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Vincenzo Capodici am, Mittwoch 1. Februar 2012

Die Schönrednerin

Die Wirren um die Wahl respektive Nicht-Wahl von Natalie Rickli zur Vizepräsidentin der SVP-Fraktion könnten eigentlich als Politposse als erledigt betrachtet werden. Der Fall Rickli ist aber mehr: Er ist ein Lehrstück über das seltsame Demokratieverständnis von Christoph Blocher und seinen Getreuen. Und er illustriert den abschätzigen Umgang mit Andersdenkenden in der eigenen Partei.

Nach ihrem ungeschickten, aber ehrlichen Wutausbruch auf Facebook über «kranke Fraktionkollegen, die Interna und Unwahrheiten verbreiten», zog es die Zürcher Nationalrätin vor, übers Wochenende zu schweigen. Am Montag trat sie im «TalkTäglich» von TeleZüri auf, um die Medienberichte als falsch abzutun. «Es gibt nur eine Version. Und das ist die Version, die ich jetzt erzähle», sagte sie. Natalie Rickli trat leidenschaftlich und kämpferisch auf, bei ihren Sympathisanten konnte sie bestimmt punkten.

In der eigenen Fraktion kann aber die dominierende Zürcher SVP offenbar schalten und walten, wie sie will.

Wer sie nicht mag, ist offenbar krank: Natalie Rickli. (Screenshot: TeleZüri)

Gegen die Änderung der Spielregeln während des Spiels: SVP-Nationalrätin Natalie Rickli. (Screenshot: TeleZüri)

Die 35-jährige Nationalrätin bestritt, dass sie auf Druck von Blocher und Christoph Mörgeli auf Kosten des Schwyzer Ständerats Alex Kuprecht ins Vizepräsidium gehievt worden sei – obwohl mehrere SVP-Parlamentarier gegenüber verschiedenen Medien gerade diesen Sachverhalt bestätigten. Das eloquente Schönreden des Jungstars der SVP konnte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in ihrer Partei kräftig rumort.

Natalie Rickli räumte im «TalkTäglich» ein, dass es ihr bei der ganzen Sache nicht wohl gewesen sei. Sie sei gegen die Änderung der Regeln während des Spiels. Schliesslich habe sie das Amt angenommen, weil sie von vielen Parteikollegen gebeten worden sei, die junge Generation im Vizepräsidium zu vertreten. «Zudem erwarten die Leute draussen, dass ich Verantwortung übernehme.» Dies erinnerte an SVP-Übervater Blocher, der sein Wirken gerne mit dem Auftrag des Volks begründet – und die Mehrheit des Volks auf seiner Seite zu haben glaubt. Und wehe, wenn dies nicht so sein sollte. Dann wird gezetert und gejammert.

Obwohl die Blocher-Getreuen wiederholt das Hohelied der Demokratie vortragen, haben sie immer wieder Mühe mit Mehrheitsentscheiden – dies zeigte sich insbesondere bei der Abwahl von Blocher aus dem Bundesrat vor vier Jahren, die zu einem Rachefeldzug gegen Eveline Widmer-Schlumpf führte.

In der eigenen Fraktion kann aber die dominierende Zürcher SVP offenbar schalten und walten, wie sie will. Knappe Mehrheitsentscheide, die den angeblichen Demokraten nicht passen, sind dann eben Zufallsergebnisse, die nach Belieben gekippt werden können.

Zum merkwürdigen Demokratieverständnis gesellt sich der mangelnde Willen der Blocher-Getreuen, abweichende Meinungen zu akzeptieren. Auch in diesem Punkt verhält sich Natalie Rickli linientreu: So hat sie auf Facebook negative Kommentare zu den Wirren der letzten Tage einfach gelöscht. Dass die reguläre Wahl von Kuprecht als Protest gegen die Willkürherrschaft der Parteiführung gedeutet werden könnte, wird in der SVP offiziell in Abrede gestellt. Vielmehr werden Andersdenkende beschimpft – so wie sie es Natalie Rickli getan hat, indem sie über «kranke Fraktionskollegen» wetterte. Für diese Ausfälligkeit hat sie sich nicht entschuldigt.

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Vincenzo Capodici ist Reporter bei Newsnet.
Journaliste au Newsnet à Zurich.

335 Kommentarecommentaires zusur “Die Schönrednerin”

  1. Fredi Moser sagt:

    Ein treffender Kommentar.
    Leider wird auch diese Peinlichkeit bei der Stammwählerschaft kaum etwas bewirken. 25% der wählenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sind wohl bereits soweit, dass der Kaiser aus Herrliberg und sein Hofstaat machen können, was sie wollen und es wird ihnen immer applaudiert. Bei den nächsten Wahlen wird der SVP-Wähleranteil nur marginal sinken.
    In der Verantwortung sind auch die angeblich vernünftigen Kräfte in der Partei (Spuhler, Jenny, Kuprecht etc.), die sich nicht konsequent wehren und den Kaiser isolieren, notfalls auch mit einem Partei-/Fraktionswechsel.

    • Franz Weber sagt:

      Ich als SVP Wähler sehe dies als kleineres übel. Fakt ist, dass Ihr anderen Parteien selber schuld seid, denn ihr nimmt die Anliegen der Schweizer Bürger nicht wahr und seid daher nicht wählbar. Es gibt praktisch keine nützlichen Vorstösse die unterstützbar sind, ansonsten wollt Ihr einfach immer nur mehr Geld für soziales (inkl. Ausländer, Asylanten, Verbrecher und weitere “NICHT STEUERZAHLER”. DAS IST EINE SAUEREI! Daher seid Ihr nicht wählbar. Ich bin aber auch mit euch einig, dass der Hr. Blocher endlich abdanken sollte.

      • Peter Aerni sagt:

        Herr Weber, sie sind genau einer der 25 % Wähler, auch wenn sie kein Blocher treuer Gefolge sind, bei dem sowieso keine Botschaft mehr ankommt, weil sie nicht mehr in der Lage sind, differenziert eine Meinung zu bilden. Alles gehört in einen Topf, und anscheinend haben sie Angst zuwenig aus diesem Topf zu bekommen. Sie nehmen nicht mehr war, was wirklich abgeht in und um unser Land. Das hat nur insofern mit Blocher zu tun, dass er diese Denkensweise salonfähig gemacht hat, und zum Beispiel mit Frau Ricklin dafür gesorgt hat, dass sein Erbe erhalten bleibt. Angst ist ein schlechter Ratgeber

        • “Angst ist ein schlechter Ratgeber”? – Möchte dem entgegenhalten: “Angst ist ein biologisch verankertes sinnvolles Reaktionsmuster.” Vera Kast, “vom Sinn der Angst”. Na also …

          • Peter Aerni sagt:

            Sie haben recht, Frau Juillerat, Angst ist verankertes biologisches Reaktionsmuster. Sicher auch oft hilfreich, wenn man als letzte Handlung fliehen, sich verstecken muss. Soweit sollte es doch nicht kommen. Sicher nicht in der Politik! Das verhindert man nicht mit Schwarzmalerei, und Neinsagern, sondern mit aktivem Vorgehen, in allen belangen der Politik, agieren statt reagieren. Hätten wir dies mit dem Bankgeheimnis gemacht, müssten wir jetzt nicht fürchten das die Volkswirtschaft wegen den Banken schaden nimmt. Das wird uns alles noch viel mehr kosten als alle Sozialausgaben zusammen.

          • Herr Aerni, ich bestehe auf dem Begriff sinnvoll.

        • Dani Meier sagt:

          Ich stimme ihnen zu, Herr Aerni. Aber diejenigen, die aktiv Vorgehen und Kompromisse suchen und eingehen, die will Blocher auch nicht. Streiten muss man, nicht Entscheidungen abnicken und Kompromissen zustimmen. Merken sie was?!

      • Max Karl sagt:

        Seit wann sind denn Ausländer “Nicht-Steuerzahler”? Seit wann wird Geld von irgendwem für Verbrecher gefordert (und für was genau)? Ihre Sprüche sind wie Blick-Schlagzeilen! Viel Radau mit wenig Substanz. Auch das ist eine Gemeinsamkeit der SVP-Wähler. Es mangelt euch offensichtlich an Objektivität.

        • Hans Heinrich sagt:

          Komisch, Max Karl, 25 % der Schweizer Wähler fehlt es an Objektivität… ?

          • Domenico Mariani sagt:

            Ja Herr Heinrich 25% sind tatsaechlich nicht Objektiv. Die gesamte Nachwelt wuerde sich freuen haette damals die Mehrheit die 37% NSDAP-Waehler gestoppt. Zu hoch fuer Sie?

        • Peter Mueller sagt:

          Was soll denn das heissen “Fakt ist, dass die anderen Parteien die Anliegen der Schweizer Bürger nicht wahrnehmen” ? Die SVP betrachtet immer die 26% ihrer Wähler als “das Volk” oder die “Schweizer Bürger”. Es gibt aber doch immerhin noch etwa 74%, welche ihre Anliegen durch die anderen Parteien vertreten fühlt. Aber eben, SVP und Demokratie …….

        • Schon mal nach den Tageskosten pro Insasse eines Gefängnisses gefragt? Diese Zahl, um 600 Franken pro Kopf und mehr, ist sowas von nackter Objektivität.

          • Marco Frei sagt:

            Und wer möchte am liebsten gleich jeden Ladendieb inhaftieren und verunglipft unser Justizsystem à la “Kuscheljustiz”?! Die USA haben eine Justiz die richtig hart rangeht. Sie haben mit Abstand am meisten Inhaftierte. Also viel Spass beim bezahlen.

          • Auch schon mal davon gehört, dass USA-Gefängnisse, ganz anders als bei uns, wie Privat-Unternehmen funktionieren, also rentabel sind. Ihr Vergleich hinkt also.

          • Hugo Köpfli sagt:

            Jaaa, die sind rentabel für die privaten Unternehmer die sie führen, aber sicher nicht für den Staat/die Gemeinden…

          • Jonas Iff sagt:

            Dass die Gefängnisse in der USA privat sind, ändert nichts daran, dass sie vom Staat bezahlt werden. Woher soll das Geld sonst kommen? Es sind im Prinzip nur Unterhändler dabei, die aus den Inhaftierten noch profit schlagen. Ob das sinnvoll ist, ist fraglich.

          • Theo Wandermann sagt:

            @Juillerat: Wer denken Sie sind denn die Kunden der “rentablen” US-Knasts? Die Insassen bezahlen ihren Aufenthalt selbst? Die Öffentlichkeit ist die Kundin, der Steuerzahler also. Gerade weil die Gefängnisse rentieren müssen, bezahlt der Steuerzahler nicht nur die Kosten, sondern auch noch den Profit. Zuerst denken, dann schreiben. Die Privatisierung des US-Strafvollzugs ist eine der grössten Gaunereien in den USA. Einmal mehr grosse Firmen, die sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. Alles im Namen des schwachsinnigen neoliberalen Kampfes gegen einen “grossen Staatsapparat”.

          • Helveticus sagt:

            Ein Gemeinwesen, das das Gewaltmonopol aus den Händen gibt, verdient Verachtung.

        • Peter Müller sagt:

          @Agnes Juillerat: find ich ja gut, wenn die Gefängnisse rentieren. Nur, haben Sie sich auch schon gefragt, woher die Einnahmen der Gefängnisse kommen ? Ich nehmen mal an, von den Steuerzahlern ! Im Gegensatz zu uns verdient dann halt noch jemand dran.

      • Wie so oft in solchen Fällen: «Man sollte die Männer und Frauen, die nicht mit den Männern und Frauen verwechseln, die sagen, was Sache ist.»

      • Daniel Brügger sagt:

        Komisch, ich war mir sicher, “NICHT STEUERZAHLER” wählen SVP… ;)

        • Peter Isler sagt:

          Sehr geehrte Frau Juillerat vielleicht eröffnet ja Hr. Blocher dann bald einmal ein Gefängnis, das wäre doch eine echte Aufgabe für die SVP….

      • Die SVP ist immer noch die grösste Ausgabenschleuder mit ihren Milliarden für das untaugliche Militär und die überbordenden Landwirtschaftssubventionen; auf der anderen Seite auch die SP mit den unsinnigen Ausgaben für Entwicklungshilfe, Asyl, Kultur etc..

        • marius sagt:

          was mich stört ist dass die svp immer mit den gleichen 2 themen punktet. ausländische verbrecher und eu-beitritt. verlangt der svp-wähler nicht etwas mehr von einer partei? der eu beitritt wurde 2001 mit 80% abgelehnt. also stimmten doch nicht nur svp-wähler dagegen. ausl. verbrecher und ausschaffung sind doch peanuts themen volkswirtschaftlich gesehen. aber wenn die CH eine privatfirma wie die UBS retten muss und für milliarden bürgt, da hört man nichts von der svp. die svp sagt auch nicht wie sie finanziert wird, also wem geben sie schlussendlich ihre stimme wenn sie svp wählen? keine ahnung

        • Das Militär gehört nicht der SVP, der militärische Schutz der Bevölkerung ist in der Bundesverfassung verankert.

      • Dani Meier sagt:

        Seit wann bezahlen denn die Ausländer in der Schweiz keine Steuern mehr?! Ihr sprachliches und intellektuelles Niveau reicht noch nicht einmal für eine Blick-Schlagzeile. Viel Wind um nichts: Keine sachlichen Argumente, keine fundierte Meinung – ein wahrer und verbitterter Populist. Sie sind parteipolitisch am richtigen Ort :-)

      • Müller Daniel sagt:

        Leider ist keines der erwähnten Wahlthemen umgesetzt worden bzw. keine Verbesserung erreicht. Aber vielmehr sorgt Ihre Partei dafür, dass Banken spielen dürfen, Regulierungen verhindert werden und weitere Verlagerungen des Volksvermögens an die Obersten stattfindet. Ich nenne euch lieber FDP einfach mehr rechts. Und der klassische Arbeiter SVP Wähler merkt nicht was er bekommt und sucht die Schuld bei den bösen Linken.

      • E.hofer sagt:

        Von wegen nicht Steuernzahler! Gerade heute kann man wieder lesen das ein SVP President Steuerbetrug begangen hat und eine Busse erhalten hat. Also bitte an der eigenen Nase nehmen und zuerst vor der eigenen Türe kehren.

      • john friend sagt:

        werter herr weber es ist unbestritten die svp hat mit ihrer unbequemen art schon manches problem ans tageslicht gebracht – aber praktikable lösungsvorschläge kommen keine. vieles was da rauskommt ist in meinen augen heisse luft – es werden probleme so lange wiederholt bis es das volch dann glaubt . das macht die svp für mich unwählbar und das im blog angesprochen klima das die schweizer politik in den letzten jahren nachhaltig vergiftet passt mir nicht – es gibt eben nicht nur für und gegen uns / schwarz und weiss .. ich vermisse die konstruktive mitarbeit dieser partei.

    • Weber René sagt:

      Sehr geehrter Herr Weber
      Ich lese schon seit einiger Zeit ihre Kommentare. Ich bin ein Mensch der mit offenen Augen durch die Welt geht und bin weder, nach ihren Worten links aber auch nicht rechts. Ich habe aber einige Erfahrung mit Sekten und glauben sie mir, ihre Kommentare bzw. Ansichten riechen stark nach Sektenverhalten. Holen sie tief Luft, öffnen die Augen und dann werden sie die Welt nicht mehr in schwarz und weiss sehen.

    • Rabe sagt:

      Herr Weber, ich bin Ausländer und zahle Steuern genau wie Sie, da ich arbeite, genau wie Sie! Asylanten DÜRFEN nicht arbeiten und KÖNNEN deshalb keine Steuern zahlen!

    • Zimmermann sagt:

      Schön Fredi…..war da nicht auch der Ghadhafi für die Lieben und Netten ein “angeblich Vernünftiger” ?!?!? O.k. dem huldigten ja nicht bloss unsere lieben Sozis
      Aber wie stehts mit Mugabe Castro Chavez Causescu Honecker…etc..da pilgerten doch die ganz Lieben der lieben Blöggli-Demokratie /SVP-Experten- Parteien in Scharen hin.
      Und nun da die dumpfe SVP, die ja bei EU/Schengen/Dublin AHV/ IV Personenfreizügigkeit Asylchaos Verkehrs/Energiekollaps nur dumpfen rassistischen Wahlkampf betrieb, nun ein paar Fraktionsvizes wählt herrscht in Seldwyla gutmenschlicher Stil-und Anstand-Komödienstadl

    • Zimmermann sagt:

      Schön Fredi…..war da nicht auch der Ghadhafi für die Lieben und Netten ein “angeblich Vernünftiger” ?!?!? O.k. dem huldigten ja nicht bloss unsere lieben Sozis
      Aber wie stehts mit Mugabe Castro Chavez Causescu Honecker…etc..da pilgerten doch die ganz Lieben der lieben Blöggli-Demokratie /SVP-Experten- Parteien in Scharen hin.
      Und nun da die dumpfe SVP, die ja bei EU/Schengen/Dublin AHV/ IV Personenfreizügigkeit Asylchaos Verkehrs/Energiekollaps nur dumpfen rassistischen Wahlkampf betrieb, nun ein paar Fraktionsvizes wählt herrscht in Seldwyla gutmenschlicher Stil-und Anstand-Komödienstadl

  2. Beat Regenscheit sagt:

    Es zeigt sich der weitere Verlaf des Blocherschen Darwinismus. Zuerst weden alle Sozialisten, Auslander , Arme, Kranke, Andersdenkende, Politiker (welcher Wiederspruch) Medien, Richter , Mächtige im Staate abgespalten, und wenn es zu Misserfolgen kommt gerät diese Energie nach innen. Es wirdabgespalten bis nur noch einer oder einer gleich wie der ander vorhanden ist. Aber anstelle der Vielfalt wie bei Darwin, macht es den Anschein von Einfalt beim Blocherismus.Inder Psychologie nennt man solches Gebaren Narzissmus.

  3. Ruhig Blut sagt:

    Ist doch einleuchtend, dass ein Zürcher Fraktionsmitglied in die Fraktionsleitung gehört.

    • R. Meier sagt:

      Das könnte man durchaus so sehen – aber diese “Erleuchtung” sollte stattfinden bevor man die Spielregeln vereinbart und nicht, nachdem man vorgegeben hat, demokratisch zu wählen und dann feststellt, dass einem das Resultat nicht passt. Scheindemokratie, das ist hier das Problem

    • Hans Müller sagt:

      Wenn dem so ist, dann gehört das in ein entsprechendes Reglement. Das war aber nicht der Fall, ergo ist gewählt, wer mehr Stimmen erhält und das war Kuprecht und nicht Rickli. Das wäre auf jeden Fall der demokratische Weg. Aber Sie und die SVP scheinen ja den autokratischen zu bevorzugen.

    • Gerry Weidmann sagt:

      Das ist doch genau der Punkt. Es werden alle Gründe wie jung und Zürcher/in angefügt. Nur von der fachlichen und sozialen Eignung wird nicht gesprochen. Beides spreche ich Rickli ab. Sie hat zwar mediale Wirkung, sei dies das Aussehen oder die Rhetorik. Deshalb wurde sie vermutlich auch mit einem guten Resultat gewählt. Das ist aber meiner Meinung nach völlig ungenügend und ist sicher nicht im Interesse des Landes.

    • Ernst Pauli sagt:

      Dann soll es demokratisch und fair gewählt werden. Vielleicht sind andere Mitglieder nicht der gleichen Meinung wie Sie.

    • Alex Bötschi sagt:

      Schön das hier schon wieder anonym gepostet wird. Da haben gewisse Exponenten einfach nicht die Courage mit dem eigenen Namen hinzustehen. SYSOPs verhindert endlich das solche Komentare welche euren eigenen Regeln wiedersprechen gepostet werden können.

  4. Alex Zatelli sagt:

    «Es gibt nur eine Version. Und das ist die Version, die ich jetzt erzähle»,

    Wenn sie denn wenigstenss mit 99,9% der Stimmen gewählt worden wäre, wie es sich gehört in solchen Systemen (Pjönjang). Die Nordkoreaner finden es auch sicher “krank”, wenn Internas herausgegeben werden.

    Gegen diese SVP-Fraktions-Granden ist Kuba mit Fidel ja ein liberaler Debattierklub.

    • Werner Meier sagt:

      Dem ist nichts beizufügen, die Dame scheint die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Sie wäre besser still gewesen. Jetzt hat sie sich demaskiert und was zum Vorschein gekommen ist überrascht nicht. Wer sie gewählt hat möchte vermutlich in den Tisch beissen.

    • tom frei sagt:

      allerdings. dieser satz mit “es gibt nur eine version” erinnert wirklich an totalitäre systeme :-)

      • Gerda Schuurman sagt:

        an tom frei: man könnte meinen, dass “es gibt nur eine Version” nur für die Aussagen der linken Politici gelten darf. Zu der eigene Überzeuging zu stehen, braucht Mut. Ich finde die schöne SVP-erin ein Gewinn. Leider zieht sie durch ihre Schönheit und Intelligenz auch viel Neider auf sich.

        • Heinrich Thomet sagt:

          Geht es Ihnen um Schönheit? Dann können Sie ja eine Miss wählen. Mir geht es um die Politik, und damit um die Schweiz.
          Man musste Natalie Rickli nur genau zuhören. Entweder ist sie dumm – das wäre fatal. Oder sie meint ernst, was sie erzählt – und das wäre erschreckend. Gleich zu Beginn des “Interviews” salbaderte sie etwas über Sachen, die Schlimm seien – am schlimmsten sei es jedoch, einen Fehler zu machen. Daraus lässt sich schliessen, dass sie sich als unfehlbar betrachtet. Ergo muss für sie ihre Version die einzig richtige sein. Das hatten wir schon mal – das brauchen wir nicht mehr.

        • Ruedi Roggenmoser sagt:

          Schönheit und Intelligenz? Schönheit ist ja immer subjektiv (und in der Politik sowieso irrelevant), und mit der Intelligenz sieht’s wohl auch nicht ganz so rosig aus, wenn die als Nachwuchshoffnung hochgejubelte Quotenblondine offenbar nicht einmal ihre Vorstösse im Parlament selber schreiben kann. Insofern glaube ich nicht, dass irgendjemand wegen Frau neidisch auf die SVP ist. Es gibt auch nicht den geringsten Grund dazu.

    • Kim Pfadenhauer sagt:

      “Gegen diese SVP-Fraktions-Granden ist Kuba mit Fidel ja ein liberaler Debattierklub…”, dann sind ja Sie Herr Zatelli, neben Jean Ziegler gerade zu ein rechts-konservativer-Politiker… Ihre grundsätzliche Abneigung gegenüber der SVP konnten Sie in Ihrem Text augenscheinlich schlecht für sich behalten. Zum Thema:

      Etliche Fraktionsmitglieder der SVP haben die Sitzung kurz vor der Wahl verlassen und daher entsteht doch eine Art “Schein-Wahl” wo ich es verstehe, wenn jemand seine Zweifel dazu äussert. Herr Kuprecht wäre bei Vollbesetzung der Fraktionssitzung nie und nimmer gewählt worden!

      • Paul Burtscher sagt:

        Was heisst denn hier “Schein-Wahl”? Fehlt in Ihrer Aussage nur noch “Zufallsmehr”. Es kann ja wohl nicht Herrn Kuprechts Problem sein wenn etliche SVP-Fraktionsmitglieder, wissend um die bevorstehende Wahl, die Versammlung verlassen. Tatsache ist, Frau Rickli wurde NICHT gewählt.

      • Helveticus sagt:

        Das ist doch dummes Zeug. Dann müssten sie auch jede zweite Wahl im Parlament annullieren oder wiederholen. Dort tummeln sich diverse Volksverteter ausserhalb des Plenarsaals, gehen ihren Beschäftigungen nach, sitzen im Restaurant oder spazieren in der Wandelhalle. Nehmen Sie zu Kenntnis: In einer liberalen Demokratie wie der Schweiz bedeutet die Freiheit abzustimmen auch, dass man darauf verzichten darf. Okay, vielleicht ist das in der gelenkten Demokratie der SVP anders. Dort scheint eine Abstimmung rein formalen Charakter zu haben. Was bedeuten würde: SVPler sind Pseudodemokraten.

      • Und dies obwohl er ein Füdli hat!

      • Urs Maag sagt:

        Es herrscht in der Schweiz kein Stimmzwang – offensichtlich auch nicht in der SVP. Wenn nur 40% an die Urne gehen, gilt das Resultat trotzdem und wird nicht wiederholt. Dies hingegen ist der Unterschied zur demokratischen SVP., welche sich schwertut, nicht genehme Wahlergebnisse zuakzetieren. Dies ist nicht demokratisch, aber eben SVP.

      • Werner Meier sagt:

        “Les absents ont toujours tort” oder “wer zu spät kommt den bestraft das Leben”. Wenn also alle Wahlen und Abstimmungen bei “Vollbesetzung” gültig wären wäre keine einzige Volksabstimmung oder Wahl hierzulande über alle Zweifel erhaben…..
        So ein Unsinn Herr/Frau Pfadenhauer! Was wäre wenn; sind doch alle selber schuld, die zu früh abgehauen sind!

    • R. Meier sagt:

      Auch P. Hildebrand appellierte an das Vertrauen in seine Aussagen und er wurde von der Scharfmacherpartei als Lügner und Gauner abqualifiziert. Nun nehmen dieselben Kreise für sich in Anspruch, dass ihre “Wahrheiten” gehört und geglaubt werden, was angesichts der zahlreichen, eindeutig belegbaren Lügen ihrer höchsten Instanzen eher unzumutbar ist. Jetzt erleben sie mal am eigenen Leib, was es heisst, pauschal verunglimpft zu werden. Möglicherweise führt wenigstens dies zu einer gewissen Einsicht und einem Besserungsprozess.

  5. sepp z. sagt:

    wer rickli nicht wählt, ist krank.
    nach den nicht-schweizern nun also die geistig kranken.

    • Sepp Z. Ihr Kommentar ist ein einzigartiges Drechsler- und Verdrehstück – haben Sie eine eigene Werkstatt?

      • Hannes Walther sagt:

        Haben Sie wirkliche Antworten oder basteln Sie an einer Aufnahmeprüfung für die SVP nach dem Motto:” Leute mit andern Meinungen blossstellen?”

        • Walther, Ihr SVP-Hass ist unverkennbar – es wäre also müssig, mit Ihnen zu diskutieren. Basta.

          • Jonas Iff sagt:

            Huiuiui, das ist genau der Grund warum die SVP sich nicht in eine konkordante Regierung eingliedern kann. Alle Andersdenkenden sind SVP-Hasser und deswegen diskutiert man auch nicht mit ihnen.

          • E.Müller sagt:

            @ Agnes Juillerat: … Ihre SVP Verblendung ist so total, dass man mit Ihnen wirklich nicht fruchtbar diskutieren kann! Es kommt mir vor, wie wenn Sie nur durch eine entsprechende Brille sehen könnten. Alles was nicht SVP Gedankengut ist, ist für Sie offenbar unkenntlich gemacht.

  6. Philipp Rittermann sagt:

    guten morgen meine lieben sozi’s! schön gell – haben die nichtsverdiener und linken versager wieder was gegen die svp zu motzen; wenn man/frau schon nichts kann, darf man ruhig ein wenig lästern -> weiter so! ergebenst euer svp’ler

    • Hans Müller sagt:

      Nicht schlecht, Herr Rittermann, mit dem Kopf im Sand noch in die Tasten hauen zu können ist auch eine Leistung!

      • Philipp Rittermann sagt:

        ..und dies nur mit einer hand herr müller, in der andern kann ich sogar noch das bier halten! -;)

        • Herr Rittermann, man vertritt nicht das linke Gedankengut – und schon gerät man in Teufels Küche. Kann ich Ihnen irgendwie zur Seite stehen?

          • Philipp Rittermann sagt:

            merci, meine holde frau juillerat, sie sind wie immer ein wohltat in den blogs. ich möchte aber fürwahr dankend ablehnen, da ich mich gerne selber verteidige und prinzessinnen wie sie ungern in bedrängnis bringe.

          • Rittermann, mon noble chevalier – von jetzt an kann mir in meinem Leben nichts mehr passieren.

        • Hans Müller sagt:

          Wow! Wenn Sie’s nun auch noch so saufen können, dann haben Sie meine Hochachtung.

          • Philipp Rittermann sagt:

            danke-danke herr müller. und ja, ich darf bescheidenerweise sagen, dass mir eine gewisse trinkfestigkeit eigens ist.

          • Stefan Lanz sagt:

            NA ja, Trinkfestigkeit in Ehren: was der Magen verträgt, muss das Hirn nicht vertragen…..

    • Charly Wyss sagt:

      Guten Morgen Herr Rittermann, sind Ihnen Ihre Beiträge eigentlich gar nicht peinlich? Oder glauben Sie tatsächlich an den Inhalt, den Sie da schriftlich festhalten?

      • Philipp Rittermann sagt:

        hallo herr wyss – zu beiden fragen -> nicht wirklich! -;)

      • Stefan Leuenberger sagt:

        @Müller: Rittermann ist ein Troll; so nennt man es landläufig wenn man in einem offenen Forum provozieren will. Deshalb gilt hier wie in jeder offenen Plattform im Internet: Do not feed the troll.

    • Bra vo sagt:

      Bravo, endlich mal einen schlauen Kommentar! Jedesmal die Motzerei gegen die Svp geht langsam auf die Nerven.
      Sollen doch all die Motzer es zuerst einmal besser machen! Nein, die wählen dann 5 Jahre später die Svp, wenn es
      bereits wieder zu spät ist! Siehe Schengen/Personenfreizügikeit! Gruss

    • Hans Trütsch sagt:

      schön wie Sie sich mit diesem Beitrag selbst disqualifiziert haben. Dass Ihnen die Diskrepanz zwischen der SVP-Rhetorik bezüglich “hohes Gut der direkten Demokratie” und der tatsächliche Umgang damit, sogar auf Parteiebene innerhalb der SVP, nicht zu denken gibt, wunder mich nicht, da Sie wohl auch sonst eine sehr selektive Wahrnehmung haben müssen als SVP-Wähler. Lieber lästern Sie über “linke” und “nichtsverdiener” als sich mit Fakten auseinanderzusetzen. Ein schönes Verständnis von Selbstkritik, da haben Sie aber die richtige Partei gewählt! diese ist nämlich genauso beratungsresistent!

    • Fritz sagt:

      Jaja Herr Rittermann, ihre Aussagen sind es die qualifizieren… Die Linken und Netten lästern längst nicht mehr über die SVP, die können sich vor lachen gar nicht mehr an der Tastatur halten. Es sind längst bürgerliche und stolze Schweizer wie ich welche von dieser antidemokratischen Bewegung genug haben und ihre Meinung kund tun. Wir haben längst erkannt, dass die SVP-Spitze die grössere Gefahr für unsere Heimat ist als die paar linken Schöngeister und EU-turbos! Aber wer wie sie blind ist vom Kadavergehorsam merkt dies natürlich nicht ;-)

    • René Müller sagt:

      guten morgen herr rittermann. nicht so ritterlich was sie tippen. ohne die linken versager hätten sie nichts zu “fressen,” könnten nicht in die weit entfernten ferien gehen, nicht excellent tafeln. denn genau die verdienen IHNEN das geld, dass sie das alles tun können. stelle sie gerne in meinem betrieb an zum toilettenputzen, betrieb reinigen usw. als unternehmer mit verantwortung, weiss ich wer mir mithilft das geld zu verdienen. sie sind wahrscheinlich ein einfacher $VP rechtslaferie. habe alles klein getippt, damit auch sie es lesen können. bei den grossen buchstaben fragen sie halt nach.

      • @ René Müller – Auch einem Blinden soll es nicht verborgen bleiben: Sie machen Ihrerseits wohl darum auf Kleinschreibung, um über ihre eigenen Blössen punkto Rechtschreibung hinweg zu täuschen – ein vermeintliches Unvermögen dann aber dem politischen Kontrahenten andichten.

        • René Müller sagt:

          nur so nebenbei. habe bei der AKAD mal literatur studiert.(und abgeschlossen.) zu ihrer beruhigung und damit sie natürlich recht haben, bleibe ich bei der kleinschreibung. wünsche ihnen noch einen schönen geruhsamen tag. möglichst viele leserbriefe ohne kleinschreibung. was sagt der komissar oft am schluss? nur noch eine frage: “was hat ihr text mit dem thema zu tun?”

          • Die Sache mit dem klein tippen haben doch Sie in einem Kommentar ins Spiel gebracht – von wegen der Schlussfrage des Komissars: was hat ihr Text mit dem Thema zu tun? Also mal ehrlich … Literatur bei der AKAD hin oder her.

      • Philipp Rittermann sagt:

        lieb von ihnen, danke herr müller – habe soweit alles verstanden und muss ihr angebot dankend ablehnen, da ich schon genung zu putzen habe mit dem eigenen lokus…!

    • Fredi Moser sagt:

      Guten Tag Herr Rittermann
      Wir brauchen in der politischen Landschaft verschiedene Meinungen und selbständig denkende kritische Wähler.
      Was aber gefährlich wird, ist das unkritische Nacheifern und Nachplappern von Parolen von irgendwelchen Polit-Gurus. Und hier mache ich mir langsam echt Sorgen, wenn ich sehe, wie manche Leute (25% der Wähler?) völlig unkritisch jede Handlung des Kaisers von Herrliberg gutheissen und applaudieren. Er könnte wohl an einem Sonntag auf die Zürcher Bahnhofstrasse k… und fände noch Bewunderer.
      Beginnen Sie doch auch langsam selbständig zu denken! Danke.

      • @Moser, na sowas – gefangen, umringt und eindoktriniert von der eigenen Guru-Herde, sich dann noch um die Anliegen anderer kümmern zu wollen …

      • Philipp Rittermann sagt:

        guten tag herr moser – erlauben sie mir eine kleine stellungnahme:
        ich gebe ihnen auf der ganzen linie recht. als problematisch an der ganzen geschichte erachte ich aber parteienübergreifend schon, dass gewaltig polarisiert wird und ich mit “gemässigten kommentaren” keine chance sehe, vernünftig was zu bewegen. sehen sich mich somit als “agent provocateur” in unserer verhärteten politik. by the way – bin durchaus kritischer freidenker und gar nicht immer auf der svp-linie! bitte.

    • Andreas Kaufmann sagt:

      Verlieren können ist etwas, was die tonangebenden Exponenten der SVP (und deren linientreue blogger) noch nicht gelernt haben. Dabei weiss der schweizerische Volksmund schon lange: In der Niederlage zeigt der Mensch sein wahres Gesicht. Wer siegt braucht keinen Charakter. Diese Zeiten sind vorbei. Mal sehen ob es der SVP gelingt, bei der nächsten Gelegenheit etwas mehr Charakter zu zeigen?

      • Philipp Rittermann sagt:

        @die meisten hier: es würde mich mal intressieren, wieso man einen freidenker mit gesundem menschenverstand, wie mich, dauernd als “linientreu – nachplapperer – blochertreu – etc.” tituliert. darf ich höflich um erklärungen bitten?

        • Girafo Gondolfsky sagt:

          Nun, Herr Rittermann, warum titulieren Sie alle Andersdenkenden mit “linke Versager” und “Nichtverdiener”? Und merken Siue, wie ernsthaft Ihnen trotz der üblen Beschimpfungen Antwort gegeben wird? Liegt nicht genau hier der Hund begraben? Austeilen und beschimpfen können Sie und Ihre Partei. Wird aber Kritik geübt, dann verziehen Sie sich sofort in die Schmollecke – Buhuu, wir Armen! Alle sind gegen uns! Und dann kläffen Sie mit noch übleren Beschimpfungen weiter.
          Haben Sie und Ihre Partei denn weder Verantwortungsbewusstsein noch Anstand gelernt? Was erlauben Sie sich, mich so zu beschimpfen

          • Philipp Rittermann sagt:

            ich habe sie nicht beschimpft, herr gondolfsky, ich verstehe ihre betroffenheit nicht ganz. ausser natürlich, ich hätte, rein theoretisch, den nagel auf den kopf getroffen?

        • Max Karl sagt:

          Ich bin der Meinung, dass der Ausdruck “gesunder Menschenverstand” ein Synonym von “links” ist;).

          • Philipp Rittermann sagt:

            wäre es, wenn sie “karl maRx” hiessen.

          • Levin Kummer sagt:

            Ach und noch was. Sie sind einfach nur unverschämt. Sie sind einer dieser Menschen, der für jeden eine Schublade hat und dies auch zeigt.
            Und bezüglich Herrn Gondolfsky kann ich mich nur anschliessen. Es geht nicht darum, dass Sie “den Nagel auf den Kopf getroffen” haben, sondern um Ihre flegelhafte Art und Ihren Mangel an Respekt Andersdenkenden gegenüber.

        • Levin Kummer sagt:

          Naja wenn ich das mal aufklären dürfte für Sie. Ich denke das ganze hat mit Ihrem ursprünglichen Kommentar und den darin enthaltenen Provokationen zu tun. Es erinnert sehr schwer an das SVP-Gedankengut und den Mann, der hinter dem Fussballplatz Herrliberg wohnt. Und da ich mir diese Kommentare mal ein bisschen durchgelesen habe kann ich mich eigentlich nur anschliessen und möchte gegen Ihre Aussage bezüglich des gesunden Menschenverstandes Einspruch erheben.
          btw. es macht Sie nicht unbedingt sehr glaubwürdig, dass Sie sich selbst innerhalb von 3 Srunden widersprechen.

          Meilleures salutations.

          • Philipp Rittermann sagt:

            aha – und die “andersdenkenden” dürfen aber pöbeln und diffamieren wie sie wollen – dann ist’s o.k.? -> wollte ihnen und dem rest mal unflätig provokativ vor augen führen, dass das nicht so toll ist. und bitte glauben sie mir, das hat nichts mit parteienzugehörigkeit zu tun.

          • Levin Kummer sagt:

            Herr Rittermann

            Der Unterschied zwischen Ihnen und mir ist nur, dass ich sogar hier auf Höflichkeit achte, was sich so gehört. Ein weiterer grosser Unterschied, wie ich finde, ist, dass Sie ohne vorangehende Provokation oder Ähnlichem über alle fluchen, die Ihre Ansichten nicht teilen. Was hier zurück kommt ist nur die Antwort auf Ihre Provokationen.
            Wie man sich bettet, so liegt man.

    • Albert Bänziger sagt:

      @Rittermann ich bin nicht links aber die SVP WÄHLE ICH SICHER NICHT MEHR !

      • Philipp Rittermann sagt:

        das freut mich, herr bänziger.

        • Girafo Gondolfsky sagt:

          Doch, Herr Rittermann, das haben Sie: “guten morgen meine lieben sozi’s! schön gell – haben die nichtsverdiener und linken versager wieder was gegen die svp zu motzen” – das ist eine pauschale Abkanzelung aller SPler, aller Linken und überhaupt aller, die es wagen, Kritik zu üben. Somit bin ich ganz konkret mitgemeint. Sie verfügen schon über minimales Textverständnis, nicht?

    • Stefan Peter sagt:

      Ja Herr Rittermann wir kennen ihre Kommentare zur Genüge. Sie verunglimpfen ja andere (mich) als Schmarotzer und nun sind alle nichtsverdiener. Ich bezahle sehr wahrscheinlich mehr Steuern als sie desswegen schimpfe ich sie ja nicht als nichtsverdiener. So a la Rickli wie krank müssen sie eigentlich sein solche Statements abzugeben??

      • Philipp Rittermann sagt:

        …kränker als ihnen lieb sein dürfte, herr peter….. so. und jetzt wünsche ich allen, auch den andersdenkenden….einen netten, ruhigen abend, tschö!

    • Helveticus sagt:

      Ich glaube ich verstehe, warum Sie alles klein schreiben.

      • Philipp Rittermann sagt:

        nein tun sie nicht – aber ich kläre sie auf – ich bin schreibfaul!

        • Weber René sagt:

          Schreibfaul gleich fauler Schweizer, fauler Sozialabzocker, fauler linker, fauler Arbeitsloser und fauler Ausläner! Sind sie jetzt faul oder nicht? Wenn ja, was wählen sie?

  7. Daniel Spörri sagt:

    Ich hoffe, dass nun auch der letzte Medienschaffende kapiert hat, wie’s in der SVP abläuft – was Blocher und seinen devoten Handlangern nicht passt, wird weggeputzt. Es wäre endlich an der Zeit, dass die Medien – da denk’ ich v.a. an Tele Zürich mit seinem Selbstinsszenierer Gilli – Leuten vom Schlag eines Blochers, eines Mörgeli oder eben einer Rickli nicht ständig Plattformen geben würden, auf denen sie ihre antidemokratische Gesinnung mit lauten, markigen Worten (Blocher), wohlformulierten Sätzen (Mörgeli) oder einem engelsgleich harmlosen Auftreten (Rickli) kaschieren.

    • marco milli sagt:

      engelsgleich? in natura ist z.b. christa markwalder viel hübscher!

      • Daniel Spörri sagt:

        Aber, aber, Herr Milli, wir beurteilen hier doch nicht das Aussehen von Zickli. Sonst bringt womöglich irgendjemand, irgendwann Angelina Jollie ins Spiel…

    • Karl Locher sagt:

      Das soll ein Engel sein? Das ist eine Hexe!

      • Locher, Sie leben im falschen Jahrhundert – das mit der Hexe würde Ihnen wohl gerade so passen: schönes, himmelhoch lechzendes Feuer, durchdrungen von Schreien und Höllenqualen – und nicht vergessen, drumherum, der sich am höllischen Schauspiel aufgeilende Pöbel.

        • Werner Meier sagt:

          Amüsant wie sich hier alle über Rittermann aufregen. Wie schon jemand erwähnt hat: er ist ein Troll….also ruhig Blut, liebe Leute, alles nur halb so wild.

  8. Hans Herbst sagt:

    Offensichtlich ganz auf die “kranken” Fraktionskollegen fokussiert, vergisst Frau Rickli, dass keine eindeutige Mehrheit in der Fraktion hinter ihr steht. Damit wird es ihr schwer fallen, das Amt auch mit Wirkung wahrnehmen zu können. Darüber hinaus ist sie von einer kleinen Gruppe von Gewährsleuten direkt abhängig. Ob das in ihrem Alter klug ist, wird sich zeigen. Es ist absehbar, dass die Ära Blocher zu Ende ist und spätestens dann wird sich einiges verändern in der Partei. Ob sie dann neben den anderen “Schwergewichten” der Partei bestehen kann, ist zu bezweifeln.

    • Rudolf Mühlemann sagt:

      Das mag zweifellos so sein, Hans Herbst. Die Machtverhältnisse ändern sich (bezüglich der handelnden Personen) permanent. Mit wirklich demokratischen Prozessen ist es auch so eine Sache. Man denke auch an die Abstimmung über den Lissabon-Vertrag der EU in Irland. Es wurde so lange abgestimmt, bis es “passte”. Es geht logischerweise immer um die Macht der Mächtigen und nicht um die Interessen der Ohnmächtigen. Damit sind wir wieder bei der Moral angelangt. Es gibt sie nicht, nicht bei uns, nicht in Pnönjang.

    • marco milli sagt:

      meinen sie nicht, die frau hat auch macchivelli gelesen und ist doch ein bisschen weitersichtiger als sie glauben? also ich glaube sie hat schon einen masterplan. nur ist halt die frage, ob der aufgeht, wenn dann der “scheidepunkt” da ist.

      • Herbi Rebmann sagt:

        Das mit dem Masterplan ist bestimmt so. Nur ist dieser von einem anderen ausgearbeitet worden.

      • Helveticus sagt:

        Rickli hat bestimmt eine Karriereplanung gemacht. Um es allerdings in der Politik weiterzubringen als zur Assistentin von Blocher/Mörgeli müsste sie über ein gewisses Format verfügen, damit sie auch SVP-extern auf Akzeptanz stösst. Wenn nicht alles täuscht, sieht es da für sie momentan ganz düster aus.

  9. Max Meier sagt:

    Parteien und Demokratie? Wo ist hier der Zusammenhang?

  10. Mark A. Saxer sagt:

    Tatsächlich sieht es so aus als hätten “die Blocher-Getreuen (…) immer wieder Mühe mit Mehrheitsentscheiden”. Aber das haben sie gemeinsam mit den Regierungen der EU (wehe ein Volk ist gegen einen Vertrag!) oder mit Politikerinnen und Politikern der Mitte- und Linksparteien, die sich zB des Minarett-Entscheides des Volkes “schämten”. Mechtmenschen verlieren eben nicht gern. Und so werden sie durch Fehlverhalten von Verlieren zu echten loosern…

  11. Hans Peter Bernet sagt:

    “Blond und chronisch hässig”, scheint nun sogar innerhalb der SVP nicht mehr von allen als politische Zukunfts-Strategie wahrgenommen zu werden .

  12. Henri Ginther sagt:

    nur weiter so dann ist die SVP bald am Boden. Man kann ja nichts anderes erwarten von Zöglingen des übervaters.

  13. Peter Luginbühl sagt:

    Es ist wirklich erschreckend, wie Journalisten alles verdrehen dürfen, wenn es um die SVP geht. Rickli hat mit keinem Wort gesagt, dass es „krank“ sei, wenn Sie nicht gewählt wird. Bei Frau Thanei wurde nicht ein halb so grosses Tam Tam gemacht, als sie nicht so “demokratisch” aus dem Rennen genommen wurde. Auch als Beyeler vom Parlament abgewählt wurde wollten alle die Spielregeln ändern und sahen die Demokratie am Ende. Wenn aber Blocher abgewählt wird, heisst es die SVP könne mit Mehrheitsentscheiden nicht umgehen. Soviel zum sauberen Journalismus von Heute.

    • Kurt Ochsner sagt:

      Ich war bei der Nicht-Nomination von Anita Thanei dabei. Diese wurde genau gemäss dem mehr als ein Jahr zuvor beschlossenen Reglement entschieden. Die Abstimmung war ebenfalls geheim. Alle Versuche, das Resultat zu kehren, wurden aber vom Parteipräsidenten mit Verweis auf das Reglement abgelehnt. Das pure Gegenteil der Vorgänge in der SVP-Fraktion! Für mich entstand der Eindruck, N. Rickli würde bestraft für das diktatorische Vorgehen von “Triple B” bei den Bundesratswahlen, weil sie die Favoritin des Führungszirkels war.

    • marco milli sagt:

      nicht so demokratisch? das ist eben genau der unterschied. frau thanei wurde DEMOKRATISCH abgewählt und hat das AKZEPTIERT. merken sie was?

  14. Aaron Rosenberg sagt:

    Bla Bla Bla… und der Tagi führt seine Anti-SVP Kampagne weiter. Tag für Tag… wann gibt’s mal ein kritisches Geschichtli aus den eigenen Reihen?

    • Girafo Gondolfsky sagt:

      Tschuldigung, was ist daran “Anti-SVP-Kampagne”? Wäre es eine Kampagne, müssten Fehlinformationen oder Auslassungen dastehen, nicht? Handelt es sich nicht viel mehr um einen neutralen Kommentar über einen tatsächlich recht eigentümlichen Vorgang? Was stimmt daran nicht? Ich bitte um Erläuterung.

      • @Gondolfsky: “… müssten Fehlinformationen oder Auslassungen dastehen…” Und das trifft nun hier genau zu: Der Journi unterschlägt die Tatsache, dass Rickli erst zusagte, nachdem Kuprecht sich aus der Wahl zurück gezogen hat.

        • Hans Hugentobler sagt:

          Ist ja auch logisch Frau Juillerat. Wenn Kuprecht nicht zurückgezogen hätte, hätte Frau Rickli auch nicht zusagen könne, da sie dann nicht gewählt gewesen wäre.

          • Moorside sagt:

            hätte kuprecht nicht zurückgezogen, wäre er sicher aus der partei ausgeschlossen worden,- haben wir ja auch schon erlebt!

        • Kurt Schwob sagt:

          Frau Juillerat, eine Frage zu einer mir fehlenden Information: Warum hat sich Herr Kuprecht nach einer ordnungsgemäss zustandegekommenen Wahl zurückgezogen? Das ist doch sonst bei Politikern (aller Parteien) sehr unüblich. Sie scheinen sich da auszukennen.

    • Philipp Rittermann sagt:

      gibt’s leider nicht herr rosenberg – die allwissenden linken sind leider nicht sehr selbstkritisch -> achten sie mal auf artikel über beispielsweise sozial-missbrauch – da melden sich die netten damen und herren “gutmenschen” nie zu worte.

      • Realist sagt:

        Rittermann, sind Sie verwandt mit Don Quichotte?

        • Philipp Rittermann sagt:

          in der tat herr realist, scheitere ich doch häufig an den vielen windmühlen, (oder in dem fall – windbeutel).

          • Stefan Lanz sagt:

            Herr Rittermann
            … und wenn es um Steuerhinterziehung (SO), ungetreue GEschäftsführung (ZH), Missachtung des Anwaltsgeheimnisses (TG) ghet: da halten SIE sich dann zurück???

          • Philipp Rittermann sagt:

            nein herr lanz – auch das toleriere ich nicht, auch nicht innerhalb der svp.

    • Fuchs Risa sagt:

      Ich gratuliere ihnen, es wird direkt langweilig immer auf der gleichen Partei herumzuhacken und selbst dann sich den Heiligenschein umzuhängen.

    • Hans Müller sagt:

      Die Anti-SVP Kampagne führt die SVP mit ihrem Verhalten selber. Die Medien kommentieren Sie nur. Wie hat doch Blocher so schön gesagt: man sollte nicht den Überbringer der schlechten Nachricht hängen. Herr Rosenberg, äussern Sie sich doch mal zum Demokratieverständnis der SVP bezüglich dieser Wahl, anstatt einfach den Kopf in den Sand zu stecken.

    • Walter Boshalter sagt:

      Aber, aber. Der Tagi ist nur der Briefträger und tut nur seine Pflicht. Bitte nicht vom eigentliche Skandälchen ablenken…. So ähnlich hat es vor 4 Wochen aus dem Blocher-Komplex getönt.

    • Hans Eichhorn sagt:

      Ein sehr ausführlicher Kommentar, Herr Rosenberg. Die anderen Parteien stampfen nun mal nicht von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen …

    • Peter sagt:

      Danke, das hätte ich nicht besser sagen können.
      Es gibt genügend Negatives auf beiden Seiten – wie wärs mit mehr Objektivität Tagi ?

    • ” Vater unser … der Du bist im Himmel … gib mir mein tägliches SVP-Bashing…”

    • Peter Baldinger sagt:

      Der linke Mainstream in der Schweiz ist total:
      Tamedia, Ringier, SFDRS…..
      Die linken Realitätsverweigerer glauben auch noch die plumpen täglichen Bashing-Kampagnen.
      Man ist über die Berluconisierung in Italien brüskiert,
      in Gegensatz dazu wird naiv und kritiklos täglich die rote Schmieren-Sauce konsumiert.
      Schlimm!

      • Realist sagt:

        Ich sehe da nur eine rechte Schmierenkomödie und Medien, die darüber berichten. Sorgen Sie doch dafür, dass die Köche unter Führung des Chefkochs bessere Saucen machen.

        • Peter Baldinger sagt:

          @Realist
          ……welche rechten Medien?
          Die WW mit einer wöchentlichen Auflage von 77’800 kann es wohl nicht sein.
          Der linke Mainstream bearbeitet ihre Klientel mir der 10 fachen Auflage. Täglich!
          Der selbsternannte ‘Realist’ sollte bei den Fakten.

      • Markus Seger sagt:

        Das, Herr Baldinger, nennt man Verfolgungswahn.

        • Peter Baldinger sagt:

          Sorry Herr Seger, nix Verfolgungswahn….
          Da ich als realistischer Mensch diese Medienlandschaft durchschaue
          und mir daher eine eigene Meinung bilden kann,
          darf ich seit 10 Jahren privatisieren und geniesse das Leben.
          Für naive Zeitgenossen dürfte es sehr eng werden!

  15. Wendel sagt:

    Die Partei hat sich in den letzten Jahren selber ins Abseits gestellt. Dies ist nur ein weiterer Schritt hin ins politische Abseits. Statt nur NEIN-Parolen bei Abstimmungen wäre wieder konstruktives Mitarbeiten gefragt. Aber das wird wohl noch dauern, bis dies in dieser Partei eingesehen wird.

    Bis dahin bleiben mir immerhin noch BDP und Grünliberal.

    Ach ja, der Satz oben stammt von jemandem, der in einer SVP-Hochburg zuhause ist. SVP gewählt habe ich trotzdem noch nie.

    • maeder werni sagt:

      Seien sie doch froh über die fehler der svp. noch nicht realisiert, dass andere parteien genau so oft nein stimmen.frau rickli ist
      eine sehr tolle frau. Neid!! neid ist ein schlechter ratgeber!!!!

  16. Yves M. sagt:

    Diese Frau leided unter systematischer Selbstüberschätzung.

    • Cassandra sagt:

      Das ist ja das Problem: Genau DARUNTER leidet sie NICHT!!

    • Harry Reinhard sagt:

      Und Sie wie es sich anhört zumindest auch!!!!!
      Ist es nicht sonderbar dass sich der Tagi offenbar als SVP Abschaffungskämpfer gibt, ich meine dass der Jurnalismus zur Zeit
      wichtigere Themen als die Tag(i) Tägliche Verunglimpfung der SVP hätte.
      Gruss Harry Reinhard

  17. Leo Arnold sagt:

    Was habt ihr denn gegen die SVP und deren Zotteleien?

    Es Passt doch alles wunderbar: Da haben doch der alte Zottel-Führer mit seinem Toggenburger Unterzottel sich ihr “zottel-läufiges” Zickli reingeholt, wenn auch mit einem höchst undemokratischen Bschiss, wie man sichs von der SVP nicht anders gewohnt ist. Noch Fragen?

    Wer da nicht trotzdem lacht, hat keinen Humor.

    • Aaron Rosenberg sagt:

      Herr Arnold, zum lachen ist das nicht: Ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung ist dank der linken Kampfpresse am verblöden. Und das nicht seit gestern sondern seit Jahrzenten. Ich kann jedem vernunftsbegabten Menschen nur raten selber zu Themen zu recherchieren und die von den linken Journis in die Zeitung gekackte, intellektuelle Hilflosigkeit sehr kritisch zu hinterfragen. Die Dummen lassen sich mit Anti-SVP Artikeln gerne aufhetzen und somit gleichzeitig von Sachpolitik ablenken. Leider durchschauen dieses fiese Spiel nur Wenige…

  18. paul rohner sagt:

    Da hat Vincenzo Capodici eine günstige Gelegenheit gefunden, einen Ausweg aus der zu tode geschriebenen wochenlangen Hetze gege CB und die SVP auszuklinken.Natürlich muss da wieder tage- wenn nicht wochenlang über die gleichen Personen und dieselbe Partei der Kübel ausgeschüttet werden. Wie wäre es, wenn alle diese Schreiber, einmal das Erreichte sowie die positiven zukünftigen Taten der Partei deren sie angehören herausstreichen würden. PS: Wir alle waren bei dieser Wahl nicht persönlich zugegen. Hören sagen, genügt bei Weitem nicht.

    • Ernst Pauli sagt:

      Seit mehr als VIER JAHREN müssen wir die Beschimpfungen und Rachefeldzüge von Blocher gegenüber EWS ertragen – in der Presse.So viel zum Kübel über dieselbe Partei ausschütten.

      • paul rohner sagt:

        Ernst Pauli, Ihre Antwort wurde erwartet. Da ich nicht Ping Pong spiele mit Ihnen, war Ihre Antwort wie immer, ein Schuss ins Nichts. Beschimpfungen und Rachefeldzüge, wie Sie dies genüsslich nennen wären nicht möglich, wenn die Medien nicht so erfinderisch wären im ausposaunen von Halbwahrheiten. Sie sind offensichtlich der Meinung, dass anpöbeln Ehrensache ist, sich dagegen wehren unerwünscht ist. Gehen Sie mit Ihrem Frust gegen alles, was mit SVP zu tun hat mal in sich. Ihrer Parteizugehörigkeit würden Sie einen grossen Dienst erweisen, wenn Sie sich mehr um Ihre Partei kümmern würden.

      • paul rohner sagt:

        Offensichtlich geniessen Sie auch hier Narrenfreiheit wie auch anderswo. Soviel zur unabhängigkeit der Medien.

  19. Egal ob Rickli, Brunner oder Blocher, alle drei sind für eine diktatorische Parteiführung geeignet, aber nicht für eine demokratische.

  20. Roland St. sagt:

    Einfach nur blond!!!

    • paul rohner sagt:

      Roland St, einfach nur eine Beleidigung was Sie da herauslassen. Jeder gibt was er hat.

      • Philipp Rittermann sagt:

        vorsicht herr rohner – es dürfen alle beleidigen, nur die svp-freundlichen nicht….wir befinden uns in linkem territorium hier und ich bin schon ganz verängstigt…! -;)

  21. Meyerhans sagt:

    Da wird sie nun mit Prügel und Häme eingedeckt, dabei politisiert sie doch in jeder Beziehung gradlinig und konsequent, denn gradlinig und konsequent vertritt sie ihre eigenen Interessen. Und wenn ihre WählerInnen diese auch für die ihren halten, je nu…. .

  22. Martin gebauer sagt:

    Die Demontage der SVP geht fröhlich weiter. Zum Teil zurecht, teilw. nimmt sie aber auch groteske Züge an. Wenn der grüne Ueli sich als Königsmacher gebärdet, oder sich die roten Sesselkleber nicht von den Schaltern der Macht trennen wollen zeigen sich ähnlich undemokratische Mechanismen. Wenn einfachgestrickte Weltbilder und Ideologien (Klassenkampf und Internationalismus vers. Sozialdarwinismus und Isolationismus) aufeinander prallen kracht’s halt. Das sowohl die SP wie auch die SVP schon lange nichts mehr Konstruktives zum Wohle der Schweiz beitragen scheint niemand zu merken.

    • Ernst Pauli sagt:

      Sachliche Kritik an mir und meiner Partei kann hier gerne geposted werden. Unsachliche, bösartige und diskriminierende Posts (gemäss Facebook-Richtlinien) werden gelöscht und die Person von der Fanseite blockiert. So viel aus der Homepage N. Rickli auf Facebook.

      • paul rohner sagt:

        Ernst Pauli, Welche Partei gehört Ihnen, oder welche Funktion haben Sie in Ihrer Partei. Vielleicht verstehen wir SVPler, Sie dann auch besser. Wusste nicht, dass Ihre vielen Beiträge hier und fast überall sachlicher Kritik entsprechen. Mir gehts wie vielen Anderen, man lernt nie aus.

  23. maurus candrian sagt:

    die svp ist weitgehend totalitär und sektiererisch. man vergleiche mit deutschland vor 80 jahren, gewisse parallelen sind unverkennbar. das, was aus dem “führerbunker” in herrliberg kommt, ist absolut, widerspruch wird nicht geduldet. zum glück hat diese partei ihren kulminationspunkt überschritten

  24. gion-duri mengold sagt:

    politikerInnen auf dieser ebene überschätzen sich meist, sind machtbesessen und egozentrisch. die grenzen zur krankheit sind in der psychialtrie fliessend, im gegensatz zum fieber, das sich messen lässt.

  25. Daniela sagt:

    Wie üblich schimpft der Tagi übelst gegen die SVP, statt neutral zu bleiben.
    Wo ist die Kritik an den Parteimitgliedern, die private Internas der Partei publik machen, um der eigenen Partei zu schaden ?
    Wo ist die Kritik am mangelnden Rückhalt der kritischen Mitglieder, die nicht einmal öffentlich zu ihrer Meinung stehen können ?
    Wo ist die Realisierung, dass die angesprochene Blocher-Abwahl und Wahl von nicht aufgestellten Leuten nichts mit Demokratie zu tun hatte, sondern ein Machtspiel und bewusstes Manöver der anderen Parteien war ? Der Tagi – SVP-Hasser wie eh und je. Schade !

    • Helveticus sagt:

      Der einzige Frage, die man enst nehmen könnte, ist die Frage, warum in der SVP kritische Mitglieder nicht öffentlich zu ihrer Meinung stehen. Nach den diversen Säuberungswellen und Bestrafungsaktionen gegen Abweichler von Blochers Generallinie – Stalin lässt grüssen – wundert mich das ehrlich gesagt überhaupt nicht. Selbst Glarus-Jenny, der gern damit kokettiert, dass er keine Ausbildung zum Papagei genossen habe, weiss genau, wann er den Rand zu halten hat, und dass es sich nicht geziemt, den grossen Führer direkt zu kritisieren.

    • Girafo Gondolfsky sagt:

      Mit Verlaub – wo wird hier geschimpft? Warum verwechseln SVP-Anhänger immer objektive Kritik mit “Bashing”? Das ist Kindergartenniveau: Ich mache nie etwas falsch, und wer anderes behauptet, lügt entweder oder ist bösartig. Warum habt ihr nicht das Füdle, zu Fehlern zu stehen?
      Und dass man sich vielleicht nicht mit Namen hinstellt in einer Partei, die ganze Kantonalsektionen ausschliesst und in der ein solcher Gruppendruck herrscht, dass die Abstimmungen an den DV meist einen so hohen Ja-Stimmen-Anteil haben, dass Kuba oder Nordkorea vor Neid erblassten, erschliesst sich wohl von selbst.

    • Martin Planzer sagt:

      Reklamiere nicht bei Tagi, hast ja selber keine ahnung von Demokratie gell, solch einen stuss zu schreiben. Zu bloed, zu stur

      • Daniela sagt:

        Bei anderen Parteien passiert auch viel Mist, aber der Tagi schreibt nie darüber (dafür andere). Der Tagi hingegen bashed nur gegen die SVP – neutral nach Ihrer Sicht nehme ich an ?

        • R. Spahr sagt:

          @Daniela,
          Andere Parteien? Ich wähle nicht andere Parteien, sondern eine andere Partei. Doch von keiner der anderen Parteien bzw. ihren Mitgliedern, die ich wie die SVP nicht wähle, ist mir ein Spruch wie “es gibt nur eine Wahrheit, und das ist die, die ich hier erzähle” bekannt.

  26. Wolf Horerer sagt:

    Die Schönrednerin Rickli…: Sehen sie sich dieses kantige, verbissenen und fanatische Gesicht genau an – wie ein agressiver Bullterrier. Nun hat der diktatorische SVP-Haufen neben ihrem Zottel auch noch einen bissigen Blocher-Wachhund, der diese lächerliche Schafsherde in Schach hält.

    • Peter Baldinger sagt:

      Ein extrem naiver Beitrag Herr Horerer.
      Warum ist Frau Sommaruga immer nett lächelnd und sympathisch ins Bild gesetzt?
      Warum wird der Leistungsausweis von S.Sommaruga diskret ignoriert?
      Selbst für den völlig unfotogenen Moritz Leuenberger fand man damals noch sehr passable Bilder.
      Bildauswahl-SVP-Politiker? Wie schreibt W.Horerer? Verbissen, fanatisch, agressiver Bullterrier, Wachhund…..
      Wird Wolf Horerer manipuliert?

  27. Peach sagt:

    Ego-Zicke mit Geltungsbedürfnis
    nichts weniger

  28. So nicht sagt:

    Dass Frau Rickli ihre Parteikollegen als krank bezeichnet, zeigt doch eindeutig, wie primitiv das sie ist! Und solche primitiven Leute sind im Bundeshaus, da sieht man inzwischen, wie tief das politische Niveau in der Schweiz gesunken ist…. Die SVP und mit ihr Rickli kritisieren die anderen grossen Bundeshausparteien sie hätten bei der Blocher Bundesratsabwahl einen Komplott gemacht, das gleiche macht nun die SVP in ihren eigenen Reihen, sogar noch schlimmer, es wird in diktatorischer Manier entschieden, wen man an der Spitze will und wen nicht..

  29. Philipp Rittermann sagt:

    äh – herr capodici – wie ich sehe, dürfen hier nur linke ihre kommentare posten – finden sie das gut?

    • Realist sagt:

      Zählen Sie sich auch zu den Linken Philipp Rittermann? Ihre Kommentare sind doch da. Vielleicht sind Sie einer der letzten Mohikaner die die SVP in Schutz nehmen.

  30. Carlo Bernasconi sagt:

    Jöööööö, da kann sich der Journi wieder so voll ausleben und als Gralswächter der Demokratie präsentieren! Und selbstverständlich die Frage nach Moral und Anstand stellen! Ein Blick auf die Hass-Posts der SVP-Hasser reicht dann aus, um das Ganze sogleich als das zu erkennen, was es ist: ein billiges Anti-SVP-Pamphlet, ein Steilpass für die Gift-und-Galle-Fraktion! Und dann noch zum Thema: Reibereien bei der Verteilung von Amt und Würden gibt es in jeder Partei, und immer sind diese Kämpfe hässlich! Feministinnen sollten Frau Rickli eigentlich loben, sie lässt sich nicht unterbuttern!

  31. Dr Ruedi vo Stette sagt:

    Logo wenn ein weibliches Wesen derart gut aussieht und eine natürliche Schönheit ist wie “Natalie”, dann muss sie gegenüber anderen “Frauen” kämpfen.
    Wenn sie aber zudem noch einen hohen IQ besitzt dann ist sie gewissen Exponenten der “Hosenladenfraktion” ein arger Dorn im Auge. Weil ich die “Natalie” kenne, weiss ich, dass sie sich durchsetzen wird und hoffe auch, dass sie einmal den Sprung in den Bundesrat schafft…drumm “Hopp Natalie !”

    • Marcel Schmid sagt:

      Bitte nicht. Das wäre dann die endgültige Tragödie…

      • Dr Ruedi vo Stette sagt:

        @Schmid, Helveticus!
        Na bitte da haben wir den Beweis…die “Hosenladenfraktion” hat prompt reagiert…dacht ich es mir doch, genau das ist es was ich wollte…dumm gelaufen oder einfach schön reingefallen…”gellet Jungs”

    • Helveticus sagt:

      Nachplappern ist keine Leistung. Protegiert macht auch die Mittelmässigste Karriere. Blond sein ist keine Eigenschaft, die dem Wohl des Landes dienen könnte.

    • Rudi Buchmann sagt:

      Eine Partei, die so zerstritten ist und nicht nur politische Freunde wie die FDP zum Feind macht, sondern die Verbundenheit mit eigenen Mitgliedern leichtfertig aufs Spiel setzt, läuft die Gefahr, wichtige Wähleranteile zu verlieren, die es braucht, um Bundesräte stellen zu können. Wer laut schreit, hat selten die richtigen Rezepte für Krisenzeiten. In zehn Jahren spricht niemand mehr von Frau Rickli! Das können Sie mir mal glauben!

    • Dr Ruedi vo Stette – der Name tönt ja wie aus der Zyt von “Jowägers Annebäbi”. Aber sonst, gehe ich mit Ihrer brandaktuellen, glasklaren Analyse zu Natalie Rickli einig.

  32. M. Schär sagt:

    Tag für Tag immer dasselbe! Irgend ein Bla-bla-Thema ohne Fleisch am Knochen! Spekuliert wird an der Börse und Schlammschlachten gehören in die Boulevardpresse! Oder zählt sich die BZ jetzt auch zu den Tratschblätter?

  33. hubert schoch sagt:

    Also wenn ich das richtig verstehe, hat Natalie Rickli nicht recht, dafür der Blogger Capodici. Was genau die Fakten sind, wissen wir ja nicht, da stehen verschiedene Aussagen im Raum. Jetzt geht es nicht mehr um die Fakten, sondern derjenige welcher unsere Gunst geniesst, hat dann auch recht. Ich wünsche mir, dass Blocher bald zurücktritt, dass auch in Schweizer Schreibstuben wieder etwas Vernunft einkehrt. Dieser z.T. nicht sehr differenzierte Antiblocher-Reflex von Intellektueller Seite ruiniert mir langsam aber sicher den Genuss von Zeitungen

  34. Friedrich Müller sagt:

    Ich mag vielleicht etwas begriffsstutzig sein, aber ich kann die enorme Tragweite für die breite Bevölkerung nicht ganz erfassen. Es war eine interne Wahl an einer SVP-Sitzung. Dort kam es zu Querelen, so what? Da ich kein SVP-Mitglied bin, braucht mich das Ganze ja nicht zu kratzen? Wenn Gilli in diesem Zusammenhang etwas von Watergate und Informantenschutz trompetet, ist das schlicht lächerlich! Bedenkenswert ist in diesem Zusammenhang höchstens die Aufbauschmentalität gewisser Medien. Ausserdem hat Frau Rickli nie behauptet, nur weil man sie nicht wähle, sei man krank (wie suggeriert wird).

  35. P. T. sagt:

    Dass in der Politik gelogen wird, ist ja nix neues. Das streut sich von links bis rechts. Nur macht es die SVP in den vergangenen Monaten gar zu offensichtlich. Erst die Schlappe bei den eidg. Wahlen, dann stellt sich Herr Blocher als den grossen Saubermann in der Affäre Hildebrand dar und jetzt die überaus demokratische Wahl des Fraktionspräsidiums. Es ist eine Frage der Zeit, bis die SVP noch mehr Leute an die BDP und Wähleranteile verliert!

  36. Herr Capodici, indem Sie den Bogen bis zu Widmer-Schlumpf spannen übertreiben sie gewaltig. In jeder Partei gibt es Richtungskämpfe und Machtkämpfe und sicher läuft nicht immer alles sauber und anständig ab. Doch das mit Widmer-Schlumpf ist etwas anderes. Schlumpf hat Nachweislich gegen den Willen ihrer Partei und auf Drängen von Linken (Andrea Hämmerle) das Amt des Bundesrats angenommen. Dabei wurden ihr die Konsequenzen (Ausschluss) seitens der Partei bereits vor der Wahl angekündigt. Ihre Aussage zeugt von ihrer politischen Gesinnung. Sie sind ganz eindeutig ein Linker, stehen Sie dazu!

    • Dr Ruedi vo Stette sagt:

      Bravo Alex…ich denke, das was Du uns hier kommunizierst dem ist so!
      Aber es ist doch schon sehr lange bekannt dass Herr Capodici genauso wie ich ein Rechter bin, eben ein Linker ist…was ist daran schlimm ?
      “Lasst sie ziehen die Unfruchtbaren !”

    • Ernst Pauli sagt:

      EWS wurde durch die vereinigte Bundesversammlung GEWÄHLT und nicht bestimmt, wie Frau Rickli. Und in der Bundesversammlung sitzen mehrheitlich Bürgerliche.

    • Franziskus sagt:

      Frau Widmer-Schlumpf wurde seinerzeit angedroht, sie aus der Fraktion auszuschliessen. Der nachfolgende Ausschluss der SVP Kantonalpartei war damals kein Thema. Und dieser Ausschluss (anders konnten sie EWS nicht loswerden) war ein übler Fehler, der wie ich meine der SVP nachhaltigen Schaden zugefügt hat.

      • @Franziskus, der Ausschluss von Schlumpf war für mich goldrichtig. Ansonsten hätte ich die Partei verlassen.
        @Ernst Pauli, wir haben ein linkes Parlament. Es gibt in Bern nur zwei Bürgerliche Parteien. Die SVP und halbwegs noch die FDP. Der Rest ist mittelinks bis linksextrem. Die Mitteparteien sind opportunistische Wischiwaschiparteien.

        • Roman Fenner sagt:

          @ A. Müller
          Das was sie als “Wischiwaschi-Politik” verunglimpfen nennt man Pragmatismus. Wer denkt für alle Probleme sich der politischen Agenda bedienen zu können versteht nicht, dass sich Situationen laufend verändern. Die Gesellschaft befindet sich in einem ständigen Wandel, die ganze Welt befindet sich in einem ständigen Wandel. Daher gilt es alles sachlich und objektiv zu betrachten, neu zu beurteilen und dann die tragfähigste Lösung finden. Alles andere ist Extremismus und hat bisher nur Schaden angerichtet. Die Geschichte beweist es. Das Links/Rechts-Schema entspringt dem Radikalismus.

        • R. Spahr sagt:

          @Alexander Müller,
          Von rechts aussen betrachtet ist nun mal alles links.
          “der Ausschluss von Schlumpf war für mich goldrichtig. Ansonsten hätte ich die Partei verlassen.”
          Wären Sie dann zurück zu den SD?

        • Martin Gmür sagt:

          Wenn Sie alles links von Ihrem geschätzten persönlichen Standpunkt als oportunistische Wischiwaschi-Politik abtun und ein “linkes” Parlament erkennen, kann ich mit derselben Begründung alles rechts von meinem Standpunkt als reaktionär und nationalistisch bezeichnen und das Parlament in die rechte Ecke stellen.
          Sie sehen, man sollte tunlichst den eigenen Standpunkt nicht in die Mitte stellen, sondern den eigenen Horizont weiter setzen als bis zum nächsten Zaunpfahl.
          Bestimmt haben Sie schin selbst erfahren, dass man auch ohne destruktiven Ansatz etwas erreichen kann. Also bitte…

        • Girafo Gondolfsky sagt:

          Herr Müller – unser Parlament ist nur links, wenn rechts von einem nur noch die Wand kommt. Wir haben eine solide Mitte-rechts-Mehrheit – jede andere Betrachtungsweise lässt auf Realitätsverlust schliessen. Ferner: Die SVP als bürgerlich zu bezeichnen, ist grober Unfug. Zu sehr setzt sie auf Ausgrenzung, Hetze und Hass, zu sehr verunglimpft sie ihre Mitparteien, viel zu klein ist ihre Bereitschaft zur Mitarbeit. Das alles hat wenig mehr zu tun mit “werteerhaltend” und “bewahrend”. Die SVP gebührt sich unbürgerlich – sie ist, wie sie sich selber auch sieht, eine revolutionäre Kraft.

  37. Helveticus sagt:

    Normalerweise leiert Frau Rickli einfach nur Parteiphrasen und SVP-Textbausteine runter. Nach ihrer anfänglichen Nichtwahl zur Fraktions-Vizepräsidentin musste sie nun selbstständig und in eigener Sache kommunizieren. Ihr gehässiges und rechthaberisches Getue wirkt eigentlich nur kindisch und unbeholfen. Es reflektiert aber gleichzeitig auch – Autor Capodici beschreibt es in seinem Text treffend – wie stark Rickli Mörgelis und Blochers Art verinnerlicht hat. Und diese Art ist autoritär, sie zielt auf ein totalitäres System ab und verleiht der SVP faschistoide Züge.

    • Marc Christen sagt:

      Ja, aber nur weil die Basis felsenfest loyal ist, weil Parteizugehörigkeit häufig ein Familienerbstück ist. Ihre überzeugende Art ist es sicher nicht, welche die Massen um sich schart. :-)

  38. Abdel Thuma sagt:

    Schon lustig wie die Journalisten noch vor Wochenfrist ein zuviel an Moral im Fall der Hildebrandschen Mauscheleien (immerhin des obersten Schweizer Bankers) beklagt und bejammert haben und nun bei einer Partei (deren Mitglieder Privatpersonen sind) ein zu wenig davon bekriteln. Jetzt wissen wir wenigstens, dass Gott in einer Redaktionsstube hockt.

    • Kurt Ochsner sagt:

      Es handelt sich hier nicht um die Partei, also einen Verein, sondern um die Fraktion, also ein Organ der Bundesversammlung, das zu 100% aus Steuergeldern finanziert wird. Da darf man doch die Einhaltung demokratischer Regeln verlangen.

  39. marvin heider sagt:

    da hat frau zickli ja den zustand ihrer partei sehr ehrlich und zutreffend dargestellt. kranke ohne füdli und intrigant, auch im innenverhältnis. mal davon abgesehen zeigen die äusserungen auch, welch verständnis gerade diejenigen von demokratie haben, die ständig das hohe lied darauf singen. andersdenkende sind “krank” – aber im diffamieren von andersdenkenden hat die SVP ja eine lange tradition, dass diese praxis auch in der partei praktiziert wird, verwundert ja nicht. der fisch stinkt vom kopf – mehr gibts zur SVP eigentlich nicht zu sagen!

  40. Theo Hess sagt:

    Frau Rickli hat laut gestriger Ausgabe 20 Minuten von Parteimitgliedern ohne Füddli gesprochen.
    Ich bin auch der Ansicht, dass diese Partei immer mehr zu einer Partei von Füddlibürgern mutiert.
    Zu ihrer Bemerkung, niemand hätte ihr bisher vorgeworfen, sie sei sprachrohr von Väterchen Blocher
    kann ich nur sagen, dass ich ihr das schon vor 2 Wochen per Mail übermittelt hatte.
    Ich hatte auch geschrieben, sie sei so unausstehlich wie Frau Jaqueline Fehr, die zu Allem und Jedem als
    Expertin auftrete, ob beim Problem mit der schwarzen, schwanzlosen Waldameise oder ein
    ev. Asteroideneinschlag.

    • Andreas Suter sagt:

      In der Tat haben unsere ParlamentarierInnen den Drang, sich zu allem zu äussern: Gemäss Parlamentsdienst sind in den letzten Legislatur jährlich 1’824 parlamentarische Vorstösse, d.h. jährlich 7.8 je Parlamentarier eingereicht worden. Anderswo würde man dies als Selbstbeschäftigung bezeichnen.

    • Philipp Rittermann sagt:

      wir sind alle füdlibürger, herr hess, von links bis rechts. genau da liegt unsere krux.

      • Ernst Pauli sagt:

        Wann hat Frau Rickli genug Füdli, um sich einem Interview bei Schawinski zu stellen?

        • Hans Christian Müller sagt:

          Warum, um Gottes willen, Herr Pauli, soll sie denn das?

        • Aaron Rosenberg sagt:

          Warum, Pauli, sollte sie das tun? Damit ein paar linke Spinner wieder ein unsachlichen Youtube Clip zusammenschneiden, der dann sogar auf der NZZ Website verlinkt wird? Ich bitte Sie, das kann sie sich sparen solange die linke Kampfpresse am Werk ist.

          • Girafo Gondolfsky sagt:

            Lach! NZZ als linke Kampfpresse? Oder der Tagi? Auf welchem Planeten leben Sie denn – und gibt es dort Sauerstoff?

          • adrian wehrli sagt:

            Aber Herr Rosenberg, die Rickli ist doch auch ein Goin und an vorderster Front der Linken Kampfpresse.

        • Urs Weilenmann sagt:

          Clever, sachlich, gescheit, stark in den Argumenten und hübsch. Da braucht es kein Füdli. Und Frau Rickli vertritt nur das was der altersmilde Schwainski in Sachen Fernsehen in der Schweiz bis vor 2 Jahren auch vertreten hat.

        • Urs Stotz sagt:

          Schawinski interviewt mit Tunnelblick, immer Vollgas und nur sein eigene Argumente knapp vor Augen. Auf Erklärungen oder Gegenargumente des Gastes geht er gar nicht ein, er wiederholt höchstens seine eigene vorherige Behauptung. Bei Gilli passiert das nicht, dieser interviewt zwar mit harten Fragen, aber er lässt auch den Gast zu Wort kommen und geht auf dessen Argumente ein.
          Schawinski hat einen Unterhaltungswert, wie auch ein Ego-Shooter einen solchen hat. Mein Ding sind beide nicht.

    • Gerda Schuurman sagt:

      an Theo Hess: wohl vermerken Sie was Sie bereits vor 2 Wochen niedergeschrieben haben. Die Tatsache, dass sich niemand mehr daran erinnert, lâsst vermuten, dass Ihr Schreibsel nicht so viel Eindrück gemacht hat. Aber ja, ja natürlich lese ich auch Ihre Beiträge.

    • Hanspeter Bruhin sagt:

      Die schware, schwanzlose Waldameise haben Sie dreifach Dikriminiert: schwarz (Rassismus) schwanzlos (sexixtisch) Wald (Obdachlos) gleichzeit haben Sie diskriminiert: Frau Fehr und Frau Rickli. Sie sind weiss, sexuell anatomisch vollständig und leben nicht im Wald. Der Rest Ihres Blogs ist nicht von Belang.

  41. Heinz Hug sagt:

    Wenn Frau Rickli all den ungerechtfertigten Vorwürfen und Dreckschleuderern standhalten mag, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass sie es bald mal in den Bundesrat schaffen wird. Um Leidwesen der SVP-Gegner!

  42. René Reinhard sagt:

    So, so, haben sie, der Blocher und seine Getreuen, ein seltsames «Demokratieverständnis»? Wirklich nur er, nur sie? Oder letztlich nicht gar die Mehrheit der SVP? Und tatsächlich erst jetzt, nach der ebenfalls seltsamen Nicht- und dann Doch-Wahl der «Schönrednerin»? Hat man es bis anhin einfach nicht bemerkt, oder nicht bemerken wollen? Und nun «getraut» Mann oder Frau sich halt plötzlich Kommentare gegen die seltsamen Ansichten der SVP-Mannen zu schreiben. Auch das ist seltsam, sogar recht seltsam.

  43. Abdel Thuma sagt:

    A propos krank. Ist die Fixierung des Tagi und eines Grossteils seiner Leser nicht auch eine Krankheit? Gemäß Freud führt ein traumatisches Erlebnis zur sogenannten Fixierung, dem Stehenbleiben auf einer Entwicklungsstufe.

    • H.Müller sagt:

      @Thuma
      Herje, jetzt schieben Sie auch noch Freud ein. Miir persönlich wäre Adler lieber, wenn schon. Menschen verfolgen Ziele. Was ist das Ziel u. womit wird es erreicht? Kann aber eine Mehrheit des Volkes eigenständig und analytisch denken, hat sie Zugang zu verlässlichen Informationen, ist sie gebildet oder verbildet? Ein jeder will doch vom Minus zum Plus, zum Ziel. Gute Ziele dienen stetig dem Wohle aller. Dem Tagi wäre doch eher Parteinahme als Krankheit vorzuwerfen, nicht wahr? Die Krankheitskeule scheint beliebt zu sein!

  44. A. Huber sagt:

    N. Rickli merkt offenbar nicht, dass sie instrumentalisiert wird. Genau diese Art der treuen Parteisoldaten werden von Blocher, Mörgeli + Co. favorisiert. Wer wundert sich denn, dass derartige Informationen anonym den Medien zugespielt werden? Der Parteiausschluss wäre ihm sicher!

  45. Boris Kerzenmacher sagt:

    Da durch immer mehr neue Fakten im Fall Hildenbrand jedes Nachtreten gegen SVP-Exponenten stets ins Leere liefen, bleiben halt nur noch solche vermeintlichen Wahl – Skandale übrig um den Frust abzureagieren. Dürfte jedoch nur Energieverschwendung oder Januarlochüberbrückung sein, denn schon in einer Woche ist auch dieser “Wahl – Fall” zurecht völlig vergessen.

  46. John Galt sagt:

    Bitte mehr Geschichten von Blocher und seinem Zickli. Es geht nichts über Realsatire!

  47. Dan Horber sagt:

    Nein – Frau Rickli konnte bei ihren Sympathisanten nicht punkten. Zumindest bei mir nicht. Ich gab ihr zwar letztes Jahr meine Stimme; doch wie sich nun herausstellt, war das falsch. Sie und ich haben offensichtlich nicht das selbe Demokratieverständnis. Im übrigen wählte ich sie, weil ich der – wie sich nun herausstellt – irrigen Meinung war, dass sie nicht auf der Blocher-Linie “SVP c’est moi!” schwimmt.
    Meinen Kredit haben Sie verspielt, Frau Rickli. Ich habe (viel) mehr von Ihnen erwartet. Hübsch sein alleine genügt einfach nicht.

    • Helveticus sagt:

      Obwohl Linkswähler, habe ich mit allen Parteien gewissen Berührungspunkte, sogar mit der SVP. Frau Rickli war mir anfangs wegen ihrer Gebührenmonster-Petition nicht unsympathisch, denn ich bin strikt gegen die überflüssige Billag und die Zwangsgebühren fürs Fernsehen. Ich war der Ansicht, dass Rickli zum etwas unkonventionelleren Teil der SVP gehört. Es war ein unschönes Erwachen, als ich realisierte, dass sie in de Regel ultra-orthodox die Standpunkte des Zürcher Flügels repetiert. Sie ist wie eine Sprecherin, welche die Pressemitteilung aus Herrliberg herunterliest – quasi Blochers Heroldin.

  48. Jeanclaude sagt:

    Die SVP hat jedenfalls mit Amstutz als Fraktionschef und Rickli als Doch-noch-Vize dafür gesorgt, dass das Poltern, Fäusteschlagen, Beleidigen als Ideologie auf gleichem Niveau weiterhin bestehen bleiben. Und dass mit jedem Artikel dankbar Gratiswerbung für die Partei des Volchs machen. Das zeugt von Bauernschläue.

    • @Jeanclaude
      Ich nehme an mit “Poltern, Fäusteschlagen, Beleidigen als Ideologie auf gleichem Niveau” meinen sie die Reitschule in Bern, den blackblock als Sturmabteilung der rot-grünen Stadtregierung? Oder müsste es da eher “brandschatzen, randalieren, plündern” heissen?

      • Jeanclaude sagt:

        @Brechbühl: gut gekontert, aber daneben gezielt. Bin Gegner von Extremisten jeder Couleur. Also nicht nur von der SVP.
        Plünderer gibts übrigens auch dort. Auch wenns nur um Erbschaften oder Firmenübernahmen geht.

  49. Andreas Suter sagt:

    Was soll die SchweizerInnen die Wahlen in einen Vereins- bzw. Fraktionsvorstand kümmern?
    Der Autor schreibt selbst: „als Politposse als erledigt betrachtet werden“. Im Mittelpunkt seines Blogs müssten die anonymen Medienzuträger sein. Denn wie überall gibt es auch in der Politik viele „Politisierer in eigener Sache“, Neider, Enttäuschte, welche sich beim Ämtchenverteilen (Kommissionssitze, Listenplätze, Parteivorstände) übergangen fühlen und dann an der „Vereinsversammlung“ den Aufstand wagen – natürlich nicht offen, sondern versteckt in der geheimen Wahl. Bedenklich ist, dass sie ihren Frust über die Medien kundtun, beschämend, dass sie es anonym tun.

  50. Yves Adams sagt:

    Dabei hätte sie doch einfach nur ablehnen können und es wäre nix passiert. Da war ihr der Posten dann aber schon lieber.

  51. Walter Kuhn sagt:

    Wenn Wahlergebnisse nicht gelten sollen und nachträglich “korrigiert” werden, und wenn vorher angekündigt wurde, über 50 % Wähler anzustreben, dann erinnert das an Fremdländisches. Zuerst der Durchmarsch, und dann die Aberkennung der Demokratie. Es gab einmal einen SVP/BGB-Bundesrat namens Gnägi, der sprach noch wirklich glaubwürdig: “„Möge es uns vergönnt sein, alles Unschweizerische … auszumerzen“. Sein Nachfolger im Bundesrat wurde der deutschstämmige Blocher, dort wurde er erstmal ausgemerzt.

  52. Auf dem Fernsehkanal ZDF info läuft zurzeit eine Filmdokumentation über Hitlers dreistes und verlogenes Propogandawesen – wie die Nachhaltigkeit dieser vergifteten Früchte dem Irren zum rauschenden Sieg verhalfen. Liebe Linke – auch schon mal darüber nachgedacht, ob die täglichen und konsequenten Verunglimpfungen, Unterstellungen und Verleumdungen an die Adresse der SVP wie Nähe zum ‘Braunen Pack’ längerfristig nicht auch ihr eigenes Unheil hervorbringen werden?

    • heinz trimmer sagt:

      Mit ihrer Definition von rechts und links haben Sie enormes Potential als Geisterfahrerin…

      • Wollen Sie etwa damit sagen, dass Faschismus nur auf dem rechten Gleis gefahren werde? In der Tat – Die Geschichte des Stalinismus harrt noch immer einer gründlichen Aufarbeitung, die diesen Namen auch verdient. Die seiner unverbesserlichen, intellektuell getarnten Verteidiger ebenfalls.

        • Helveticus sagt:

          Aus Wikipedia über die KPdSU zur Zeiten Stalins: “De facto stellte das Politbüro eine unkontrollierte Machteinheit dar und dominierte das Zentralkomitee, welches wiederum sicherstellte, dass die Wahlen auf dem Parteikongress „nach Wunsch“ abliefen.” Na, kommt uns das bekannt vor? Übrigens: ja doch, Faschismus ist per definitionem rechts. Und: Nicht jeder Totalitarismus ist ein Faschismus. Sie müssen noch viel Geschichtsfernsehen kucken, Frau Juillerat.

      • Yves Adams sagt:

        Das hat man davon wenn man Geschichte aus dem Fernseher lernt. Man versteht Geschichte falsch, oder wie man sie verstehen will. Nehmen Sie doch einmal ein Buch in die Hand.

        • Adams, ganz schön arrogant, Ihre Antwort. Original-Filmaufnahmen von Nazi-Greueltaten, die direkt an die Empathie für die Opfer appellieren, was soll daran weniger richtig sein, als das Wissen aus den Geschichtsbüchern zu holen. Und ob es nun in Ihren überheblichen Schädel passt oder nicht – auch Menschen, die nicht an der Uni waren, lesen Bücher.

    • Charly Wyss sagt:

      Hallo Frau Juillerat, wenn Sie sich schon für dieses Thema interessieren, dann lesen Sie mal den Artikel, zu dem ich den Link reingestellt habe. Keine Angst, es steht nichts über die SVP drin. Wenn Sie’s gelesen haben, dann überlegen Sie mal, wie die Reden gewisser Exponenten der SVP aufgebaut sind und ziehen dann vielleicht Ihre Schlüsse.

      http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/RhetorikSerie-6-Die-Rhetorik-des-Boesen/story/14482339

      • @Wyss, bringen Sie Ihre Meinung auf den Punkt, stellen Sie sich in einem direkten Dialog zur Verfügung – das ist Sinn und Zweck eines Blogs. Was die Auswahl meiner Lektüre betrifft, lassen Sie meine Sache sein.

        • Charly Wyss sagt:

          Hallo Frau Juillerat,
          Sorry, dass ich Sie belästigt habe. Sie verweisen auf eine Fernsehsendung und ich verweise auf einen Text. Wo ist faktisch der Unterschied? Darauf hin belehren Sie mich, wozu ein Blog da ist und greifen mich noch persönlich an. Diese Verhaltensweise ist bekannt, eine konstruktive Diskussion also nicht möglich.

      • @Charly Wyss Einsprache: ich habe von einer Fernsehsendung geschrieben, jedoch ohne die Empfehlung an andere, sich diese auch anzusehen, Sie aber fordern mich auf, einen bestimmten Artikel zu lesen. Merken Sie den Unterschied?

    • Helveticus sagt:

      Von allen Kommentaren im Blog macht mich dieser hier am ratlosesten. Was ist die Aussage des Posts? Sollen sich Linke (Sozialdemokraten und Grüne) in der Schweiz auf die Liquidierung in der “Schutzhaft” oder Konzentrationslager gefasst machen, weil sie den Rechten (Nationalkonservative) populistisch Paroli bieten? Das blühte nämlich ab 1933 den Linken (Kommunisten und Sozis), nachdem sie sich in der Weimarer Republik den Rechten (Nationalsozialsten) verbal und handfest entgegen gestellt hatten. Ich bin kein Kind von Traurigkeit, aber ein solches Statement sollte man nicht veröffentlichen.

      • @Helveticus: “… weil sie den Rechten (Nationalkonservative) populistisch Paroli bieten?” Soso – in dem Fall, wenn es die Linken betrifft, bekommt das Schimpfwort ‘populistisch’ plötzlich einen edlen Anstrich. – Mein Kommentar mache Sie zwar scheinbar ratlos, trotzdem zielen Ihre Sätze unter Fragezeichen gegen (schlaumeierische) üble Unterstellungen.

        • Helveticus sagt:

          Frau Juillerat, Populismus war in seinen Anfängen eine linke Erfindung, wie Boulevardjournalismus auch. Heute finden wir Populismus mit allen Auswüchsen an beiden Enden des politischen Spektrums & nicht nur dort. Aber bitte: Eine Maus und ein Elefant ist nicht das gleiche, obwohl beides Tiere sind. Ebenso ist Populismus und NS-Propaganda nicht dasselbe, obwohl letztere ersteren benützt hat. Ich verstehe nicht, wie Sie propagandamässig die Verbindung zwischen Linken und Nazis herstellen können. Es ist die SVP, die sich mit Plakaten und hetzerischen Wortkampagnen an den 1930er Jahren orientiert.

        • Helveticus sagt:

          …. und hören Sie auf, irgendjemandem Unheil anzudrohen, Frau Juillerat. Verbindlichsten Dank.

  53. Es ist Zeit, dass auch die SVP Wähler-innen Erwachsen und mit der Zeit eine eigene Meinung haben, Da aber immer noch patriarchische Verhältnisse von der alten yes Sager Garde besteht, müssen doch Junge den Mut haben dieser Diktatur ein Ende zu setzen und ihre moderneren Meinungen präsentieren.Dass dies von heute auf morgen nicht möglich ist, müssen sie dafür kämpfen, nur so kann sich diese Partei positiv verändern.

  54. Markus Döbeli sagt:

    SVP-Fraktionsmitglieder, welche (leider anonym) von ganz klar anti-demokratischen Wahlen berichten, als kranke “Verräter” zu bezeichnen, ist schon eine ziemliche Frechheit. Und wenn einige hier im Forum das noch verteidigen, dann habe ich schon Fragen betreffend Demokratieverständnis unserer Bürgerschaft. Wo leben wir eigentlich?

  55. Martin Frey sagt:

    Die “richtige Wahrheit” wird dann wieder zusammengeschnipselt in der Weltoche zu lesen sein;-).

  56. Carmen sagt:

    Aber wenn das so ist, dann vertritte die Vize ja nun gar nicht die SVP, sondern nur den Zuercher Fluegel. Also ich weiss ja nicht recht, wie tritt denn so eine nun als Vize vor die Fraktion im Wissen “ich wurde von denen ja gar nicht gewaehlt”? Da bin ich mir ja nun nicht so sicher, dass dies die Sache des Zusammenhaltes innerhalb der Partei so gefoerdert hat.

  57. Grossmann Konrad sagt:

    Ja, Frau Rickli hat Recht! Ihre Fraktionskollegen haben wirklich kein “Füdli” ansonsten diese längst aus der Sekte SVP ausgetreten wären.

  58. Peter Baldinger sagt:

    Tägliches SVP-Bashing vom Feinsten!
    Auf dieser Seite rechts unten heben BR Berset und BR Sommaruga
    sympathisch lächelnd das Champagnerglas. Schön!
    Leistungsausweis Frau Sommaruga?
    Wer die äusserst parteiische Berichterstattung und Bildauswahl nicht erkennt, muss in höchstem Masse naiv sein!

    • Carmen sagt:

      Ja, weil 75% des Volkes sind naiv und ueber 50% des Restes haben kein Fuedli. Da hat mans ganz zwanglaeufig schwer als allwissende und ueberlegene Minderheit. Das ist schon hart uns darum muss ihr Kommentar auch wirklich sowas von Ernst genommen werden. Fragt sich nur noch von welchem Ernst.

    • Helveticus sagt:

      Das Bild der Cüpli trinkenden Sozis ist doch aber bitterbös. Meines Erachtens ist die Bildauswahl sehr träf.

  59. Silvie Blake sagt:

    Damit zeigt Rickli zeigt auf, dass sie für höhere Aufgaben ungeeignet ist. Die SVP sollte wirklich nur mit ihrem harten Thema, den Ausländern, Furore machen. Bei allem anderen sind sie auf dem gleich tiefen Niveau wie die übrigen Parteien.

    • Helveticus sagt:

      De $VP ist nicht zu unterbieten – die andern Parteien funktionieren nämlich überwiegend demokratisch, nicht autokratisch.

  60. Hat der Tagi-Blog jemals etwas über das seltsame Demokratieverständnis der Grünen und SP berichtet? Was ist mit den Leuten, die illegal Häuser besetzen, am WEF Polizisten nötigen. Oder wie halten wir es mit der rot-grünen Berner Stadtregierung, die seit einem Jahrzehnt den Aufmarsch-, Rückzugs- und Ruheraum ihrer privaten Schlägertruppe finanziert, damit diese nach jeder verlorenen Abstimmung randalierend, plündernd und brandschatzend durch die Berner Innenstadt ziehen können? Richtig, hier bei uns nehmen Menschen wie Du und ich richtig Schaden! Da geht es um mehr als Knatsch und Tratsch!

    • Ernst Pauli sagt:

      Was hat das alles mit Frau Rickli und Herr Blocher zu tun, die mit einer undemokratischen Wahl sich unbeliegt gemacht haben?

      • Es hat damit zu tun, dass uns Schweizer mit unserer Demokratie nicht interessiert, was ein Vereinli oder eine Partei an ihrer privaten Versammlung so treiben. Hingegen interessiert uns, was unsere gewählten Regierungsmitglieder in den Städten treiben. Insbesondere interessiert, wovon der Tagi ablenken will, wenn er sich lieber auf Parteiknatsch und -tratsch stürtzt anstatt auf die realen Ereignisse.

        • Hugo Hürlimann sagt:

          So einfach ist es ja nun auch wieder nicht. Die SVP ist kein Vereinli, sondern die wählerstärkste Partei der Schweiz, die darüber hinaus bei jeder Gelegenheit auf demokratische Werte pocht und sich selbst als schweizerischste aller Parteien bezeichnet. Offenbar nimmt sie es selber mit diesen Werten alles andere als genau. Die SVP macht zwar Werbung mit Sünneli, Schweizer Fähnli und Schwingertenü, funktioniert aber letztlich rein diktatorisch und damit so unschweizerisch wie’s nur irgendwie geht. Das sollte eigentlich jedem politisch interessierten Menschen zu denken geben.

        • Girafo Gondolfsky sagt:

          Eine Fraktion ist kein Verein, sondern Teil des Parlaments – und zu 100 Prozent durch den Staat finanziert.
          Das geht uns also tatsächlich alle an.

  61. Lucien Michel sagt:

    Jetzt hat doch der «kranke» Whistelblower nichts anders gemacht, als des Chefs Auftrag, nämlich dafür zu sorgen, dass man nicht «diesen Dreck noch mit einer Decke zudeckt» und dafür «den Dreck aufdecken … » tut, auszuführen. Warum regt sich dann die so loyale junge Dame derart auf.

  62. Gottfried von Siebenthal sagt:

    Es ist reichlich spät, Chr. Blocher erst jetzt öffentlich als Narzisst zu bezeichnen. Das war doch schon vor 25 Jahren ganz klar ersichtlich!! Dass er offenbar immer noch (so) viele Anhänger hat zeigt auf, wie viel Naivität und Denkfaulheit in unserem Volk vorhanden ist!!

    • maeder werni sagt:

      ganz ,ganz im gegenteil.Gut,dass es noch andere meinungen als ihre gibt

    • Trachsel sagt:

      Richtig. Herr Nationalrat Chr. Blocher, alt Bundesrat, zum Glück durch die Mehrheit im Parlament abgewählt. Die Vertreter der Mehrheit der Stimmenden haben dies entschieden. Jetzt hat er als Politstratege und Finanzierer der SVP eine jüngere Damen, die seine Botschaften linientreu weiterverbreitet. Sollte sich ja keiner erlauben von der Parteilinie, respektiv vom Politbüro vorgegebenen Kurs abzuweichen. Diese sind Verräter und unwürdig in der SVP mitzubestimmen. BR Maurer hat es bewiesen, dass er während den Bundesratswahlen den Saal verlies um mit seinen SVPlern in der Beiz zu feiern. Bravo.

  63. Franziskus sagt:

    Nachdem es normalerweise FDP und SP sind, die sich mit parteiinternen Querelen in der Oeffentlichkeit lächerlich machen, tut es doch ganz gut, dass jetzt mal die SVP dran ist. Schweizer Politik kann eben doch spannend und unterhaltend sein.

  64. Corélande sagt:

    Pour ceux à l’UDC qui ne sont pas contents, il reste toujours le PBD!
    A l’UDC il y a maintenant ces deux jeunes femmes, que sont Nathalie et Céline qui ont beaucoup de cran, qui parlent
    vrai et qui ne sont pas “moues du chapeau” comme certains vaudois, genevois, neuchatelois, voire valaisans.
    Beaucoup de membres de l’UDC ont rejoins le parti après l’éviction de Christoph Blocher, cela veut donc clairement
    dire qu’elle orientation politique ils souhaitent voir mettre en oeuvre. A bon entendeur…..salut!

    • Bob Lesponge sagt:

      Faut émigrer à Zurich, Corélande. Ici, les UDC sont des neuneus et ils sont si sympathiques là-bas.

    • Lo Gique sagt:

      Nathalie n’est peut-être pas “moue du chapeau”, mais elle n’as pas été élue démocratiquement, au contraire d’Evelyne qui a été “punie” et qui est encore attaquée par l’UDC.
      Si l’élection de Nathalie avait eu lieu dans un pays d’Afrique, on aurait parlé de république bananière…. C’est bien cette image que l’UDC veut véhiculer ?

  65. Wishaw thomas sagt:

    @$VP- Anhänger die dem Tagi ewig Vorwürfe machen!
    In keiner anderen Zeitung oder Wochenblatt (Weltwoche) in der Schweiz, hat die $VP so viel präsenz! Keine andere Partei, geniesst soviel Aufmerksamkeit und darf sich dazu noch äussern (Ist Bewiesen-mit Zahlen und Fakten). Keine andere Partei, schaltet so viele Inserate auf! Die ewigen Vorwürfe, der Tagi, sei links, stimmt so nicht!
    ps. habt ihr den “Zottel” (Südafrikaner) endlich eingebürgert oder geniesst er noch seine Aufenthaltsbewilligung?

    • simeon sagt:

      Und ob das Stimmt! Der Tagi ist mehr als Links! Leserbriefe die pro SVP sind werden einfach nicht gebracht. So ist das !

  66. Zum merkwürdigen Demokratieverständnis gesellt sich der mangelnde Willen der SP-Getreuen, abweichende Meinungen zu akzeptieren. Auch in diesem Punkt verhält sich die Tagi-Redaktion linientreu: So hat sie im Politblog negative Kommentare zur journalistischen Fairness der letzten Tage einfach gelöscht.

    Oder habe ich den Bloge von Herrn Capodici falsch gelesen?

  67. franco sagt:

    frau rickli sagt, die leute erwarten, dass sie verantwortung übernimmt.ist dies etwas schlechtes? meiner meinung nach nicht. und offenbar sind die leute auch dieser meinung, den sonst wäre sie nicht mit dem besten resultat gewählt worden. aber man kann natürlich bei jedem satz auch etwas negatives hineininterpretieren.

  68. Zum merkwürdigen Demokratieverständnis gesellt sich der mangelnde Willen der SP-Getreuen, abweichende Meinungen zu akzeptieren. Auch in diesem Punkt verhält sich die Tagi-Redaktion linientreu: So hat sie im Politblog negative Kommentare zur journalistischen Fairness der letzten Tage einfach gelöscht.

    Oder habe ich den Blog von Herrn Capodici falsch gelesen?

    • Falsch gelesen? Sicher nicht. Aber es scheint, als feierten die Zensur-Methoden des totgeglaubten Homo-Sovieticus gerade Auferstehung.

      • Girafo Gondolfsky sagt:

        Mit Verlaub, m. E. leiden Sie unter Realitätsverlust. Wenn Sie die Kommentare lesen zu Newsnet-Artikeln über SVP-Kernthemen (z. B. Ausländer, Asyl- und Sozialwesen, Steuern), werden Sie feststellen, dass sich die rechten Votanten stets in der Überzahl befinden. Ich bitte Sie dringend, nachzuzählen. Gelöscht werden grobe Invektiven – und in diesem Bereich haben es die Schreibenden von rechts tatsächlich zu grosser Meisterschaft gebracht.
        Tatsache allerdings ist auch, dass sowohl auf Ricklis Facebook-Seite wie auch im SVP-Blog alle kritischen Stimmen sofort gelöscht werden – egal, wie höflich.

  69. Ernst Pauli sagt:

    Dass Blocher lügt ist genügend belegt, dass Rickli die Unwahrheit sagt scheint mittlerweile auch belegt (sie geht von einem einzigen Kollegen aus, der sie angeschwärzt hat, dabei haben BAZ und andere Medien bestätigt, dass generell Unzufriedenheit herrscht) und jetzt stellt sich noch die Frage ob der Oberst Amstutz auch lügt. Siehe Blick von heute. Also mit diesem “Zeugnis” kann die SVP nicht glänzen.

  70. Verunsichert sagt:

    seltsame Demokratieverständnis von Christoph Blocher und seinen Getreuen. – das kann man wohl sagen! ehrlich gesagt fand ich die eigentlichen Anliegen dieser Partei nicht immer ganz falsch, im Gegenteil sie oft mit ihren Themen genau die wunden Punkte (von mir)getroffen. Wie sie es aber publik gemacht hat gefällt mir je länger je weniger. Es gibt in dieser Partei einige führende, oder sich so fühlende Köpfe die einen Stil und ein Gebaren an den Tag legen das für mich einfach nicht mehr tragbar, nicht mehr nachvollziehbar, und auch nicht mehr zum mitmachen/mitstimmen erlaubt.

  71. Gerda Schuurman sagt:

    …und dann stört es auch sehr, sehr, dass die intelligente Nathali Ricki auch noch viel schöner ist als die durchschnittliche Links Politikerinnen. Also hat die Nathalie auch noch die Neid am Hals.. Ha, ha, ha.! Ich mag sie, finde sie erfrischend!

  72. Marc Somogyi sagt:

    Warum beurteilen Sie Herr Capodici Ein Blog sollte ein Dialog sein nicht eine Beurteilung durch den Journalisten. Sie urteilen bereits mit dem Titel “Die Schönrednerin” Waren Sie bei der SVP Fraktionssitzung dabei? Nein die Journalisten mussten vor der Tür warten. Also warum spielt sich die BaZ immer wieder als Richter auf in diesem Fall?

  73. Gerda Schuurman sagt:

    Vincenzo Capodeci wirft die SVP Schwächen vor die auch er selber zeigt: Schwierigkeit haben mit Meinungen von Minderheiten. Denn “Links” ist absolut KEINE Minderheit. Wohl aber “Rechts”. Man denke an die aggressive, primitive Beschimpfungen von progressief Links, an die tätliche Angriffe von Links auf SVP Politker. An die Gewaltkrawallen von “Autonomen Linke” in Zürich. An den Terror die von der links – links- links radicale Chaoten der Reitschule in Bern ausgeht. An die feige linkse Berner Politici die sich nicht getrauen die Links Chaoten auf ihren Platz zu setzen mehr linkisch als links

  74. Zwahlen R. sagt:

    Alle die jetzt die SVP und die Politikerin Rickli aufgrund einer nichtbestätigten Pressemeldung schlechtreden,sind demzufolge Befürworter einer Lügenhaften Bundespräsidentin,einemGeldspielenden SNB Präsidenten und befürworten dafür eine unkontrollierte Zuwanderung in die Sozialwerke und einen unkontrollierten Anstieg der schw.Bevölkerung.Habt ihr alle keine Nachkommen?Oder möchtet ihr dass die eine Zukunft in der Verarmung erleben.Wenn nicht,dann lasst euer Denkvermögen walten und unterdrückt den Hass und Neid.Wenn ihr etwas gegen die SVP unternehmen wollt,dann stärkt die anderen Parteien.

  75. Mephisto sagt:

    Ich bin unheimlich froh dass nur ca. 27% der Wähler diese peinliche SVP wählen. Ich frage mich ob diese Leute überhaupt fähig sind differenziert und objektiv zu denken. Bei einigen Wählern weiss ich aber dass sie nicht ideoligisch SVP wählen sondern weil Ihnen diese Partei garantiert möglichst wenig Steuern zu zahlen. Irgendwie kank wenn man nur ans eigene Geld denkt und so wählt.

  76. Zora Masé sagt:

    Bonjour.
    Je n’ai jamais entendu parler de Natalie Rickli avant.
    Alors ce que j’en dis c’est que quand un parti rajeunit et se féminise, c’est signe d’ouverture…
    Bonne journée.

  77. Hans Christian Müller sagt:

    Die Fraktion einer Partei führt – für sich allein und intern – Wahlen durch. Irgendetwas – niemand weiss genau, was – läuft nicht, wie es sollte. Irgendwelche nicht genannt sein wollende Teilnehmer rennen an die Presse und schimpfen über Blocher und seine Mitläufer. Zu diesem Verhalten: Wäre es nicht viel sinnvoller und zielführender, diesem Blocher einmal vor Ort und coram publico mit offenem Visier die Kappe zu waschen und ihm alle Beschimpfungen direkt ins Gesicht zu schleudern? Und zu den Medien: was soll denn wieder dieses Bashing ohne Basis und Hintergrund? Es wird langweilig.

  78. Hans Christian Müller sagt:

    Vielleicht noch eine Frage: Was hat mit der ganzen Sache Frau Rickli zu tun, ausser dass sie ein – wie auch immer zustande gekommene Wahl angenommen und die anonymen Petzer – absolut zu Recht – als krank und ohne Füdli bezeichnet hat? Wir alle hier treten ja auch nicht anonym auf.

  79. Severin Brunner sagt:

    Leider spielt auch diese Kritik den Blocherli’s in die Karten: Dass Natalie Rickli ein Trojanisches Pferd ist, genauso wie Ueli Maurer, Adrian Amstutz und alle Anderen, sollte Allen langsam klar sein. Also wieso deckt man es nicht auf ? Dem Blocher ist die Schweiz scheissegal, es geht ihm lediglich um seine Milliönchen ….

  80. Philipp Künzler sagt:

    Hat Frau Rickli jetzt schon zu entscheiden, wer in der SVP richtig ist und wer in der SVP Füdli hat ?
    Ihre Wahl oder Nichtwahl ist so peinlich wie die Wahl von BR Maurer, aus eigener Kraft währe er
    auch nicht gewählt worden, dank dem Bauernopfer aus dem Thurgau ging es dann doch.
    Den holen sie bei jeder Bundesratswahl aus dem Stall hervor, wenn Frau Rickli solche armen
    Seelen Füdli nennt,na ja….

  81. Angelo Lanini sagt:

    Vincenzo Capodici schreibt so, als wäre er bei der Wahl dabei gewesen. Das meiste sind nur Mutmassungen und Übernahmen aus Medienberichten. Soviel ich weiss, fand die Wahl unter Ausschluss der Medien statt. Fact ist, dass zumindest ein SVP-Parlamentarier anonym petzen ging. Wer das war, wird früher oder später rauskommen. Das es mehrere gewesen sein sollen, ist überhaupt nicht belegt. Auch ist gar nicht gesagt, dass sich das Ganze wirklich so abgespielt hat, wie die Medien berichten. Aber das interessiert ja die Medien nicht, die einfach wieder Blut geleckt haben.

  82. Angelo Lanini sagt:

    Egal, was sich zugetragen hat, es wird aufgebauscht, weil die SVP beteiligt ist. Wäre dasselbe bei der SP passiert, hätte man vielleicht in den Medien irgendwo eine Randnotiz gelesen.
    Das die meisten Medien von Haus aus Anti-SVP eingestellt sind, ist normal und man hat sich ja daran gewöhnt. Die Vehemenz und Art und Weise wie in letzter Zeit jedoch gegen die SVP geschossen wird, ist doch eher beunruhigend.
    In einer Demokratie sollten die Medien ein bisschen demokratischer sein und nicht eine Partei bewusst dauernd schlecht machen.

  83. Leo Klaus sagt:

    Es ist alles sehr bedenklich. Es wurden angeblich mehrere Kandidaten bei einer parteiinternen Wahl demokratisch gewaehlt. Eine wurde von den Delegierten NICHT gewaehlt, aber danach von den Bossen ins Amt gehievt. Das es in der SVP passiert ist hier Nebensache.

    Es sollte uns alarmieren, dass die Hueter der Demokratie naemlich die Parteien selbst mit dem demokratischen Prozess dermassen ueberfordert sind! Schliesslich wollen wir ja nicht Nordkoreanische oder Putinische Zustaende. Das schadet alle, auch die SVP-Waehler, den sie glauben auch an der Demokratie wenn sie waehlen gehen, oder nicht?

  84. Oberholzer sagt:

    Hmm, ein diktatorischer Herrscher der andersdenkende (sinnbildlich) den Kopf abschlägt ? Hmm, kommt mir bekannt vor, da war doch was vor fast 70 Jahren im nördlichen Nachbarland ??? Egal, SVP war schon immer diktatorisch, völlig undemokratisch und machtsüchtig. Die Schweiz interessiert da niemand nur die eigene Macht. Das ist ja schon lange bekannt, wieso reagieren immer alle so überrascht ? Ich hoffe die Schweizer machen endlich die Augen auf, SVP ist unschweizerisch !!

  85. Peter E. M. Schudel sagt:

    SVP? Was hat die SVP in den letzten 10 Jahren aktiv geleistet? Das ist doch die reine Verhinderungspartei. Keine eigenen Ideen, von den anderen Klauen und dann auch noch die beleidigte Leberwurst spielen, wenn das Volk an der Urne der SVP eine schallende Ohrfeige erteilt. Als Unternehmer mit Verantwortung müsste man mich foltern, damit ich SVP wählen würde. Steuerersparnis und Billiglöhne zahlen sich für mich als Unternehmer langfristig definitiv nicht aus. Sozialer Frieden ist für mich schlicht unbezahlbar. Mit mindestens 10% höheren Löhnen als üblich bin ich immer bestens gefahren (Kündigung

  86. Peter E. M. Schudel sagt:

    Wo soll das hinführen, wenn pro Familie beide Vollzeit arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen? Hungerlöhne zahlen sich für eine Volkswirtschaft nie aus (Stueraufkommen, Binnenmarkt, BIP) und ist im Gegenteil kontraproduktiv. Damit erzeuge ich immer mehr Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, welche dann das Budget belasten, welches durch fehlende Steuereinnahmen sowieso schon am Ende ist…! Also, liebe SVP-ler, Verantwortung übernehmen durch verantwortungsvolle Politik und nicht einfach populistische Sprüche reissen!

  87. Ernst Pauli sagt:

    @Rosenberg. Falls Sie es noch nicht begriffen haben – es gibt linke mittlere und rechte bis ganz rechte Spinner. Und Kampfpresse kenne ich eigentlich nur eine, die Weltwoche von Blocher. Wenn Rickli zu ihren Aussagen steht und diese stimmen, hat sie bei Schawinski ja nichts zu befürchten. Es würde einfach zeigen, dass sie nicht nur für Tele Züri, Blocher TV und andern genehmen Sendern hinsteht und ihren Standpunkt vertritt. Ich wäre übrigens empört, wenn nur eine rechtsextreme und linksextreme Regierung unser Land führen würde. So wie es jetzt ist hat es sich bewährt!

  88. Heinz Müller sagt:

    Lustig die Bildwahl von Rickli – beim dem Artikel (http://bazonline.ch/schweiz/standard/Ich-habe-keine-antidemokratische-Wahl-angenommen/story/17502504) war sie noch einiges sympathischer abgebildet…

    • Helveticus sagt:

      In vielen Tageszeitungen der Schweiz, vorab in jenen, die über ein Gebietsmonopol verfügen, werden Leute möglichst dauergrinsend abgebildet. Bei dieser Praxis gehts um Kundenbindung, und darum, ein Produkt mit fröhlicher Anmachung zu schaffen, das als Vehikel für Werbung attrakiv ist. Mir ist ein Pressebild lieber, das nicht Werbehilfsmittel ist, sondern einen journalistischen Zweck erfüllt. Ein Foto kann eine Aussage unterstreichen & selbst eine Geschichte erzählen, oft eine genauere, oder eine andere als ein Text. Das ist ein Mehrwert, für den ich dankbar bin. Weiter so, Politblog/TA.

  89. Hochuli sagt:

    Attention à cette femme ! Sie ist nicht sauber !

  90. Reto Schmid sagt:

    Merkwürdiges Demokratieverständnis bei der SVP ? Machen Sie Witze, Herr Capodici ? Die Probleme liegen in dieser Hinsicht doch wohl eher bei der Linken, die sich nicht entblöden konnten, durch die inszenierte Wahl der unsäglichen Widmer-Schlumpf einen Rachefeldzug gegen Christoph Blocher führen. Und kuze Zeit später bei der Wahl zum Schmid-Nachfolger verbissen für H.J. Walter stimmten, obwohl dieser klar und deutlich gesagt hatte, eine Wahl keinesfalls anzunehmen. Merkwürdiges Demokratieverständnis – ja, bei SP/GP/CVP und Konsorten. Hören Sie mit ihrer aufgesetzten Schönrednerei auf !!

  91. Michael Stocker sagt:

    Meine Güte, diese Kommentare muss man alle kübeln. Liest sich wie ein Gezank im Kindergarten. Zum heulen ist das. Echt zum heulen!

  92. Theo Wandermann sagt:

    Der Titel ist ein wenig durcheinander geraten… das den Gesundheitszustand beschreibende Adjektiv müsste vor der Blumenrhethorikerin stehen.

  93. Rabe sagt:

    Herr Pauli, ich bin weiss der Himmel nicht auf Frau Ricklis Seite, aber Schawinskis Interviewkunst wird landauf landab und auch von Ihnen massiv überschätzt. Jedesmal, wenn ich die Sendung schaue, hätte ich danach noch mindestens 10 kritische Fragen, die Roger almighty offenbar nicht in den Sinn kommen,

  94. Wer hier einzig krank ist, das sind die Medien – Sprich Tagi und ihre Strohköpfe… Motto kommunistische Rufmorde – das alles kommt auf Euch züruck. Auf dieser Welt habt Ihr vom Tagi auch gar nichts verstanden!
    Ihr tut mir einfach nur leid. Tip: Ihr schadet Euch mit eurem Verhalten nur selbst. Wir wär’s mal mit Köpfchen agieren?

  95. Peter Fuhrimann sagt:

    Madame Rickli sollte sich einmal folgendes Zitat von Wolfgang Borchert hinter die Ohren schreiben: “Mit der Wahrheit ist es wie mit einer stadtbekannten Hure. Jeder kennt sie, aber es ist peinlich, wenn man ihr begegnet!” Noch Fragen?

  96. Robert Fehlmann sagt:

    Was hat Nathalie Rickli eigentlich im Nationalrat zu suchen, wenn sie es nicht einmal wagt, bei Schawiskis Talkrunde aufzutreten? Dort müsste sie halt eine halbe Stunde lang Red und Antwort stehen…
    Warum wählen viele Zürcher Stimmbürger eigentlich solche Figuren? Auch Blocher, Mörgeli & Co. sind nur danz den Zürchern in Bern. Fühlen sich die Zürcher durch solche Polteris wirklich vertreten oder geht es hier nicht eher um spätpubertären Politklamauk, der Aufsehen erregt und Probleme schafft, statt welche zu lösen?

    • Helveticus sagt:

      Ich kann Ihre Fragen auch nicht beantworten, aber dass Sie nicht zu Schawi wollte, kann ich nachvollziehen. Der hat Ricklis Freund Mörgeli ziemlich auseinander genommen. Ich habe mich zwar gut amüsiert, weil ich es gut finde, wenn Täter auch mal die Opferperspektive kennen lernen. Aber das war nicht nur grosse Interviewkunst, sondern auch eine Grenzüberschreitung in alle möglichen Richtungen.

  97. Hanspeter Bruhin sagt:

    Diejenigen die Sitzung vorzeitig verlassen haben, um nicht für Natalie stimmen zu müssen, gehören vor ein Parteigericht. Blocher, für mich war dies ein Aufstand.

  98. Ernst Pauli sagt:

    Mich würde interessieren, ob Frau Rickli ihren Wahlkampf auch von den Steuern absetzt und so wir alle eigentlich für Ihre Politik mitbezahlen, die wir zu 75 % nicht teilen? Vielleicht gibt Frau Rickli dazu eine Antwort?

  99. adrian wehrli sagt:

    Historisch gesehen 1970-2011 ist der Anteil an SP+SVP immer etwa gleich. Die Nörgeler, zu kurz gekommenen und Unzufriedenen finden immer ein Sprachrohr. Zurzeit halt eben die blonde Rickli mit dem Charme einer Kreissäge.

  100. Luzius Schindler sagt:

    Komisch! Beim Wort “Zufallsmehr” muss ich an die mit 50.3% Nein bachab gegangene EWR-Abstimmung denken! Diese 0.3% freilich werden in Granit gemeisselt und zum Mythos stilisiert!

  101. Alois Lustenberger sagt:

    Es ist (zu) lange gegangen, bis das Wählervolk im letzten Herbst erwacht ist. Endlich kommt auch in die SVP-Fraktion mehr Licht und Durchblick hinein. Vivat res publica helvetica!

  102. Hans Gross sagt:

    Christian Levrat hat mit Erfolg eine Präsidialcrew aus allen Generationen zusammengestellt. Die Idee ist also nicht abwegig. Störend bei Frau Rickli ist die plumpe Art, wie das durchgesetzt wurde. Da fehlte es am Gschpüri über das Befinden der Fraktion.
    Schade für Frau Rickli: Die ganze Schweiz weiss, wem sie ihre Wahl verdankt und die postpubertären Äusserungen im Internet haben ihr auch keine Glaubwürdigkeit verschafft. Da hat sie sich wohl im Rennen um die Ueli Maurer-Nachfolge aus dem Rennen gebracht. Leute wie Hannes Germann sind dafür einfach geeigneter!

  103. Olaf Sauter sagt:

    Der Geliebte Führer weiss schon, was der Partei am besten frommt. Normalerweise wissen die Parteibonzen das ja auch, dann nicken sie die richtige Entscheidung ab und die Demokratie funktioniert genau so, wie sie soll. In seltenen Ausnahmefällen irren sich eben die Delegierten. Dann wird der Entscheid eben korrigiert. Das ist doch ganz normal. Was soll denn das Spektakel.

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