Einkauf für freie Bürger

Fleisch, Windeln, Wimperntusche und Möbel: Dass viele Schweizer Konsumenten diese Produkte im Ausland einkaufen ist angesichts der teils riesigen Preisunterschiede verständlich. Dass dem hiesigen Detailhandel dadurch geschätzte fünf Milliarden Franken Umsatz entgehen ist für den Schweizer Wirtschaftsstandort schmerzhaft. Wer aber daraus folgert, dass Fremdgehen beim Einkauf bestraft werden muss, der hat das Empfinden des Konsumenten falsch eingeschätzt.

Coop-Chef Joos Sutter ist in dieses Fettnäpfchen getrampt. Er forderte eine Senkung der Freigrenze, innerhalb welcher Waren zoll- und steuerfrei eingeführt werden dürfen, und löste damit einen Sturm der Entrüstung aus. «Coop macht sich unbeliebt» oder «meine Gattin und ich werden deswegen nicht mehr bei Coop einkaufen», heisst es in – noch harmlosen – Kommentaren auf Tagesanzeiger.ch. Rekordverdächtige 450 Einträge sind im Forum eingegangen – zumeist kommt die Forderung Sutters schlecht an.

Fragt sich bloss, was denn die Linie der FDP ist: Liberal, liberal light oder doch lieber liberal mit einem Schuss Protektionismus?

Wer aber den Einkaufstouristen genauer in die Tasche schauen will, der muss auch wieder mehr Kontrolleure an die Grenzen schicken.

Protektionistische Massnahmen führen zu mehr Bürokratie: Grenzkontrolle in Bardonnex in der Nähe von Genf. (Bild: Keystone)

Dass sich mit Peter Malama ausgerechnet ein FDP-Vertreter auf die Seite Sutters stellt, hat die Stimmung erst recht zum Kochen gebracht. Der Basler Nationalrat will noch in der Frühlingssession einen Vorstoss einreichen, der die Senkung der Freigrenze von 300 auf 100 Franken fordert. Zwar kann er als lokaler Gewerbedirektor bestimmte Berufsinteressen geltend machen. Allerdings hat sein Parteikollege Otto Ineichen – auch er bekam mit weit über 300 teilweise geharnischten Kommentaren sein Fett weg – bereits im November in die gleiche Bresche geschlagen, indem er Beschränkungen bei Fleischimporten forderte und dazu strengere Kontrollen sowie Bussen bei Verstoss vorschlug.

Und hier sind wir bei der FDP. Es sind zwei ihrer Mitglieder, die mit ihren Vorstössen dem liberalen Gedankengut diametral entgegenstehen. «Mehr Freiheit – weniger Staat», lautete vor Jahren die Parteiparole. Bürokratie-Abbau steht heute auf der Fahne des Freisinns. Wer aber den Einkaufstouristen genauer in die Tasche schauen will, der muss auch wieder mehr Kontrolleure an die Grenzen schicken. Der Aufwand steigt, die Bürokratie nimmt zu. Und nicht zuletzt würden freier Wettbewerb und offene Märkte behindert.

«Irgendwie typisch, dass sich die FDP (…) für den Freihandel, für Personenfreizügigkeit und Liberalisierung stark macht, um dann, wenn der kleine Konsument auch davon profitiert, mit neuen Zöllen zu kommen», regt sich ein Leser auf. Und ein anderer Kommentar: «Wo bleibt der Aufschrei der FDP? Sie vertritt doch die Ideale der freien Marktwirtschaft.»

Klar, jede Partei hat sporadisch ihre Abweichler. Nicht alle sind immer auf Linie. Fragt sich bloss, was denn die Linie der FDP ist: Liberal, liberal light oder doch lieber liberal mit einem Schuss Protektionismus? Hier hat wohl der neue Präsident einiges zu tun. Derweil gilt für die Konsumenten weiterhin: Freier Einkauf für freie Bürger.


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Matthias Chapman ist Reporter bei Newsnet.
Matthias Chapman est journaliste au Newsnet à Zurich.

187 Kommentarecommentaires zusur “Freier Einkauf für freie Bürger”

  1. Urs sagt:

    Aber das ist es ja genau. Die FDP setzte sich einst für Bürgerrechte ein, nicht für die Rechte der Unternehmer und deren Interessen die den Interessen der Bürger oft gegenüber stehen. Auf der einen Seite Kommerz, auf der anderen Seite Bürgerliche Freiheiten und Bedürfnisse die nicht kompatibel sind. Wäre schön wenn sich die FDP’s in Europa wieder mal auf ihre Wurzeln besinnen. Dann wären die auch akzeptabel und wählbar. So aber geht das nicht, nicht hier und nicht anderswo. Zeigen ja auch die Wähleranteile…

    • Rolf Raess sagt:

      @Urs – Wann war das mit der FDP und den Bürgerrechten? War das eine Verteidigung der Bürgerrechte oder gar des freien, kapitalistischen Marktes, als sie Gottlieb Duttweiler (MIGROS) verboten Lebensmittelläden zu öffnen (30er Jahre).
      Die Geschichte lehrt, dass man nichts aus der Geschichte lernt. Mit Alzheimer sowieso nicht…

      • Urs sagt:

        100 Jahre…

        ;-)

        • Rolf Raess sagt:

          @Urs: dann ist’s verjährt… ;-(

          • Max sagt:

            Urs: Das ist mir aber völlig neu, dass sich die FDP je für Bürgerrechte einsetzte! Die FDP predigt seit Jahrzehnten von der freien Marktwirtschaft. Komisch nur, dass wenn wir uns an die freie Marktwirtschaft halten die FDP aufschreit! Aber trotzdem danke für Deinen Eintrag. Ich merke wieder einmal, dass man hat nie ausgelernt hat, auch im Alter von 63 Jahren nicht!

  2. Nico Meier sagt:

    Nun warum müssen wir denn unsere Waren in DE einkaufen? Nicht weil sie dort so billig sind sondern weil Coop und Konsorte eine viel höhere Marge auf den Produkten hat und sich damit eine goldenen Nase verdient.
    Coop lieber Preise senken und Mund halten, dann kaufen wir auch wieder in der Schweiz ein!

    • Hans Jung sagt:

      Im Ausland einkaufen bedeutet u.a.,
      - dass unsere Grossverteiler langfristig nicht mehr in der Lage sein werden, Löhne und Sozialleisungen zu bezahlen, welche es den MitarbeiterInnen erlaubt, davon auch leben zu können.
      - die Auswahl und Frische der Produkte nachlässt
      - die Kontrolle über die Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Bioproduktuion vernachlässigt wird (s. z.B. Kassensturzbericht über die Geflügelzucht in Deutschland)

      Jeder soll selbst entscheiden, wo er einkaufen will, aber bitte nicht immer alles nur über den Preis betrachten.

      • Lehrzeit sagt:

        Die Auswahl und Frische der Produkte in Deutschland ist genauso gut wie hier. Ich kaufe im Ausland weder Fleisch, Käse oder Gemüse, da ich für Frischprodukte einheimische Ware bevorzuge. Unklar ist mir aber, wieso Produkte von z.B. Weleda oder Ricola in Deutschland so viel günstiger sind.
        Auch interessant ist, dass Coop mit lautem Werbegeschrei ein paar Markenprodukte aus EU verbilligt und die Schuld für die höheren Preise den Lieferanten in die Schuhe schiebt, dann aber den Preis für Slips der Eigenmarke, hergestellt in Portugal, von 9 auf 12 Franken anhebt… Zu Gunsten der Portugiesen?

      • Andreas Buttner sagt:

        …dann schauen sie sich doch aber auch bitte mal den Kassensturzbericht an, in welchem beleget wird, dass die Personalkosten fürSchweizer und Deutsche Supermarkte gleich hoch sind. Der Preisunterschied ergibt sich aber, dass der Wettbewerb in D ungleich höher ist, sich die deutschen Supermärke deshalb keine derart teuren Standort wie Coop oder Migros leisten und die Marketingaktivitäten in D deshalb auch günstiger sind (Stichwort Cumulus). In der Schweiz fehlt es schlicht an an horizontalem Wettbewerb.

        • Nico Meier sagt:

          Wenn ich von Beiersdorf dem Hersteller von Nivea höre die Niveaprodukte seien in der Schweiz doppelt so teuer weil die Deutschen preissensibler seien und durch die hohen Schweizerpreise die Produkte in DE verbilligt werden könnten um dort im Wettbewerb zu bestehen finde ich das eine Frechheit ich will doch nicht des Deutschen Rassierschaum quersubventionieren während dem er mir als Grenzgänger den Job klaut!

          • Hans sagt:

            Es ist aber genau so Herr Meier. Der Deutsche kauft eben nichts oder weniger wenn die Ware zu teuer ist, während der Schweizer bisher die Faust im Sack gemacht und trotzdem gekauft hat. Dass Coop so laut rummault, lässt aber darauf schliessen, dass eine kritische Masse von Konsumenten dabei ist, ihr Verhalten zu ändern.
            Jetzt müssen die Verantwortlichen nur noch begreifen, dass man die Kunden mit attraktiven Preisen und gutem Service wieder zurückholt und nicht mit dem Gesetzbuch. Das wir zwar ein Weilchen dauern, aber der CH-Detailhandel hat nur 2 Optionen: Preise runter oder schrumpfen.

        • Jan van Berkel sagt:

          Ich kaufe nur noch im äussersten Notfall im Coop ein. Mir ist halt das eigene Portemonnaie näher als die überhöhten Gewinne von unseren Grossverteilern Coop und Migros, nota-bene Genossenschaften! Mit uns Genossenschaftern gehen die aber auch nicht gerade zimperlich um.

      • Erstaunter Grenzgänger sagt:

        Und wieso bittesehr kosten die Migros-Guetzli (Hergestellt bei Midor in Meilen!) im deutschen Penny-Markt unter der Marke Almtaler 99 Cent (= CHF 1.20) und in der Schweiz bezahle ich für eine Schachtel mit genau dem gleichen Inhalt zwischen CHF 3 und CHF 5? Wo bleibt da die Logik mit den Löhnen und Sozialleistungen!?

        • Matti Hoch sagt:

          …genau diese Beispiele zeigen, dass all die Angstmacher, es würden Stellen abgebaut wenn weiter im Ausland eingekauft würde, Unrecht haben. Bitte einfach mal denken, u. nicht nur plappern! Aber wahrscheinlich meint die Migros, in D wären die Löhne tiefer, also könnten sie auch billiger verkaufen!! Nein nein, solche Argumente sind lügnerisch u. lächerlich! Die Abzocker-Mentalität der Migros u. Coop ist es, die die Konsumgesellschaft kaputtmacht, nicht höhere Löhne u. niedrigere Preise! Hier in der Schweiz sehen eh die Menschen nie genug! u. d. Genossenschaftsgedanke? Alles nur Augenwischerei!

          • Hans Jung sagt:

            Es ist nicht zu bestreiten, dass bei einigen Produkten (Kosmetik usw.) entweder der Verteiler oder der Produzent über die Massen an der Marge verdient. Trotzdem ist es definitiv falsch,unsere Einkommen inklusive Sozialleistungen mit denjenigen des Auslands vergleichen zu wollen. Und das ein Zusammenhang mit Einkommen, Infrastruktur usw. und Detailhandelspreisen besteht, kann nicht ernsthaft in Zweifel gezogen werden. Und vergleichen sie mal das Angebot im Lidl DE mit Coop Schweiz bezüglich Auswahl, Qualität, usw. Da bezahlt ich aber sehr gerne etwas mehr, spare mir dafür die Autofahrt und Zeit

          • Erstaunter Grenzgänger sagt:

            @ Hans Jung: nochmals. Das in der Schweiz zu Schweizer Löhnen inkl. Schweizer Sozialleistungen produzierte Guetzli ist in Deutschland 4x billiger als in der Schweiz. Diese 300% Aufschlag können unmöglich aufgrund des nicht gerade hohen Lohns der Migrosverkäuferin und der höheren Raumkosten in der Schweiz begründet sein. Ind der Schweiz wird man einfach gemolken und fast alle nehmen das wie Lemminge hin: Schweizer erwacht!!

        • McWide sagt:

          das kann die Migros ganz einfach erklären. Die Guetzli in D sind mit Ausländischem Mehl gemacht, schweizer Guetzli dürfen keines haben. Irgendwie so wird argumentiert.

          • Hans sagt:

            Bei Lebensmitteln wie z.B: Guetzli ist die Sachlage wg. der Schutzmassnahmen für die Landwirtschaft komplizierter. Aber bei allen Non-Food-Produkten, von der Handcreme bis zur Jeanshose ist der Fall sonnenklar: Es wird die erschreckend hohe Zahlungsbereitschaft der Schweizer Konsumenten ausgenutzt, die seit Jahrzehnten dem Scheinargument mit den höheren Löhnen auf den Leim kriechen. Oder anders gesagt: Solange genügend viele Leute zu Phantasiepreisen kaufen, werden auch die Preise nicht sinken!
            PS.: Dass es auch mit CH-Löhnen anders ginge, sieht man z.B. bei der Computer-Hardware.

          • Carlo Müller sagt:

            @McWide: Das mit dem Mehl mag sein, aber es gibt auch ähnliche Beispiele aus dem Non-Food-Bereich: Z.B. produziert der Migros-Betrieb Mibelle u.a. Duschgel für die deutschen dm-Drogeriemärkte (Eigenmarke Balea). Diese kosten dort zwischen 69 und 89 Euro-Cent pro 300ml. Die vergleichbaren Migros-Produkte (Eigenmarke I am) kosten in der Schweiz 2.40 bis 2.60 pro 250 ml.
            Sogar wenn man grosszügig mit einem Euro-Kurs von 1.50 rechnet, zahlt man bei der Migros pro 100ml das 2.5 bis 3-fache!

        • karl b sagt:

          Nicht nur bei Penny finden Sie Midor Produkte viel billiger auch bei Aldi und sogar in Frankreich gibts Midor Produkte zur Hälfte wie hier,

          • H.G.Nägeli sagt:

            Ein weiteres Beispiel aus der Kosmetika; Flüssigseife I am Milch und Honig von Mibelle kostet bei uns Fr.4.- – Und dann dies; aufgedruckt steht das glasklar: Made in Germany. Die gleiche Menge in gleicher Qualität ist dei dm zu 65 Cent erhältlich.

        • Rolf Bregenzer sagt:

          @Matti Hoch
          Ob dadurch Stellen abgebaut werden kann niemand voraus sagen. Eins ist aber klar, die CH Löhne werden sinken, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die logische Folgerung wäre dass die Lebenshaltungskosten in der Schweiz drastisch gesenkt werden müsste. Ich meine die Wohnungsmiete muss man mit Geld und kann nicht mit Kartoffeln bezahlt werden. Die Folgen des Einkaufstourismus werden wir hier ob kurz oder lang massiv zu spüren bekommen.

          • Carlo Müller sagt:

            @Bregenzer: Wenn die CH-Löhne sinken, dann aber bestimmt nicht wegen tieferer Konsumgüterpreise sondern wegen des ungebremsten Zuflusses ausländischer Arbeitskräfte.

      • Matti Hoch sagt:

        Jetzt muss ich aber lachen…unsere Grossverteiler würden langfristig nicht mehr in der Lage sein, Löhne u. Sozîalleistungen zu bezahlen? Unsere Grossverteiler, z.B. Migros, kaufen offenbar mit Abermillionenbeträgen in China ein, und verhöckern diese Ware zu überhöhten Preisen (Schweizer-Preise) in ihren Läden! Bauern, die Agrarprodukte anpflanzen, werden die Preise v. der Migros u. Coop diktiert!! Den Grossverteilern ist es eh wurscht, wie die Tiere gehalten oder geschlachtet werden…diese wenigen sog. Bio-Produkte sind einfach ein Feigenblatt!
        Umdenken!Neudenken! NIcht abzocken!!!!!!

    • Urs sagt:

      Immer gerne gesehen, falls es dann mal Arbeit hat… Aushänge an den Eingängen der Billigstanbieter für 400 Eurojobs oder Arbeit auf Abruf.

      • Nico Meier sagt:

        Wenn wir uns die Nettolöhne anschauen bei Kassierinnen in Deutschland so ist dort die KK bereits abgezogen wie auch die Steuern wenn sie diese beiden Abzüge bei der Migroskassierin auch vornehmen und dabei berücksichtigen, dass das Wohnen in DE um einiges günstiger ist, bleibt der deutschen Verkäuferin bedeutend mehr zum leben als der Schweizerin!

  3. PlainCitizen sagt:

    Die Kritik an der FDP ist absolut berechtigt – sage ich als FDP-Mitglied. Protektionismus ist nicht liberal, und es macht die Begünstigten bequem. Letztlich dient so eine Einschränkung nur dazu, das Geld dem Bürger aus der Tasche zu ziehen und es einigen wenigen in die Tasche zu stecken.

    Die FDP sollte den Herrn zum Übertritt in eine geeignete etatistische, dirigistische und protektionistische Partei auffordern.

  4. Th.Meier sagt:

    Ein sehr guter Blog, der zugleich bestätigt, dass der Wähler bei der FDP nicht weiss, wo sie steht. Ist sie eine SVP-light-Partei (Leutenegger) oder ist sie eben doch eine CVP-light-Partei (Egerszegi)? Solange sich diese Partei nicht klar positioniert, wird sie weitere Stimmenanteile verlieren. Wer wählt schon die Kopie, wenn er das Original haben kann (SVP resp. CVP)? Viele Wähler können allerdings mit SVP resp. CVP nichts anfangen und finden sich bei der neuen Mitte wieder. BDP und GLP sind die lachenden Dritten…….

    • Leo Nauber sagt:

      FDP steht für alle, die NIE genug verdienen können. Deshalb bekämpfen sie alles, was einem Nicht-FDPler auch ein finanziell vernünftiges Überleben ermöglichen kann. FDP für NUR ICH SELBER will und muss reich werden etc.
      Darum sind die auch so intensiv für die masslose Personenfreiziügigkeit. Damit können die Löhne der Schweizer schön tief gehalten werden. Lohndumping auf dem Bau ist nämlich nur das kleinste Problem. Lohndrückerei durch die ständige Drohung und auch Rekrutierung billig arbeitender AusländerInnen hilft, die CH Arbeitenden unter Druck zu halten.

  5. maja sagt:

    Als die Grossverteiler das Lädelisterben einläuteten waren sie auch nicht zimperlich. Irgendwann kommt immer etwas zurück.

    • bohrerin sagt:

      jaaa und vor allem als alle dann zu den grossverteilern gerannt sind, weil sie die preise kaputt gemacht haben. es braucht immer 2für solche situationen. aber die leute sparen halt gern. koste es, was es wolle

  6. HaRu WEBER sagt:

    Einkauf jenseits der Grenze. Im Innern ALDI und LIDL SWISS ist D. Wir sind längst ein Vorort von D. Wann werden wir eingemeindet?

    • Beobachter ! sagt:

      HaRu Weber@ Ja da haben sie recht. Aber es ist ja so einfach, man muss einem Produkt einer Dienstleistung oder einem Unternehmen nur ein ” swiss ” anhängen und schon ist es von ” uns “.
      Ha,ha !

  7. Robert Franz Reichmuth sagt:

    … keine Partei ist für das “Bildungsniveau” ihrer Mitglieder verantwortlich – oder jede Partei hat die Mitglieder die sie verdient.
    Eine “AUTO-Partei” hatten wir schon, von einer Partei der “BILDUNG” habe ich noch nichts gehört.

  8. René Hofstetter sagt:

    Na ist doch klar: Diese Sorte Politiker ist genauo liberal, wie es ihm selber zu diesem Zeitpunkt am meisten nützt.

  9. frei s. sagt:

    warum überhaupt muss zoll (alle EG oder was ?) erhoben werden? klar , nach wie vor eine verkappte einnahmequelle wie vignette ..
    dieses, “kleinliche” zu begrenzen zeigt die “liberalen” in ihrer endstufe angekommen. hosen runter vor allem und jedem ; hauptsache andere meinung. hier gilt’s nicht den kl. händler in der CH zu unterstützen – grenzregionen gehören “vielleicht” um die MWST komplett erleichtert. aber der bund will überall mitverdienen, blockiert den € auf 1.20.- und gewerbetreibende sollen halt schauen. die steuerrechnung kommt bestimmt.

  10. Wer immer neue Regulierungen, Restriktionen, Bürokratie, neue Strafgebühren und Einschränkungen des Bürgers will, muss halt FDP wählen. Diese Partei hat sich schon längst der Lächerlichkeit preisgegeben und verdient nur Häme.

  11. Es ist offensichtlich, dass nicht alle Mitglieder einer Partei die gleiche Meinung haben. Man kann sich aber trotzdem fragen: Unter welchen Gesichtspunkten ist das Meinungsprofil der FDP konsistent. Wenn man die letzten Jahre als Massstab nimmt, so wird das Profil recht deutlich: Für das Kapital (“die Reichen”) und gegen den Mittelstand. Unternehmenssteuerreform, Strommarkt, Aktienrecht (Abzocker-Initiative), Bauspar- und Eigenmietwert-Initiativen, …, und jetzt der Freibetrag: Alle ihre Vorschläge und Ideen laufen darauf hinaus, dass Unternehmen profitieren und der Mittelstand bezahlt.

  12. Adrian Teuscher sagt:

    Dieser Vorschlag kommt ja von Coop! Also, wenn Coop nicht imstande ist nach Europa zu expandieren um dort auch von den vorzüglichen Preisen zu profitieren sollen diese den schwarzen Peter nicht an die Konsumenten weitergeben! Bevor Aldi und Konsorte (bin zwar nicht Fan von diesen!) in die Schweiz kamen, haben unsere Grossverteiler Jahrelang kräftig abgesahnt! Also hört auf zu Jammern!

  13. Hans sagt:

    Die FDP ist leider in den letzten Jahren von einer ehemals liberalen zu einer rein wirtschaftsliberalen Partei degeneriert. Ich bedaure dies sehr, weil es a) in diesem Land kaum mehr liberale Kräfte gibt und ich b) durch diese Entwicklung politisch heimatlos geworden bin und mir nun vor jeden Wahlen den Kopf zerbreche, welche Kandidatinnen und Kandidaten denn nun wohl in der nächsten Legislaturperiode den kleinsten Schaden anrichten werden.

    • Damian sagt:

      “freiheit24.ch” – das scheint mir ein guter Ansatz zu sein für eine echte, liberale Wiederbelebung.

    • Peter sagt:

      Sie sprechen mir aus der Seele.

      • Beat Tobler sagt:

        Ich glaube, diese Leute, die am wenigsten Schaden anrichten, haben wir bereits jetzt gewählt. Dummerweise machen sie eben auch nie etwas Nützliches, sondern labern jetzt vier Jahre um die heissen Breie herum. Ist langfristig auch keine Lösung.

  14. Markus Boll sagt:

    In den USA wurde die Freigrenze von 1000 auf 5000$ angehoben, was einem etwa 1/8 des dort übliche Jahresverdienst entspricht.
    In keinem Land der Welt ist die Freigrenze im verhältniss zum Einkommen niedriger!
    Ich verlange dahe eine Freigrenze von 10000.– pro Person und Tag.

  15. Ronnie König sagt:

    Ich sehe hier einmal grundsätzlich eine menschlich-emotionale Reaktion. Daher sollten wir das nicht überbewerten. Soweit ich mich erinnern kann, war die FDP eine Befürworterin bei der EWR Frage. Sie sollte sich freuen. Sind denn nicht auch Heimatwähler der Rechtskonservativen die gegen die EU sind fleissig im deutschen Aldi am einkaufen? Was des einen Freud ist des andern Leid. Die die jetzt jammern, haben als die Zeichen von Wind auf Sturm gewechselt haben, nichts getan um den Franken rechtzeitig zu stabilisieren. Jetzt tragen sie halt Verantwortung! Das wird leider so zu wenig diskutiert.

  16. Morf Marcel sagt:

    Das zeigt doch, dass die FDP bis jetzt noch nicht begriffen hat, WO das Problem liegt.

  17. Hans Imeichen sagt:

    Man hat wirklich das Gefühl, dass man den kleinen von der Strasse nach Belieben drücken und abmelcken kann. Bei und schlägt ja auch ein eisiger Wind durch PFZ im Arbeitsmarkt entgegen. Wir sind auch mit steigenden Kosten und sinkenden Erträgen konfrontiert. Da ist es nur normal dass man sich auch optimiert im Konsum. Was soll das eigentlich? Man hat sich ja für diese Art von Konkurrenz entschieden. Wer A sagt muss auch B sagen – auch wenn es nun an die Substanz der Unternehmungen geht. Marktwirtschaft ist nicht ein einseitiges Spiel. Lieber Coop und liebe FDP. Versucht Euch das zu merken.

  18. Peter Müller sagt:

    Und wenn auch: dann geht man halt zum Zoll und verzollt den Einkauf, man spart immernoch 50%.

  19. will williamson sagt:

    Dass ausgerechnet Repräsentanten der FDP (Föderation Der Profiteure) eine solche Forderung aufstellt, ist bemerkenswert. Es zeigt, dass man dann für Freiheit ist, wenn man zu den Profiteuren gehört, aber sofort nach Einschränkungen und Regulierungen ruft, wenn man einen Nachteil hat oder erwartet. Als der Euro zum Franken noch stärker war, haben die Leute aus dem umliegenden Ausland jahrelang massiv in der Schweiz eingekauft und getankt. Das hat die Profiteure gefreut, wenn sie nicht gar etwas schadenfreudig waren. Daher: Forderung nach tieferer Freigrenze zurück weisen!!!

  20. Philipp Rittermann sagt:

    malama ist ein biederer technokrat und dogmatiker. ich hoffe, nicht alle in der fdp sehen das gleich bez. freigrenze. eine preissenkungs-strategie wäre liberal – und hier sollten sich die liberalen dafür stark machen.

    • Damian sagt:

      Nein, Preissenkungs-Strategie ist sicher nicht liberal. Aber dem Wettbewerb auf die Sprünge helfen schon. Wozu haben wir eine (zahnlose) WEKO?

    • pit almeida sagt:

      es ist ja nicht nur die freigrenze, welche migros und konsi so nerven. am liebsten würden sie unsere behörden einschalten, dass die gratisparkplätze bei deutschen grossverteilern aufgehoben werden.

  21. Carmen sagt:

    Freier Markt? Das ich nicht lache! Wir haben Sozialismus fuer Reiche. Und das Volk wollte es so. Der Normalsterbliche hat keine Lobby in Bern die ihm so nett hilft, wie es im Moment gerade den Bankern geschieht. Ganz im Gegenteil, Buchpreisbindung behalten wir mal nett bei und dafuer tut die Wirtschaft die Senkung der Zollfreigrenzen fordern. Mit anderen Worten, der ganz normale Steuerzahler zahlt immer. Und das tragische ist, er will es ja auch so und akzeptiert laengst, dass die Maechtigen die Heimat Aller Schweize dem Profit zuliebe Stueck fuer Stueck verkaufen. Jaja, direkte Demokratie!

    • Helveticus sagt:

      Ein wahres Wort. Nur hat das Ganze mit Sozialismus nichts zu tun.

      • Das hat sehr wohl mit Sozialismus zu tun, wenn einer ausgewählten Klientel garantierte Preise und Produktabnahmen zugestanden werden, während andere dem freien Martk ausgesetzt sind; siehe unsere subventionierten Kulturschaffenden Gutmenschen und die Bauern sowie die Grossbanken die too big to fail sind.

        • Helveticus sagt:

          Alles dumpfbackige Propaganda. Was Sie beschreiben ist Klientelwirtschaft, Kartellwirtschaft, eine eingeschränkte Marktwirtschaft. Eine zentral verwaltete Wirtschaft im sozialsitischen Sinn würde nicht einfach einen grossen Teil ohne Not und Verstand dem freien Markt aussetzen. Da gehts um die Steuerung des Ganzen zwecks Erreichung eines Ziels zum vorgeblichen Gemeinwohl , nicht um die Bevorteilung einer kleinen Gruppe zulasten und zum Schaden anderer.

      • Greg sagt:

        @Helveticus: Sie haben recht, richtig wäre nämlich Komunismus, das hat mit Eigentum zu tun und nicht mit Hilfe. Letztlich geht es ja darum mehr Eigentum zu erhaschen… wirds Minus (Banken) wird ihnen geholfen, damit “KAPITAL”isten GLÄUBIGer ihr “Eigentum” nicht verlieren… Kapitalismus funktioniert nicht! “Hier” wird eine “scheinkonkurrenzökonmie” per FDP und $$VP aufrechterhalten, wie zu Zeiten des Feudalimus. NEO FEUDALISMUS….

  22. John Clark sagt:

    Momentan ist die FDP nicht Liberal im ganzen sein, bzw. sie sind es wenn sie sich ehrlich Neo-Liberal nennen würden. Dies würde aber ihr «Wählbarkeit» empfindlich treffen und sie würden ihr «Liberal-Rating BBB» verlieren. Man sollte damit aufhören die FDP ‹Liberal› zu nennen, genauso wie man aufhören sollte die SVP ‹Bürgerlich› zu nennen. Beides sind Bezeichnung für etwas wofür die beiden Parteien nicht (mehr/nie) stehen (standen). Zum Wareneinkauf «äneda»: Der Verkäufer, Spediteur, Importeur und Hersteller wollen nicht an den Preisdifferenzen schuld sein. Ist es die ganze Wertschätzungskette?

  23. Josipovic sagt:

    ja,ja, ich bin schon als Kind im 1957 im Migros einkaufen gegangen, dann musste man qvasi im Geheimen tun dann war noch die Migros das Groesste, auch noch vor ca 15 Jahren als noch die Einkaufswagen kamen…heute ein Abzockerlade sowie Coop sondergleichen. Brauche ich als Konsument 200 Joghurt Arten und tausende von Artikeln um nur die Grundbeduerfnisse zu erwahnen. Coop hat die Buerger veraergert, ich habe sowieso NIE im Coop eigekauft, Fleisch, Eier Wuerst,Specke (unbehandelte)
    kaufe ich beim Bauern. Aldi & Lidl eine wirkliche Alternative, kein Marmor dafuer Paletten,mehr braucht es nicht.

  24. helbling sagt:

    diese Diskussion lenkt komplett von der Wahrheit ab. Coop macht gerade Werbung für 20% Rabatt auf alle Weine. Coop verdient aber seit dem Kurssturz des Euro permanent 20% mehr auf alle importierten Weine! Also was jammert denn Coop hier auf hohem Niveau? Glaubt Herr Sutter die Kunden sind blöd? Ich kaufe wenn immer möglich in Deutschland ein und daran wird sich erst was ändern wenn die Importgewinne auch an die Kunden weitergegeben werden. Dann sind wir übrigens wieder auf dem Niveau wie vor Kurssturz. Die selben hohen Margen bleiben. Keine Einbusse. Einfach nur fair.

  25. John Peer sagt:

    “Dass dem hiesigen Detailhandel dadurch geschätzte fünf Milliarden Franken Umsatz entgehen ist für den Schweizer Wirtschaftsstandort schmerzhaft.”
    Das stimmt einfach nicht, egal wie oft man es behauptet. Es ist NUR für Coop, Migros, Denner, etc. schmerzhaft, aber nicht für die gesamte Schweizer Wirtschaft. Wenn ein Schweizer statt 200.- Fr. nur 100.- € für seinen Wocheneinkauf ausgibt, dann hat er nachher MEHR GELD im Geldbeutel. Dieses Geld wird in der Schweiz für etwas anderes ausgegeben oder gespart.
    Ich empfehle wirklich allen die Lektüre von Frédéric Bastiat

    • Erstaunter Grenzgänger sagt:

      Sie wissen schon, dann man im Ausland danach immer noch für höhere Beträge einkaufen kann und den Import dann einfach verzollt (sprich MWSt. von 8% drauf bezahlt). So spart man immer noch 50%. Einen Duopol (was Migros und Coop faktisch immer noch ist) kann man allerhöchstens so zu fairen Preisen bewegen, denn dass die Währungsgewinne weitergeben ist absoluter quatsch, sonst wären letztes Jahr alle importierten Güter 20-30% günstiger geworden, was offensichtlich nicht geschah.

  26. Bernhard Kobel sagt:

    Ein wirklich liberaler Vorschlag wäre, die Freigrenze für nichtgewerblichen Import ganz aufzuheben und im Gegenzug die Rückerstattung der Mehrwertsteuer abzuschaffen. Das gäbe den CH-Detailhändlern auf Grund der tieferen Mehrwertsteuer in der CH einen Preisvorteil von rund 10%, der die höheren Lohnkosten in der CH kompensiert. Damit würden auch deutlich weniger Kosten beim Zoll anfallen.

    • will williamson sagt:

      Herr Kobel, die CH hat bezüglich MWST-Rückerstattung gar nichts abzuschaffen, da diese vom Ausland gewährt wird. Ein Mehraufwand oder Mehrkosten beim CH-Zoll entstehen dadurch auch nicht. Ihr “wirklich liberaler Vorschlag” beschränkt sich daher auf die Aufhebung der Freigrenze. So liberal, um die aufzuheben, ist der CH-Fiskus aber wohl kaum.

  27. Alois Egelseder sagt:

    Das ist eben absolut typisch für die heutige FDP. Der Markt und die Marktwirtschaft ist eben was Tolles – aber nur, solange die Gewinne gefälligst in die eigene Tasche fliessen. Wär ja noch schöner, wenn sich das Konsumentenpack auch mal eine Scheibe vom Kuchen abschneiden könnte oder gar auf die Frechheit kommt, dass man lange genug über den Tisch gezogen worden ist. Gut, dass die Masken fallen.

  28. Bis so ein Vorhaben durch ist herrschen bestimmt wieder normale Verhältnisse.
    Warum die Aufregung? Es gaht ufe und abe wie alles im Läge!
    ewz

    • Hans sagt:

      Frau Weber, was meinen Sie mit “normale Verhältnisse”? Falls Sie den Wechselkurs meinen, dann mache ich Sie gerne darauf aufmerksam, dass wir in der Schweiz auch schon massiv zu viel bezahlt haben, als der Euro noch 1.50 wert war.
      Der Unterschied zu heute war vor allem der, dass sehr viele Schweizer erst letzten Sommer gemerkt haben, wie wir hierzulande ausgenommen werden und ihr Einkaufsverhalten entsprechend geändert haben, Jetzt entsteht via Einkaufstourismus endlich der längst überfällige Konkurrenzdruck im CH-Detailhandel. Die Konsumenten können nur profitieren!

  29. Jürg Förtsch sagt:

    Auch wir haben uns über die liberalen “schnorris” der FDP (Malama/Ineichen) geärgert. Der Ärger über Coop ist sehr
    gross. Zuerst “Gammelfleisch” und jetzt Bevormundung. Coop und die zugewandten Firmen werden von uns boykottiert und
    die FDP kriegt von uns keine Stimme mehr. Wir können was tun um diese Leute in die Schranken zu weisen.

  30. Roger Walser sagt:

    Die FDP ist schon für den freien Warenverkehr und die Abschaffung von Einschränkungen. Aber nicht für den normalen Bürger, sonder für die Unternehmer, damit diese noch mehr Profit generieren können. Schliesslich spenden die ja auch für die Parteikasse. Die FDP übersieht dabei nur, dass der BÜRGER sie am Schluss wählt und nicht die Parteispenden.

  31. Peter Steiner sagt:

    Die SVP passt in den gleichen Verhaltensraster: Man markiert die Neo-Liberalen. Beim Autoimport – um nur ein Beispiel zu nennen – schützt man dann die Partikularinteressen der eigenen Vizepräsidenten. Das ist genauso verlogen wie diese Säulenheiligen der FDP. Was machen als Konsument? Weder SVP noch FDP wählen und im Ausland einkaufen. Mit dem Patriotismus soll mir keiner kommen. Der zieht schon gar nicht bei den 21% “Ausländer”. Wir sind nicht dazu da, um die Margen der Importeure zu schützen. Mir ist es auch recht, wenn in Bern die Dreckspiele mit den künstlichen Importhürden aufhören.

  32. lucius mayer sagt:

    «Liberal light»? Die große Mehrheit der FDP ist nur SCHEINLIBERAL gewesen: Wettbewerb bei Arbeitnehmenden, freie Bahnen für Kartelle und Oligopole. Eine gesetzliche, lückenlose, scharf gezahlte Pflicht zur Offenlegung der Finanzierung der politischen Parteien wird klar machen, warum dies so ist: «Wer zahlt, befiehlt.»

  33. Die FDP wird damit nicht durchkommen. Dafür sind keine Mehrheiten zu finden. Das Volk wird eine Senkung der Freigrenzen nicht akzeptieren.

  34. Markus Liechti sagt:

    Über die Politik fange ich gar nicht erst zu depattieren an. So wie die arbeiten ist es meine Zeit nicht wert mich darüber aufzuregen. Dass die Freigrenze nicht hochgesetzt sondern gar massiv herabgesetzt werden soll, ist eine Frechheit. Die CH hat einen sehr kleinen Markt. Viele Dinge sind gar nicht erhältlich oder dann sauteuer. Ich bestelle diverse Sachen in D oder USA und rege mich seit Jahren darüber auf, dass gerade in D viele Firmen nicht in die CH liefern. Krank ist auch, dass ein Paket von D ans Ende der Welt billiger ist als in die CH!!! Das mit den zwei Verzollungsarten ist ebenso..

    • Greatsheep sagt:

      Meine Rede. Vieles was ich im “Ausland” bestelle, bekomme ich schon gar nicht hier. Und viele CH-Händler jammern lieber und wollen Subventionen oder geschützte Märkte für ihr süsses Nichtstun. Wenn sich ein CH-Händler mal bequemt geht es Wochen bis das Produkt bei mir ist. Lustigerweise geht es faktisch von jedem Ecken des Planeten höchstens Tage bis ein Paket zuhause ist oder in Waldshut. Innerhalb Europas meistens portofrei innerhalb 24 Stunden oder höchstens 48 Stunden. Dass die CH nicht beliefert wird ist ein Aerger, lässt sich aber mit einer Paketstelle “überlisten”.

  35. Robert Minder sagt:

    Bei allem Geheul nach weniger Staat, Selbstverantwortung und liberalem Handeln machen sie genau das, was sie den Linken ständig vorwerfen. Sie wollen ganz einfach dem Normalbürger ans Portemonnaie

  36. Damian sagt:

    Die FDP ist traditionell auch diejenige Partei die den Werkplatz Schweiz und die entsprechenden Arbeitsplätze schützt. Sie übernimmt auch Verantwortung, statt nur stur ein Ideologieprogramm durchzuziehen.

    Entsprechend schlagen gelegentlich auch zwei Herzen in der Brust eines Freisinnigen und ich kann die Abweichler ein Stück weit verstehen – auch wenn ich persönlich anderer Meinung bin.

  37. Walter Bossert sagt:

    Wie unterschiedlich doch die Denkweise der Menschen ist! Die einen denken nach Parteien, ich ziehe es vor,mich vom Nutzen für die ganze Gesellschaft leiten zu lassen.Nun werden wieder viele fragen,was soll das.. Ja eben die meine ich!

  38. Sugi sagt:

    Wir kaufen in D ein, das noch zu hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis.
    A propos FDP: diese unglaubwürdige Partei ist für uns schon lange gestorben. Markwalder sei Dank!

    • Urban Zuercher sagt:

      Nur damit ich sie richtig verstehe: Frau Markwalder hat sich ja nicht nur, aber vor allem als Präsidentin der NEBS einen Namen gemacht. Wenn ich sie also richtig verstehe, wählen sie die FDP nicht mehr, weil sich Frau Markwalder für eine Integration der Schweiz in Europa einsetzt, sie aber vehement dagegen sind. Und gleichzeitig kaufen sie in der bösen EU ein, weil sich dort ein “herrvorragenedes Preis-Leistungsverhältnis” bietet. Wie schizophren ist denn das? Oder sind sie jetzt SVP-Wähler? Dann ist solches Verhalten natürlich normal….

      • Falsch Herr Zuercher: Das ist eben freie Marktwirtschaft, dazu braucht es keine Vereinsmitgliedschaft in einem Subventionsclub. Diese Markwalder ist jetzt nach dem EU Schlamassel natürlich schön kleinlaut; Schadenfreude ist halt die schönste Freude

  39. Juerg Heiz sagt:

    Coop, Migros, Denner etc. müssen Profit erarbeiten und das ist auch gut so. Auch ich muss jedoch Profit erarbeiten und mein Aufwand (Einkäufe) und Ertrag (Lohn) müssen stimmen damit dies möglich ist. Somit kaufe ich dort ein wo der Aufwand stimmt und dies ist im Moment im Ausland. Dies wird auch so lange der Fall sein bis die Preise sich angleichen. Dies wird früher oder später der Fall sein ausser man führt den Protektionismus wieder ein. Die Einkäufer der Konzerne kaufen auch ein wo es am biligsten ist und oft wird gerade deshalb die Produktion ins Ausland verlegt. Der Markt wird korrigieren

  40. Luigi Radaelli sagt:

    Solange die Lobbyisten im Parlament die Schweiz finanziell abschottet kaufe ich im Ausland ein und solange die Parteispenden nicht offen gelegt werden desgleichen Ich lebe teilweise In Dubai und da kosten alle Autos die Hälfte und die dortigen Importeure gehören zu den reichsten Emiratis!

  41. Ralph Schehle sagt:

    Die heutige Bonsai-Partei FDP und ihr Herr Malama stehen wieder einmal im Schilf. Sie verärgern nicht nur die Konsumenten, welche ihr durch harte Arbeit verdientes Geld auch ohne Eingriffe des Staates wieder oekonomisch ausgeben wollen.Die Zeit der unverschämten Margen der Grossverteiler ist seit dem Einzug der deutschen Discounter vorbei,obwohl deren Schweizerpreise auch viel zu hoch sind.So geht halt der Schweizer nach Konstanz (ein schönes Stadtchen)und kauft dort massiv günstiger ein.Für je mehr Ungerechtigkeit sich die FDP einsetzt,desto mehr schrumpft sie bis zur Bedeutungslosigkeit.

  42. Walter Boshalter sagt:

    Erstens: Die Zeiten als ganz klar in der Schweiz gekauft wurde weil dies vermeintlich Swiss Made bedeutete sind seit über 25 Jahren passé. Zweitens: Das Märchen von den höheren Preisen wegen Lebens/Lohnkosten im Land glaubt auch bald keiner mehr, besonders wenn die Ware nicht Swiss Made ist (Seit z.B. LEGO in Baar dicht gemacht hat kaufe ich die Teile konsequent bei amazon.de). Drittens: Die Erfolgsrechnungen der Grossverteiler haben noch massiv Luft für ihre genossenschaftliche Rendite. Die FDP sollte wirklich mal mit der Zeit gehen.

  43. Franz Müller sagt:

    F ahne im Wind
    D reht sich nach
    P rofitmöglichkeit

    BDP und GLP sind wenigstens noch halbwegs glaubwürdig.

  44. Patrick Steiner sagt:

    FDP und auch SVP vertreten und sind Gewerbler und immer liberal wenn es darum geht ihren Profit zu maximieren. Billige Arbeitskräfte aus ganz Europa importieren und so die Löhne im Inland tief halten, Waren Einführen aus Europa auch gut, solange es über ein Schweizer Importeur geschieht (Kartellrecht!) und Parallelimporte verbieten. Solche Machenschaften haben wir zu lange geduldet. Freigrenze abschaffen auch im Postverkehr. Dort sind wir weit unter den Fr. 300. Wieso sollte ich nicht im europäischen Ausland alles zu gleichen Konditionen kaufen können wie ein Italienner oder Österreicher?

  45. Ernst Grenzer sagt:

    Ausgerechnet COOP, die massgeblich daran beteiligt ist, dass die Lädelilandschaft im Land monotonisiert wurde und mit vorliebe ausländische Billignahrungsmittel anpreisst!
    Ausgerechnet die FDP, die den Freihandel wollte, aber ja nicht für Private.
    Aber bedenke; beide sind gerne bereit, günstige Grenzgänger anzustellen!
    220’000 Grenzgänger kommen jeden Tag in die Schweiz zur Arbeit, tagen jeden Monat über 1 Milliarde Schweizerfranken ins Ausland. Das ist mehr als doppelt so viel, wie der geschätzte , verlorene Jahresumsatz von fünf Milliarden Franken hiesigen Detail-handel.

    • Sventec sagt:

      @Grenzer: Haben sie betreffend den Grenzgängerzahlen Quellen dafür?? Wenn dem so ist (wie sie schreiben), schockiert mich das echt!

      • Ernst Grenzer sagt:

        @Saventec Genau waren dies Ende 2012 248’909 Grenzgänger gewesen! Das würde bei einem durchschnittlichen Monatslohn von 4’000.- ,was jedoch weit untertrieben ist, 1 Milliarde Franken geben, welche durch unsere Wirtschaft gefördert, pro Monat!!! nicht in der Schweiz investiert werden!
        Quelle: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/02/blank/data/05.html

        • Sventec sagt:

          @ E. Grenzer: Herzlichen Dank für den Quellenachweis. Irgend wie erschreckend, dass das hier zu Lande keinen juckt. Auch von unseren Politiker (und den Medien!!) hört man diesbezüglich nichts, trotz Arbeitslosigkeit. Aber vielleicht muss man erst EU-Niveau erreichen, bis Herr und Frau Schweizer aufwachen…. Danke.

  46. Lukas Hess sagt:

    Der Beitrag von Herrn Chapman gefällt mir sehr gut. Es ist in der Tat ein Problem, wenn man eigentlich liberal ist, dann aber Beschränkungen durchsetzen will. Demgegenüber wird oft vergessen, dass es nicht nur die Margen der Importeure verkleinert, wenn viele Schweizer im Ausland einkaufen, es betrifft jeden und jede. Dies wird sich unweigerlich auf das Portemonnaie jedes einzelnen auswirken. Die undifferenzierten Verallgemeinerungen in vielen Kommentaren gefallen mir hingegen weniger.

  47. Roger sagt:

    Die PFZ ist ein Verbrechen gegen das eigene Volk und eine Kriegserklärung an den Sozialfrieden. Coop schiesst zusammen mit dem FDP-Gauner Malama den Vogel ab. Der dumme Schweizer soll sich einseitig konkurrenzieren lassen, sinkende Löhne und steigende Mieten schlucken. Einkaufen soll er aber gefälligst bei den hiesigen Abzockern. Am liebsten würden diese Mafiosi den privaten Import von Waren ganz verbieten. Dann hätten sie die Schweiz endgütig zu ihrem Untertanengebiet gemacht. Entweder fällt die kriminelle PFZ oder die Einfuhrzölle!

    • Lukas Hess sagt:

      Die Konkurrenz ist keinesfalls einseitig. Sie dürfen Ihre Dienste sehr wohl (auch) im Ausland anbieten. Und wenn Sie die Einfuhrzölle verbieten wollen, dann müssen Sie der EU beitreten. Den EU Beitritt lauthals verlangen, dann aber gleichzeitig die Personenfreizügigkeit abschaffen wollen, das macht offensichtlich keinen Sinn.

  48. Kurt Mooser sagt:

    Liebe FDP, lieber Herr Sutter, wer rechnen kann ist klar im Vorteil, ganz klar. Mal nur als Einstiegsbeispiel, wenn ich in D für 300CHF einkaufe, Kurs 1:1.20, sind das 250EUR, 19%Mwst. entspricht 47.50EUR bzw. 57CHF, die bekomme ich zurück. Warenwert 202.50EUR bzw. 243CHF. Weit unter der Freigrenze. Derzeit brauche ich für den Betrag keine Mwst. in der Schweiz zu zahlen. Verringert man den Freibetrag auf 100CHF zahle ich 8%Mwst., das entspricht 19.44CHF. Ich mache immer noch ein dickes PLUS, der Zoll bekommt Arbeit, ob das für 19.44CHF kostendeckend ist bezweifel ich sehr stark.

  49. Kurt Mooser sagt:

    Ich gebe es ganz offen zu, Bekleidung kaufe ich seit Jahren nicht in der Schweiz. Jeder kann auf das euopäisch ausgewiesene Preisschild schauen und die Preise in EUR, CHF, Pfund und was noch ablesen. Beispiel Hose: 100EUR, 180CHF, … Ja geht es eigentlich noch? Wertschöpfung in der Schweiz 0%, Preisdifferenz utopisch. Das Schriet schon seit Jahren nach der WEKO.

  50. Rudolf Mühlemann sagt:

    Die Wirklichkeit kann man nicht gesundbeten. Fakt ist, dass jedem Menschen sein eigener Vorteil am nächsten ist. Dieses Gesetz gilt für Arbeiter, Angestellte und, jetzt wird es brisant, auch für Unternehmer. Im Kern der Lebenslogik ist natürlich ein wirklich heisses Eisen versteckt. Wenn man das Recht auf freie Selbstbestimmung bei der Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen jedem Bürger und jeder Bürgerin sichern will, müssen eigentlich die meisten den freien Wettbewerb einschränkenden Regulierungen ersatzlos gestrichen werden. Bitte nicht vergessen: Auch ein Unternehmer ist ein Bürger!

  51. kull sagt:

    Ist einfach himmeltraurig wenn sich sogenannte honore FDP-Mitglieder für eine Senkung der Freigrenze einsetzen und sich vom COOP (SP) einspannen lassen. Einem echten Bürgerlichen schmerzt dies. Viel gescheiter wäre es, sich für höhere Freigrenzen einzusetzen als noch enger regulieren. Mehr Freiheit, weniger Staat!

  52. Karlmax Schmid sagt:

    Da werden wieder seltsame Schlüsse gezogen.Wenn Der Coop-Häuptling und sein Knecht zuerst Einfuhrbeschränkungen fordern ist es Coop der nur leicht ins Fettnäpfchen getreten ist und nicht die SP. Wenn die Chef`s von Otto`s und des Gewerbeverbandes das Gleiche tun dann ist das die FDP die wieder mal Schelte verdient. Dass Coop uns über Jahre die Ware zu teuer verkauft hat war nie ein Thema.Er hat halt nur 2% Gewinn gemacht,die Konkurenz hat er ja wohl mit Hosenknöpfen gekauft.(Waro,Carfour, Prodega,Growa, usw)

    • Helveticus sagt:

      Was hat denn Coop mit der SP zu tun? Die SP war nicht für die Senkung der Freigrenze und ide SP verkauft auch keine überteuerten Lebensmittel.

      • Karlmax Schmid sagt:

        Eben soviel wie die Fdp oder Glauben sie die Coopchef`s seien bei der Fdp?

        • Helveticus sagt:

          Ich weiss nicht, bei welche Partei Hansueli Loosli & Kollegen sind und ob sie bei einer Parei mittun. Ich würde aber keineswegs ausschliessen, dass sie bei der FDP sind. Wäre naheliegend.

          • Karlmax Schmid sagt:

            Der Otto Stich war ja auch bei der Fdp und nur zufällig Direktor bei Coop?Als Genosse sollten sie auch wissen, dass Coop eine Genossenschaft ist und Gewerkschaft und SP nahesteht. Der Häuptling dürfte daher nicht der Fdp angehören.Aber die schräge Optik kommt nicht von mir sondern von Chapmann. Otto + Malama vertreten hier ihre Geschäfte bzw.Verband und nicht die Fdp genau wie Loosli +Co den Coop und nicht die SP. Otto + Malama haben mich nicht beschissen aber Loosli +Coop hat uns jahrelang zu viel abkassiert. Was haben da die Parteien damit zu tun?Warten wir mal ab bis das ins Parlament kommt

          • Helveticus sagt:

            Ja die Coop-Bank wurde anno Tobak sogar vom Gewerkschaftsbund mitgegründet. Heute gehört sie aber der Basler Kantonalbank. Die Kosumvereine von einst sind längst zur Einheits- und Proforma-Genossenschaft verschmolzen worden und Otii ist längst pensioniert. Das war einmal mit dem Konsum und dem Coop, jetzt sind wir im 21. Jahrhundert, nur so als kleiner Hinweis und Coop macht heute einfach nur noch Geschäfte zwecks Rendite- und Gewinnmaximierung.

          • Helveticus sagt:

            Punkto schräger Optik möchte ich einfach festhalten, dass sich der Coop-Chef und FDP-Politiker für die Beschränkung der Freimenge einsetzen und nicht irgendjemand, den Sie im Geschichtsbuch gesehen oder von dem Sie geträumt haben. Ganz egal, ob die nur durch Lobbyinteressen als Importeure, oder auch noch durch ideologische Gemeinsamkeiten vebunden sind, es waren diese und keine Sozis, Grüne, SVPler CVPler, welche die Forderung erhoben haben. Und wenn Freisinnige nach Protektionismus rufen, dann ist das für mich, wie wenn Christlich-Konservative ins Puff gehen: bemerkenswert verlogen.

  53. Kurt Blaser sagt:

    Warum dürfen Unternehmungen sich das kostengünstige Ausland zu Nutzen machen, in Osteuropa alles mögliche billig produzieren und sobald der Konsument das selbe macht (ebenfalls aus Kostendruck im Haushalt) ist es verwerflich, unmoralisch oder man will per Gesetz einschreiten. Der Konsument mach betriebswirtschaftlich gesehen genau das Selbe wie die Unternehmungen, seine Ausgaben senken wenn die Einnahmen nicht steigen. WAS GIBT DEN UNTERNEHMERN MEHR RECHT ALS DEN KONSUMENTEN ?? Coop und Migros vergeben viele Aufträgen ins Aussland weil es billiger ist.

    • Lukas Hess sagt:

      Selbstverständlich verzollen Coop und Migros und alle anderen Unternehmungen genau gleich ab Fr. 300.– auch. Sie haben also nicht mehr Rechte als der Konsument.

      • Kurt Blaser sagt:

        Herr Hess, es geht nicht um das Verzollen (300.- ist die Freigrenze für Private und nicht Unternehmen) es geht darum sich im Aussland mit günstigen Materialien und Dienstleistungen einzudecken (natürlich Zollbereinigt !!) und im Gegenzug den Konsumenten einen Vorwurf zumachen,wenn diese das selbe tun, habe ich doch oben schon beschrieben, haben Sie das nicht gelesen?

        • Lukas hess sagt:

          Ich wiederhole es gerne: Auch Unternehmen haben Zollgebühren zu bezahlen, also ist Ihr Vorwurf, Unternehmer hätten mehr Recht als Konsumenten, absurd. Ich habe es sehr wohl gelesen. Und wenn Sie meinen Beitrag gelesen hätten, wüssten Sie, dass selbstverständlich auch Sie im Ausland einkaufen dürfen und können. Auch Sie werden Zollbereinigt noch den Besseren machen. Und jemanden den Vorwurf machen (bspw. Sie dem Coop), dass es ihm lieber wäre, man gäbe ihm Geld als jemand anderem (bspw. deutschen Händlern), ist auch etwas eigenartig.

          • will williamson sagt:

            Herr Hess, Sie reden von Zollgebühren. Für Waren mit EU-Ursprung gibt es keine Zollgebühren, sondern CH-MWST. Und die Freigrenze von Fr. 300 gilt, wie Herr Blaser richtig bemerkt, für Private, nicht für Unternehmen.

          • Lukas hess sagt:

            Herr Williamson, wollen Sie ernsthaft behaupten, zwischen der Schweiz und der EU herrsche freier Warenverkehr und dass schweizer Unternehmer keine Zollgebühren zu leisten haben, wenn sie vom EU Raum importieren? (Die Freigrenze habe ich selbstverständlich nie in Frage gestellt. Der freie Warenverkehr den Sie und Herr Blaser offenbar behaupten sehr wohl). Die Mehrwertsteuer ist von einer Zollgebühr zu unterscheiden. Beides wird fällig, bei der Einfuhr, egal ob Privatperson oder juristische Person.

          • will williamson sagt:

            Herr Hess, möglicherweise haben wir da ein Missverständnis. Ich meine, es gibt keine Zölle auf Waren mit EU-Ursprung. Sie meinen evtl. die Ver-zollungsgebühren, die der Spediteur oder die Post verlangen. Die fallen weg, wenn Sie direkt importieren. Dann zahlen Sie einfach die MWST.

          • Nico Meier sagt:

            @Hess Zollgebühren gibt es tatsächlich keine. Was es aber gibt sind Zölle und diese existieren sehr wohl.
            Auch innerhalb der Freigrenzen von 300.- gibt es Beschränkungen so beim Frischfleisch (0.5kg pro Person und Tag) oder beim Alkohol. Wenn sie mehr als diese Menge mitbringen müssen sie dafür Zoll bezahlen beim Frischfleisch 20.- pro Kg.
            Das hat aber mit Gebühren nichts zu tun!

          • Lukas Hess sagt:

            Meier, dann nennen Sie es eben “Zoll”, und ich habe es “Zollgebühr” genannt. Dennoch ist eine Abgabe fällig, für Private wie auch für Unternehmen. Wieso scheint das hier jeder abstreiten zu wollen? Ist es so befriedigend, über grosse Unternehmen herzuziehen, dass man die allgemein bekannten Tatsachen einfach verneint? Ich wiederhole es zum dritten Mal: Unternehmen haben nicht mehr Rechte als Konsumenten.

          • Lukas Hess sagt:

            Herr Williamson, selbstverständlich gibt es Zölle auf Waren mit EU-Ursprung! Wir (und die EU) würden nur auf Zollgebühren verzichten, wenn wir in der EU wären! Wir haben nur, aber immerhin, ein Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU, nicht aber ein Warenfreizügigkeitsabkommen. (Wenn wir dies hätten, wären wir faktisch in der EU). Also nochmal: Privatpersonen wie auch Unternehmen bezahlen Zoll. Niemand hat “mehr Rechte”.

          • Walter sagt:

            Es kommt immer auf die Art der Ware an, es werden nicht alle Waren mit 8% besteuert, z.B. Bücher sind frei von Zoll. Vielleicht belegen Sie beide mal einen Kurs am besten in der Migros Club Schule für Zoll und Buchhaltung. Ich würde aber eine Uni oder eine Kaderschule bevorzugen. Wenn wir waren einführen dann bezahlen wir ab Fr. 300.– Zoll aber aufgepasst, es gibt Zöllner die rechnen dies anders herum. Darum immer auf der Hut sein beim Verzollen. Ihr habt beide Recht, auch wenn ihr nicht recht habt.

  54. H. Suter sagt:

    Unsere Lohn- und Lebenskosten seien nicht für die teilweise höheren Preise verantwortlich: gerne würde ich dieses Statemant umkehren: könnte es nicht sein, dass gerade unsere (geringe) Bereitschaft etwas höhere Preise zu bezahlen gerade unseren im europäischen Durchschnitt hohen Wohlstand begründen?
    Mich dünkt, dass viele Schweizer gerne viel verdienen aber weinig bezahlen wollen. Natürlich klammere ich die, die wirklich mit ganz wenig auskommen müssen, aus. Alle anderen, und das sind nicht wenige, wollen einfach nur ihre “Gewinnsituation” optimieren – so wie die Wirtschaft dies auch tut.

  55. Fischer sagt sagt:

    Wie depressiv soll mit dem Volke noch umgegangen werden, wenn die Leistungen nicht mit dem Preis einher gehen. Die Schweiz ist eine Demokratie wo der freie Wille eingehend verbrieft ist. Es ist doch keinem Bürger zuzumuten, teure Produkte zu kaufen, wenn der freie Markt andere Preisangeboten inne hat.

  56. Helveticus sagt:

    Die FDP ist eine Klientelpartei, die einseitig dessen Interessen vertritt. Die des (Gross-) Kapitals, nicht jene des (kleinen) Konsumenten. Die Schweizer Marktwirtschaft ist so eingerichtet, dass der Kleine den Grossen über Konsum und Arbeit zwangsbereichert – mit ein Verdienst der famosen FDP. Indikatoren dafür sind der vergleichsweise schwache Arbeitnehmerschutz, das idiotisch organisierte Gesundheitswesen, das Verbot von Parallelimporten, ein Wettbewerbsrecht, das den Namen nicht verdient und kaum vollzogen wird, der Selbstregulierungsfimmel im Finanzwesen, schwache Haftung etc.etc.

  57. Hotz sagt:

    Nur sollten auch die Löhne und Sozialleistung an Deutschland angepasst werden. Der Tierschutz auf gelöst werden, wer das will soll weiter in D einkaufen.

    Bei Coop gibt es keine Lohnerhöhung und Leute werden entlassen

  58. W. Müller sagt:

    Es ist einfach unglaublich in der Schweiz ist der Warenkorb mehr als 3 x so teuer, als im Rest von EU / EFTA ausser Norwegen.
    Die Wirtschaft will total von der Globalisierung profitieren und stellt noch mehr Grenzgänger an die Ihr Geld sicher nicht im der Schweiz ausgeben. Und wenn der kleine Mann mit seiner Familie ins Ausland geht Einkaufen kommt diese FDP und mach einen auf unsere Schweiz. Aber Markwalder und des gleichen sagt wir müssen uns öffnen für Europa das geht dann plötzlich komisch, diese Bananenrepublik-Partei. Iht wollt in die EU und die Leute wollen dort Einkaufen.

  59. Stefan Brupbacher sagt:

    Die Vorstösse der beiden FDP-Vertreter zeigen zwar gut die Nöte der Grenzregionen, z.B. von Basel. Doch die Senkung der Zollfreigrenze sperrt den Bürger ein. Die Probleme werden so aber nicht gelöst. Erstes Problem sind ausländische Hersteller, welche ihre Güter zu teuer in die Schweiz liefern. Hier verlangt die FDP ein griffiges Kartellgesetz. Zweitens fordert die FDP seit einem Jahr ein Fitnessprogramm für die Schweiz. Nur dank weniger Bürokratie und Steuern kann auch künftig in der Schweiz produziert und verkauft und Arbeitsplätze gesichert werden.

  60. Helveticus sagt:

    Eine Liberalität die sich ausschliesslich auf Geld und Geld machen bezieht und keine Werte vertritt, wird landläufig “schei..lliberal” genannt. Die FDP, die sich von eine gesellschaftlichen Liberalität weitgehend verabschiedet hat, sollte sich deshalb in SVP umbenennen. Dann weiss man auch, in welcher Ecke sie politisch hockt.

  61. Kurt Stierli sagt:

    Typisch FDP und SVP, die Freiheit des Bürgers hört dort auf wo es die Interessen Ihrer Clientel betrifft. Liberal sind beide Parteien nur wenn es um die Belange Ihrer Milliardäre und Multimilionäre geht, dann hört es aber abrupt auf, mit der liberalen Einstellung.
    Warum sollen Private nicht die gleichen Rechte haben wie Firmen? Die Hochpreisinsel Schweiz wird durch Lobbies künstlich am Leben erhalten, damit einige Superreiche auf dem Buckel der Allgemeinheit noch mehr Kohle verdienen können.

  62. StefanK sagt:

    Warum soll man nicht alle mit der gleichen Elle messen? Fakt ist, dass Güter in der Schweiz mit der MwSt verkauft werden und da passt der Freibetrag leider mal nicht rein. Korrekt wäre, überhaupt keinen Freibetrag zu gewähren. Das hat nichts mit der höheren Marge von Coop oder Migros zu tun. Es ist jedem selbst überlassen, den längeren Fahrweg auf sich zu nehmen (sprich dafür zu bezahlen), in D einzukaufen, die CH MwSt zu bezahlen und glücklich über das eventuell gesparte wieder nach hause zu fahren.

  63. Gero Rubli sagt:

    Wenn Importe unter der Freigrenze im Gegensatz zum Einkauf im Inland nicht besteuert werden, ist das tatsächlich eine Wettbewerbsverzerrung. Malama hat schon recht. Ausserdem ist es unfair, wenn die Bewohner der Grenzregionen nicht nur billig im Ausland einkaufen können, sondern dem Bund auch noch weniger MWST abliefern. Diese Lücke muss dann von den Steuerzahlern im Rest der Schweiz gefüllt werden, quasi ein Steuergeschenk an die Grenzkantone.

  64. tom sagt:

    Die FDP ist eine Partei wie jede andere auch. Eine Partei steht immer für ein bestimmtes Klientel ein – sie vertritt NIE das ganze Volk; was aufgrund der vielfältigen und sich oft widersprechenden Interessen im Volk auch gar nicht möglich ist. Wir alle haben verschiedene Interessen, Bedürfnisse, Hintergründe, finanzielle Möglichkeiten, Bildungsstände etc. Die FDP vertritt offenbar die Interessen der Gewerbetreibenden. Wer dort nicht dazugehört, sollte wohl eine andere Partei wählen. So funktioniert das in einer pluralistischen Gesellschaft. Es geht um Interessen, nicht um Schlagwörter.

  65. R. Meister sagt:

    Zum Thema heute im TAZ: «Wenn der «Schweizermacher (3x) klingelt» ;-))) Hahahah, wieder mal typische CH Reaktion und dreifältige Einfältigkeit. Zum todlachen (für Unbetroffene), die CH wird immer peinlicher, bzw. lächerlicher

    • Helveticus sagt:

      Die TAZ, mein guter Troll, erscheint in Berlin. Bitte verscnonen Sie uns mit weiteren Ergüssen, Danke.

      Trolle bitte nicht füttern.

  66. Walter Bossert sagt:

    Sind vielleicht Kumulus, Supercart, lilibigs, Punkte, Bons und weiteres Zugemüse doch gescheitert?Mir wäre lieber es würde auf diesen undurchsichtigen und letzten Endes manipulativen Unsinn verzichtet und gute Qualität zu marktgerechten Preisen angeboten! Bis zu 60% höhere Preise als 10 km nördlich sind nun mal nicht marktgerecht!

  67. Marcel Zufferey sagt:

    Bei mir fliegen die “Liberalen” mittlerweile bei jeder anstehenden Wahl hochkannt aus dem Stimmcouvert: Auf einen solchen Hinterhof- und Klientelliberalismus kann ich vollständig verzichten. Entweder haben wir es mit einem wirklichen Wettbewerb zu tun, von dem alle profitieren können, oder wir haben einen staatlichen verordneten Pseudowettbewerb, der nur der Angebotsseite in unserer Volkswirtschaft dient. Letzteres muss mit allen politisch verfügbaren Mitteln beschränkt werden!

  68. Armando sagt:

    Der Vorstoss von Malama zeigt, dass die FDP eine verlogene Politik verfolgt. Oberste Maxime ist die PROFITGIER. Einerseits voll für die PFZ, um die Löhne zu drücken. Anderseits aber den Konsumenten den Einkauf im preisgünstigen Ausland verbieten oder erschweren, um auch hier weiter ungebremst von den Schweizer Konsumenten profitieren zu können. Doch das wird sich nicht auszahlen, der unaufhaltsame Wählerschwund der FDP wird ungebremst weitergehen. In 10 Jahren ist diese Partei in der Bedeutungslosigkeit versunken. Wer nur Politik nur für einige wenige macht, erhält den Denkzettel der Wähler.

    • Jens Gloor sagt:

      ,,,ich hoffe, es dauert nicht zehn Jahre! ‘Schein’ und ‘Sein’ ist mir generell ein Dorn im Auge bei den sog. ‘politischen Parteien’. Schmeisst die Lobbyisten aus dem Bundeshaus und politisiert wieder volks- statt konzernbezogen.

  69. Axxando sagt:

    Nein, das ist nicht *die FDP*. Diejenigen, die ich als Ortsparteipräsident kenne, sind echte Liberale – nicht light oder protektionistisch.

    Das Gegenteil muss der Fall sein: zollfreie Ein- und Ausfuhr mit den umliegenden Ländern. So wird der Handel angekurbelt, so wird die Hochpreisinsel geknacht, so werden Administrativaufwände reduziert!

  70. tststs sagt:

    Tststs, da kann ich nur den Kopf schütteln.
    Es wäre an der Zeit, endlich einen realistischen Blick auf die Lebensmittelpreise zu werden. Die meisten Lebensmittel wurden billiger und zwar in REALEN Frankenbeträgen!
    Anstatt nach noch BILLIGEREM (günstig ist da bald gar nichts mehr) Essen zu streben, sollten wir uns zwei Dinge ernsthaft fragen: Wohin führt dieser Weg? und: Was ist Nahrung uns eigentlich noch wert?

  71. Bruno Baertschi sagt:

    Wieso die Aufregung der FDP und der Coop/Detaillisten? Wenn z.B. ein BMW zu vorher 150’000.– verkauft worden ist (Kurs Euro 1.50) so muss halt der BMW heute zu CHF 120’000.– verkauft werden. Der Kunde verlangt ja lediglich, dass ihm die Kursdifferenz erstattet wird. Kein Kunde verlangt, dass der Verkäufer draufzahlt (obwohl wie z.B. beim Fleisch die Gewinnmarge exorbitant ist!) Schon vor dem Niedergang des Euros waren Schweizerpreise zum Teil unangemessen hoch. Stellen Sie sich vor, der Handel würde den Kursgwinn an die Kunden geben; es gingen nicht mehr im Ausland einkaufen als vorher!

  72. Jens Gloor sagt:

    Also sind wir Schweizer doch die Rosinenpicker aus den Bilateralen…? Die Superhochpreisinsel Schweiz ist eine gute, grüne Wiese um Teures auszutesten. Der Orange Riese verkauft z.B. die Torte eines deutschen Herstellers für mehr als das Doppelte – umgerechnet. Begründet wird das mit einer den Vorschriften entsprechenden Verpackung. Währungsgewinne? Buchpreise? Telecom? Wer so lügt, verdient nicht solche Ansprüche zu stellen! Man sollte die Zollfreigrenze ganz aufheben, dann bestünde allenfalls die Möglichkeit, einmal von fairem Wettbewerb zu reden, wenn man es schon genau nehmen will.

  73. Hans-Ulrich Blatter sagt:

    Ich gehe ins Ausland einkaufen weil es billiger ist. Ich denke nicht darüber nach ob wegen Menschen wie mir Arbeitsplätze verloren gehen da ich mich nur um mein Portemonnaie sorge. Ich bin ein Egoist. Und JEDER der wegen dem Preisunterschied seinen Wöchentlichen Einkauf im Ausland erledigt (und dass ist per se jeder weil wegen der Qualität gehen wir bestimmt nicht dorthin) bekennt sich genau zu diesem Statement. Punkt!

    • Richi sagt:

      Immer die gleiche Leier und dann sofort die Arbeitsplatzdrohung, aber nochmals für Sie zum selberdenken. Alle akzeptieren, dass die Preise in der Schweiz höher sind, aber langsam haben die Konsumenten genug ungerechtfertigte Preisdifferenzen zu berappen. Und die schlechtere Qualität ist auch ein Ammenmärchen, oder wie war das schon wieder mit dem Fleisch bei Denner/Coop. Man bezahlt immer für die Leistungen, aber Qualität ist im Ausland eben trotzdem günstiger.

  74. Armin Müller sagt:

    Sehen Sie sich doch mal die Hochpreise bei COOP an und vergleichen Sie diese mit ebenbürtigen Produkten in Deutschland. Noch schlimmer bei Markenprodukten im COOP, die trotz kleinerer Preissenkungen immer noch dramatisch höher sind als in DE. COOP sollte sich doch besser auf seine eigene Preispolitik kümmern statt den Bürgern zu diktieren, was sie wo und zu wieviel einkaufen dürfen oder müssen. Mit dem Senkungsbegehren der Freigrenze aus purem Eigennutz zeigt COOP sein wahres eigenes Motto ” COOP für COOP und NICHT für mich”. Also werde ich in Zukunft meine Einkäufe nicht mehr bei COOP machen!

  75. Robert Gasteiger sagt:

    wir werden einfach für dumm verkauft,Coop und Migros senken zwar die Preise aber dies entspricht nie den Kursen in Deutschland
    die FDP vertritt sowieso nur die Reichen und denen spielt es keine Rolle ob einer weniger verdient und Fr 100 oder 200
    spart im monat wenn er im Ausland einkauft,was haben die scho einmal für den Mittelstand getan,gar nichts ebenso die SVP
    dafür sind diese beiden Parteien auch nicht dafür das Steuerhinterzieher in der Schweiz bestraft und verfolgt werden.

  76. sepp z. sagt:

    Wer der FDP und der SVP je das Märchen von ‘Freiheit’ für die Bevölkerung geglaubt hat, ist selbst schuld. Diese Politische Agenda zielt nicht auf die Vorteile der Bevölkerung ab, sondern auf hohe Rendite für Firmen und Reiche. Bald 40 Jahre neoliberale Agenda weltweit sprechen für sich selbst…

  77. Ich bin gegen eine Senkung der Zollfreigrenze. Das erhöht den Druck auf die heimischen Detailhändler, damit diese ihre Waren endlich zu international konkurrenzfähigen Preisen anbieten. Die Abzockerei muss aufhören. Was nützt es wenn wir mehr verdienen, wenn die Kaufkraft geringer ist als im Ausland? Der Bund soll lieber einmal den Druck auf Firmen erhöhen, die ausländische Produkte in ihren Schweizer Niederlassungen zu Wucherpreisen anbieten. Direktimporte müssen erleichtert möglich sein, damit diese Abzockerei endlich aufhört!

  78. Georg Stamm sagt:

    Das ist eben leider das Problem mit der FDP: Sie ist nur dort liberal, wo es ihren Parteigängern nützt, z.B. bei den Banken, gegen Regulierungen. Wenn die “Freiheit” = der Liberalismus den eigenen Leuten = Gewerblern schadet, dann ist’s aus mit der Freiheit und Eigenverantwortung. Die FDP muss sich nicht über ihr Glaubwürdigkeitsproblem wundern und auch nicht über ihren Wählerschwund.

  79. hagmann kurt sagt:

    es.gibt in der schweiz in jeder sparte zu viele leute welche viel geld verdienen(bekommen)ohne eine leistung zu erbringen das ist

    ein übel mit diese schmarotzern.

  80. Angestellter sagt:

    Und verbietet COOP mit in der Schweiz verdientem Geld im Ausland Firmen zu kaufen!

  81. alessandro portmann sagt:

    OHGOTT,Gaht’s no? Ausgerechnet die FDP,deren Wahlspruch seit jahrzehnten “weniger Staat-mehr Freiheit” lautet und für die der Wettbewerb und freier Markt oberstes Gebot ist (war), kommt jetzt mit sowas. UFF. Erst macht man die Grenzen für Menschen und Waren auf wie ein Scheunentor und preist die Vorteile für den “freien” Markt”(gemeint waren wohl die Taschen der FDP’ler) so ruft man sofort (wie bei der Bankenkrise) nach Staat und Eingriff wenn der kleine Mann dann davon profitiert. Krasser geht es nun nicht. Auf diese Partei FDP kann man künfitg wahrlich mit sehr gutem Gewissen gerne verzicht

    • Stefan Hostettler sagt:

      Herr Portmann. Mit der Herabsetzung der Zollfreigrenze wird das Motto “Weniger Staat, mehr Freiheit” in keinster Weise tangiert, einzig der Betrag wird angepasst. Der Abschluss der Bilateralen I war zudem für die Schweiz bisher ein Erfolg, mit allen Nachteilen, die sie uns gebracht haben. Nicht die FDP hat den freien Personenverkehr eingeführt, sondern das Volk. Der “kleine Mann”, wie Sie uns Schweizer nennen, profitiert vielleicht vordergründig von einer hohen Zollfreigrenze, aber genau dieser “kleine Mann” ist es auch, der am meisten unter den Einkäufen im Ausland leiden wird (Jobverlust).

      • Ernst Grenzer sagt:

        @ Hostetter: Sie meinen also; wenn ich die Waren allesamt in der Schweiz kaufe kriegt mein Nachbar seinen Job im Autogeschäft wieder und der neu eingestellte Grenzgänger, welcher 1’200.- billiger arbeitet, müsste wieder gehen???
        Wllkommen in der Realität!!!!!

  82. Manfred Grieshaber sagt:

    Das mit dem Parallelimport-Verbot macht die Weko zum zahnlosen Tiger. Sonst könnte man nämlich auch EU-Produzenten vors Gericht bringen die völlig überzogene Preise im CH-Markt verlangen im Vergleich zu anderen Ländern. Das zeigt auch das EUGH-Urteil gegen die Kfz-Industrie (mehrere 100 Mio.Bussgelder) weil deren Garagisten damals Garantieleistungen bei privat importierten Fahrzeugen verweigerten (Norddeutsche kaufen Fahreuge in DK denn dort erhalten sie bei der Ausfuhr die hohe Luxus-Steuer zurück).

  83. Markus Sennheiser sagt:

    Coop und Migros, Zusammen pro Jahr über eine milliarde Gewinn , nicht Umsatz !! So sieht’s aus, für die Tells die meinen sie müssten unser Arbeitsmarkt beschützen und die CH- Löhne rechtfertigen.

  84. Volksinitiative sagt:

    Wenn Zollfreigrenze gesenkt werden soll, dann muss ein Volksinitiative dagegen organisiert werden. Es wäre besser, wenn FDP sich kümmern würde was die Grossverdiener mit ihren Millionen und Miliarden machen, statt denen die ums überleben kämpfen das Leben (noch) schwerer zu machen. Gaht’s noch FDP? Gaht’s noch Coop? Ich werde Coop in Zukunft meiden und lieber bei Migos &co. und ins Ausland einkaufen.

  85. Alfred Siffert sagt:

    Jaja, diese FDP & Co. Immer diese Märchen von Freiheit und weniger Staat und dann noch diese bööse Steuern. Freiheit ja, aber nicht für kleine Bürgern. Weniger Steuern ja, aber prozentual: dann hat der Millionär 5% weniger, also spart er 250’000 Franken. Und ich hab auch 5% weniger Steuern und spare 1000 Franken. Dafür kosten dann 4 biometrische Pässe 1000 Franken, der Hund 250 Franken, die Kehrichtgebühr pro Sack 4 Franken…am Schluss zahlt man mehr Gebühren als Steuerersparnis. Der Reicht spart aber 250’000 Franken minus paar Gebühren. Bööse Steuern, merkt auch das ihr Büezer :)

  86. d wettstein sagt:

    Wenn’s um die eigene Wurst geht ist das Geschrei gross! Wie wäre es mit diesem Lösungsansatz: Verhandeln mit den Deutschen und anderen Nachbarn, dass diese die Mehrwertsteuer nur dann zurückerstatten, wenn die schweizer Freigrenze überschritten ist. So würde endlich der Zetteli-Spempel-Kindergarten an der Grenze aufhören ebenso wie der Stau an der Grenze!!!

    • R. Meister sagt:

      Ja, wenn die immer peinlicher werdende CH was (profitieren) will, flehen sie wieder die Nachbarn an – insbesondere den sooo ungeliebten beneideten, verhassten aber immens wichtigen “Grossen Kanton” und die EU ;-))

  87. Martin Hofer sagt:

    In Brasilien kostet das Kilo Rindsfilet heute CHF 12, im Edeka D ist’s um die Euro 30, und in der Schweiz kostet dasselbe Importfleisch bei Coop/Migros (wenn’s Aktion ist CHF 45) CHF 80. Ob das Fleisch aus Brasilien, Paraguay, Uruguay oder Argentinien herkommt, wissen wir ja nicht so genau in Europa. Und an alle, die das Beispiel der Geflügelzucht in D (Kassensturz) erwähnen. Schaut doch mal, wieviel Geflügel aus Brasilien oder China in der CH verkauft werden ! Soll doch der Kassensturz mal in diese Länder reisen.

    • Martin Cesna sagt:

      Da gab oder gibt es immer noch den “Antiken-Zuschlag”, wird sicher nicht deklariert, aber Antiquitäten waren immer schon etwas teurer.

  88. Und übrigens, OTTO’S ist auch nicht mehr was es einmal, resp. vorher war!

  89. W. Müller sagt:

    Es ist klardie FDP mit Ihrem Otto Ineichen macht sich stark für Parallelimporte für die Firmen damit Sie die gewonene Preisdifferenz nur zu Ihren Gunsten nutzen. Coop ist da auch ein sehr gutes Beispiel mit Ihrer Import Parfümerie. Aber Angeben konnte die FDP schon immer auch mit Vreni Spoerry sitzte Jahrelang in zig Verwaltungsräten kassierte über 1 Mio. SFR machte dort Lobby Arbeit für Ihre Partei und die Reichen im Lande. Fall Swissair hohe Preise für die Schweizer Kunden tiefe für die Auslandkunden. Diese Partei kann ich überhaupt nicht ernst nehmen. Die Preise sind eine schande in der CH!

  90. Peter Zulauf sagt:

    Habe die Coop Super Card vernichtet und Login Coop.ch abgemeldet. Für mich hat Coop keine daseinsberechtigung mehr. Jahrzentelang hat Coop den Konsumenten zuviel Geld aus der Tasche gezogen solange bis die Discounter kamen, und siehe da Coop Prix Garantie wurde aus der Schublade gezogen.
    Coop Schaufelt sich das eigene Grab.

  91. Gibel sagt:

    Wohne in Kreuzlingen, fahre einmal pro Woche für meinen EInkauf nach Konstanz. Wenn ich bei meinem Einkauf bei Coop nebts teurere Ware auch noch auf unfreundliche Bedienung stosse, dan bin ich nicht mehr bereit mehr zu bezahlen!!! Das selbe gilt auch für die Migros und andere Läden. Wenn ich für Wäscheveredler CHF 40.- bezahe und in Konstanz nur gerade CHF 6.- dann stimmt etwas nicht in der Schweiz!!! Die Käsefachfrau bei EDEKA begrüsst einem z.B. mit den Worten: “Guten Tag der Herr. Wenn ich Sie so anschaue, dann dürften Sie die Absicht haben Käse zu kaufen!” SO geht’s doch!!!

  92. Gene sagt:

    Die Freigrenze auf Sfr 1200 erhöhen! Dann wird es auch in der Schweiz automatisch günstiger! Man sollte immer das Gegenteil machen von dem was die Politiker uns aufzwingen wollen.

    • Rolf Bregenzer sagt:

      Genau Gene, solange der Lohn in der CH nicht sinkt mag das wohl sehr gut klingen. Schreiben wir in 2 Jahren weiter, vielleicht sehen wir uns unter der Brücke vor dem Einschlafen.

  93. Daniel Küttel sagt:

    Wir Schweizer sind das Vieh in einem übergrossen Stall. Wir werden gemästet und möglichst in Schranken gehalten. Merkt jemand dass ein paar Schweinchen ihren Speck wo anders abliefern, wird das rasch unterbunden. Es wird Zeit dass wir durch Auslandeinkäufe die Grossverteiler dennoch unter Druck setzen, so dass ein Umdenken zwingend statt finden muss. Bei Gewissen Preisen stört mich der Unterschied nicht und zahle ich auch gerne, aber warum kostet ein Medikament (Schweizer Entwicklung!) in der CH 300% mehr als im Ausland???

    • Helveticus sagt:

      Weil die Schweizer Firma (nach ihrer Steuerbefreiung) netterweise nicht alle Arbeitsplätze ins Ausland verlagert? Ich glaube, das ist ungefähr die Argumentationsschiene, mit der die Lobbyisten unsere Parlamentarier bekniet haben. Vielleicht war das Bakschisch für das Parteikässeli auch das überzeugendere Argument.

  94. Martin sagt:

    Herr Chapman scheint da etwas zu verwechseln: Generell gelten die Einfuhrzöllen, für den einzelnen Bürger gilt eine Ausnahmebestimmung mit einer Limite. Wenn wir schon von freier Einkauf für frei Bürger reden, müssten die Einfuhrzölle generell abgeschafft werden. Herr Malama hat nur die Ausnahmebestimmung angesprochen. Schliesslich stellt sich auch in einer liberalen Wirtschaft immer die Frage der gleich langen Spiesse.

  95. Urs Wälchli sagt:

    Offene Grenzen werden hier gefordert, aber an den Mindestlöhnen wollen aber alle festhalten. Offene Grenzen heist auch offenheit bei den Löhnen, wer das nicht einsieht führt die Schweizer Wirtschaft in den Ruin. Die guten Zahlen der Schweizer Unternehmen wurden mehrheitlich im Ausland erziehlt.

  96. Ralph Schehle sagt:

    Es wäre an der Zeit, dass Herr Sutter von COOP diesen Blog sehr aufmerksam durchliest, darüber schläft und am anderen Morgen die Weichen stellt, wie es sich für einen guten Manager gehört. Wenn er bis heute nicht gemerkt hat, worum es geht und dass der Protest der schweizer Konsumenten ernstzunehmen ist, dann ist er eine Fehlbesetzung und muss die Konsequenzen ziehen bevor auch nur 50% der Leute, welche einen Coop Boykott angekündet haben, diesen auch wahrmachen. “Denn dann geht es für Coop ans Lebendige!” Mein Vorschlag:Die CEO’s der Grossverteiler machen eine gemeinsame Lesung dieses Blogs!

  97. Andreas Moser sagt:

    So denkt und handelt die Masse:
    CRACK UP-BOOM: Wofür sparen, wenn das Geld weg ist, wenn man es braucht!?
    Ich hingegen habe physisches Gold und vorallem Silber gekauft! Edelmetalle gehen nie pleite, da keine Schulden dahinter stehen!

  98. Andreas Moser sagt:

    Nur die Schafe konsumieren auf ihrer planlosen Flucht aus den wertlosen Versicherungen und Euros ohne zu verstehen was vor sich geht, bevor ihre Schuld-Euros wertlos werden, weil sie das System nicht verstehen. Klüger ist es zu INVESTIEREN – in Gold und vorallem Silber. Schafe die Ihr lesen könnt: SO WERDET IHR REICH, OBGLEICH IHR GERADE NOCH ARM SEID!

  99. Walter sagt:

    Wenn das Angebot in der Schweiz stimmen würde, würden wir auch mehr in der Schweiz einkaufen. Da aber sehr viele Artikel besonders Pflegeprodukte nicht oderüberteuert verfügbar sind geht man dahin wo es günstiger ist. Die Migros und der Coop muss halt einen Schwund in Kauf nehmen. Wenn sie die Kuh solange Melken bis diese keine Milch mehr geben will. Beispiel: Fructis Haarschampo bei Coop Fr. 4.95 in DL Euro 1,75 das genau gleiche Produkt. Katzen Futter 1 Sack 800 Gr. bei Coop um die Fr. 14.– in DL Euro 3,75 nun kommt der Hammer “Postit 470 Blatt” Manor, Coop etc. Fr. 10.50 in DL 99 Cent!!

  100. Walter sagt:

    Ich lasse mir von niemandem sagen wo ich meine Artikel einkaufe. Coop, Migros und viele andere stellen IHRE WAREN IN CHINA her um diese dann in der Schweiz mit 2000% Gewinn oder mehr zu verkaufen. Kommt der Staat zu mir als Unternehmer und fragt für eine Offerte, seit 10 Jahren noch nie dagewesen, obwohl sehr gute Qualität, und auch Kundenakquisition gemacht wurden. Und dem Staat soll man helfen? Vergesst es aber schnell bitte. Ich bezahle meine Steuern hier für mein Einkommen aber wenn man überall nur Abgezockt wird sucht man halt andere Wege zur Beschaffung einer besseren Lebensqualität.

  101. Walter sagt:

    In der Migros und dem Coop sind mehr als 70% der Beschäftigten in einem Teilzeitarbeitsverhältnis. Das ermöglicht den Detailhändlern tiefere Löhne zu bezahlen. Des weiteren sind die meisten ungelernte Arbeitskräfte aus dem Ausland (Migros, Coop ca. 90 verschiedene Staaten). Die Qualität in diesen beiden Detaillisten hat massiv nachgelassen. Vor allem fehlt es an Fachwissen und Engagement der Mitarbeiter. Gehen Sie mal in ein M-Electronic oder ID von Coop das sind alles Leute welche keine oder nur eine mangelhafte Ausbildung haben und bei solchen soll ich meine Ware einkaufen NEIN, NEIN, NEIN!!

  102. Meier Dieter sagt:

    Da kommen diese lieberalen Machos und verlangen Protektinismus, damit Coop + Migros uns Konsumenten weiterhin das Geld aus der Tasche ziehen können. Der “kleine” Malama aus BS stellt sich sogar mit Flyers an die Grenze. Da sag ich nur Doppel-Pfui und schäm Dich. Wie sagt man so schön: “Die Politik ist die grösste Hure, sie geht mit allen.”
    Anstatt zu jammern, sollen sich die FDP und die Grossverteiler für mehr Transparenz einsetzen. Dies wird aber u.a. Umständen vermieden, denn die Resultate wären erschreckend – für die Grossverteiler. Konsumenten, auf nach DE zum Einkaufen.

  103. Walter sagt:

    Wenn die Grossen die kleinen zunichte machen, schreit kein Hahn danach. wenn die Grossen kleine aufkaufen, aussaugen und dann entsorgen schreit kein Hahn danach. Wenn die kleinen es den Grossen gleich tun, dann bekommen die Grossen Angst vor Umsatzeinbrüchen. 5 Milliarden sind noch nicht genug um die Migros, Coop, Carrefour etc. in die Schranken zu weisen. Fangen wir mal mit den Politikern an, denn die haben meist Ihre Finger im Spiel. Wenn zwei das gleiche tun ist es nie das gleiche. Angst um Ihren Arbeitsplatz? Auch wenn die Freigrenze gesenkt würde, wären Arbeitsplätze auch nicht sicherer.

  104. Walter sagt:

    Es gibt nur einen Weg. Den Politikern die MACHT Kompetenzen entziehen und diese dem Schweizer Volk übertragen. Alle Entscheide müssen vom Volk Einstimmig genehmigt werden. Dies würde zwar bei den Politikern für einen hohen Wellengang sorgen aber auch diese Wogen glätten sich. Ich persönlich habe überhaupt kein Vertrauen in unsere Politiker, wie soll ich da noch jemanden wählen können, wenn ich diesen nicht einmal persönlich kenne. Ich denke wir wären besser dran, wenn uns nicht immer leere Versprechen gemacht würden und lange Diskussionen geführt würden. Das Schweizer Volk muss aufwachen

  105. Walter sagt:

    Die Migros wie Coop und der Manor beschäftigt nur Leute mit einem Mindestmass an Intelligenz. in der Migros werden solche mit einem Migros Clubschule Abschluss bevorzugt, wer nimmt schon Absolventen von der Migroschule? Ich habe meinen Abschluss für Unternehmensführung an einer Hochschule absolviert, das Zählt, dann kommt noch die Erfahrung und die Sicht aus verschiedenen Perspektiven dazu. Wer das Leben lang im gleichen Betrieb gearbeitet hat, hat keine Vergleichs-Möglichkeiten. Was machen wir in 10 Jahren wenn es keine Lehrstellen für Elektronik etc. mehr gibt? Ab nach China in die Lehre.

  106. Hans Gross sagt:

    Kein Wunder springen wirtschaftsliberale FDP-Wähler zu den Grünliberalen ab: Dort wird die Freiheit, ins Auto zu sitzen, weit zu fahren und billig einzukaufen noch hochgehalten: Hauptsache der Automotor braucht 20% weniger Energie!

  107. Kira sagt:

    dieselben, welche sagen, man solle nicht ins ausland arbeiten gehen – sind die, welche arbeitskräfte aus deutschland rekrutieren! somit machen sie genau dasselbe, auch sie wollen geld sparen, wie ich als konsument auch!

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