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David Schaffner am, Freitag 27. Januar 2012

Ein alter Mann kann nicht loslassen

Wer als Präsident einer Partei zurücktritt, mischt sich normalerweise nicht in die Frage nach dem Nachfolger ein. Der neue Mann oder die neue Frau an der Spitze sollen nicht im Schatten ihres Vorgängers stehen und den Spielraum erhalten, mit eigenen Schwerpunkten die Partei programmatisch weiterzuentwickeln. Hinzu kommt, dass die Wahl des Nachfolgers in einer demokratischen Organisation – wie könnte es auch anders sein – demokratisch erfolgen soll. Ein bisheriger Präsident kann sich nicht anmassen, seine Machtposition dazu auszunutzen, ihm unliebe Kandidaten das Rennen zu erschweren. FDP-Chef Fulvio Pelli, der im April abtreten wird, hat sich bisher vorbildlich an diese Regel gehalten.

Nicht so der Grünen-Präsident Ueli Leuenberger, der sich sonst bei jeder Gelegenheit als Gutmensch gibt und Verfechter der demokratischen Rechte. An der letzten Delegiertenversammlung donnerte er, der ebenfalls im April zurücktritt, mit klaren Worten gegen mehrere Anwärter für das höchste Parteiamt: «Wenn es eine Richtungsänderung geben soll, dann geht die weder mehr nach rechts noch mehr nach links, sondern in die Tiefe», verordnete er im luzernischen Kriens seinen Parteifreunden. Wobei anzumerken ist: Deutlich linker, als es Leuenberger tut, kann man sowieso nicht politisieren.

Leuenbergers grüne Politik hingegen steht nicht für konkrete Taten und Konzepte, sondern für eine hochtrabende Ideologie.

Ueli Leuenberger. (Bild: Keystone)

Poltert gegen ihm nicht genehme Kandidaten: Der abtretende Parteipräsident der Grünen, Ueli Leuenberger. (Bild: Keystone)

Vielmehr macht Leuenberger damit klar: Weder der Zürcher Nationalrat Bastien Girod noch die Waadtländer Kollegin Adèle Thorens haben seinen noch-präsidentiellen Segen. Beide stehen für einen gemässigten Kurs, der nicht bei jeder Gelegenheit mit den Sozialdemokraten um eine möglichst linke Positionierung konkurriert. Bei der Zürcher Basis jedenfalls kommt Girod mit seiner Haltung gut an. Sie hat ihn sowie den ehemaligen Kantonspräsidenten Markus Kunz bereits als offizielle Kandidaten nominiert. Wie um diesen demokratischen Entscheid ungeschehen zu machen, doppelt Leuenberger in der «SonntagsZeitung » nach: Er halte «es für falsch, einen Vertreter, den die Medien und die Öffentlichkeit zum rechten Lager zählen, zum Präsidenten zu machen ». Damit versucht Leuenberger, die Diskussion um eine Erneuerung der Partei, im Keim zu ersticken.

Offenbar hat Leuenberger ein Problem, an dem viele ältere Männer leiden: Er kann nicht loslassen. Er will sich ein Denkmal setzen. Nach seinem Rücktritt soll möglichst alles so sein wie vorher. Als wäre er immer noch Präsident. Dabei ist längst klar, dass die Grünen mit seinem Programm nicht mehr gewinnen können. An den letzten Wahlen haben sie eine herbe Schlappe erlitten, obwohl die Ausgangslage nach der Atom-Katastrophe in Fuksuhima nicht besser hätte sein können. Gewonnen hingegen haben die Grünliberalen, die mit ihrem pragmatischen Kurs von Wahlerfolg zu Wahlerfolg eilen.

Leuenbergers grüne Politik hingegen steht nicht für konkrete Taten und Konzepte, sondern für eine hochtrabende Ideologie. Er will das globale Wirtschaftssystem an seinen Wurzeln ausreissen, «das Ressourcen verschlingende, Klima erwärmende, Menschen verschleissende, tief ungerechte Gesellschaftssystem». Er mag nicht unrecht haben, dass es in Zeiten der Globalisierung vielerorts an Gerechtigkeit mangelt. Doch die Schweizer Wähler wünschen sich Politiker, die sich Problemen zuwenden, deren Lösung im Radius ihrer Einflussmöglichkeiten liegen. Politiker beispielweise, die sich in die hoch komplexe und wissenschaftliche Frage knien, wie der Atomstrom zuverlässig durch erneuerbare Energien ersetzt werden kann.


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David Schaffner ist stellvertretender Leiter der Bundeshausredaktion von «Der Bund» und «Tages-Anzeiger».
Chef adjoint des correspondants du «Tages Anzeiger» et du «Bund» au Palais fédéral.

90 Kommentarecommentaires zusur “Ein alter Mann kann nicht loslassen”

  1. hans huber sagt:

    “Leuenbergers grüne Politik hingegen steht nicht für konkrete Taten und Konzepte, sondern für eine hochtrabende Ideologie” Das trifft die Situation auf den Punkt und hilft niemandem. Ich möchte grüne Taten sehen. Ich möchte grüne Taten unterstützen. Ich wünsche eine aktive grüne Politik. Ich denke, das hat die Schweiz verdient. Ich freue mich wenn ich ideenreiche, kreative und machende Grüne nach Leuenberger wieder mit vollem Herzen unterstützen kann.

  2. Walter Bossert sagt:

    Eine Echt grüne Partei ist weder links noch rechts, sie unterstützt alle Interessen welche eine Verbesserung des Umweltschutzes als Ziel haben.Das mehrheitlich linkslastige Gehabe der bisherigen grünen, widerspricht auf grossen Strecken dem Umweltdenken ganz gewaltig.Mehr Menschen verbrauchen mehr Ressourcen. in unseren nördlichen Breitengraden braucht der einzelne Mensch grundsätzlich mehr Ressourcen. Tatsachen messen sich an der gelebten Praxis, nicht an der Theorie wie es sein könnte!

    • Roger Guardino sagt:

      Die ganze Umweltbewegung ist vom Urspung wie auch vom Inhalt gesehen eine urkonservative Bewegung (man will ja die Umwelt konservieren). Die ersten kleinen Umweltparteien in den 1960ern waren klar rechts der Mitte angesiedelt (z. T. sogar sehr weit rechts), und vor allem lokal tätig (z. B. Widerstand gegen Autobahnen). Das Problem war, das in den später 1970ern ein grosser Influx von frustrierten alt-68ern, durch romantisches Verlangen nach Protestbewegung motiviert, diese Parteien überschwemmte und ihnen ihr marxistisches Weltbild aufzwang, was Verrat an der eigentlichen Sache war…

      • Barbara Nägeli sagt:

        Das sehe ich genau so. Die grüne Partei wurde leider zum Auffangbecken aller linksextremistischer, zu keiner etablierten Partei passender Kreise. Deshalb auch dieser nicht finanzierbare Linksdrall bei allen “humanitären” und sozialpolitischen Themen, die nun wirklich nur am Rande etwas mit Umweltpolitik zu tun haben. James Lovelock, Naturwissenschaftler und Nobelpreisträger (Gaia-Theorie: die Erde ist ein lebender Organismus), war bei den Anfängen von Greenpeace dabei und hat dieser frustiert den Rücken zugewendet, weil sie nur mehr ideologisch (links) argumentierten und handelten.

  3. Verunsichert sagt:

    Ein alter Mann kann nicht loslassen–Er will sich ein Denkmal setzen-hochtrabende Ideologie-diesen demokratischen Entscheid ignorieren! sind das nicht genau die Punkte die auf einen anderen alten Mann in der Politik zutreffen?. Wer einmal so intensiv an der Macht geschnuppert und jahrelang die Strippen gezogen hat kann nicht so leicht aufgeben. Diese, vorwqiegend alten Männer, begreifene nicht, dass sie damit auch all das Gute und Positive kaputt machen das sie einst bewirkt haben – sehr schade!

    • w.züger sagt:

      Ein ziemlich schlechter Vergleich.Wer ist Herr Leuenberger?

    • Zimmermann sagt:

      Und handelt es sich dann aber um einen netten guten Sozi….so darf der dann schon auch mal 93 Jahre alt sein….um von den Genossen geliebt vergöttert und begeifert zu werden.
      Auch wenn dabei permanent Rauch rauskommt, selbst dort, wo es für Normalsterbliche Strafen setzt- gell Anonymus
      Nach der Wischiwaschi/Tuttifrutti-Abspaltung ist nur noch der kommunistisch angehauchte Teil der Ökofundis übriggeblieben, eine 8% -Sekte
      Da tuts dann halt auch ein sein gesamtes Leben im Fliz abzockender Ex-Koch mit DDR – Ansichten.

      Lustig aber wie doch immer wieder Nette und Gute den Rank zur SVP finden.

    • Christian Kobel sagt:

      @Verunsicherer: Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.

  4. Kaa Bock sagt:

    Was die Einmischung Leuenbergers betrifft, hat David Schaffner sicher recht.
    Nur: Auch Leuenberger selbst muss ich recht geben, wenn er die Grünen auf dem alten Kurs sehen will. Letztendlich geht es den Grünen ja um die Umwelt, und für die ist es sicherlich am Besten, wenn die Umweltanliegen politisch breit abgestützt werden. Eine grüne Mittepartei gibt es ja bereits, das ist die GLP. Was nützt es also, wenn die Grünen versuchen, der GLP in der Mitte das Wasser abzugraben, und dadurch Ihre Stammwähler am linken Rand vor den Kopf stossen?
    Eigentlich fehlt noch eine konservative Umweltpartei…

    • Roger Guardino sagt:

      Die gibt es eigentlich auch (naja, zumindest eine rechte Umweltpartei): die SD (Schweizer Demokraten). Im Unterschied zur SVP haben sie deutlich umweltschützerische Positionen.

    • meier sagt:

      leuenberger und auf die natur achten ,da muss ja ein pferd lachen,er,der die zuwanderung immer mehr fördert,,der die landschaft immer mehr verbauen will,nein,dieser mann ist nicht grün,das ist sein deckmäntelchen,um jemand in unserer politik zu sein um dabei abzukassieren,für mich ,war er nie glaubwürdig

  5. Erich Meier sagt:

    Von den Grünen ist ja nichts anderes zu erwarten !

  6. RIlke Thomas sagt:

    Tja, Ueli Leuenberger ist wahrhaft eine Hypthek für seine Partei. Das ist ja fast schon Alterssturheit wie bei Christoph Blocher.
    Als Grünliberaler habe ich da zwei Herzen in meiner Brust. Politisiert die Grüne Partei weiterhin ideologisch links dann kann uns das nur nützen, denn auch viele Grüne haben keine Lust auf Klassenkampf. Es wäre mir allerdings auch lieb, wenn die Grüne Partei pragmatischer würde, das würde das grüne Lager insgesamt stärken und dafür den sozialistischen Trend brechen. Also, Quo Vadis Grüne Partei ? Ich wünsche Euch Glück und Weitsicht

    • Armando sagt:

      Als Grünliberaler (GLP = Splitterpartei mit vielen Verrätern an der grünen Sache, siehe z.B. Verena Diener) sollten Sie den Mund nicht so weit aufreissen, denn mit der Gründung der GLP wurde dem Anliegen der Grünen sehr geschadet. Ich bin bei keiner der beiden Parteien Mitglied und habe auch nicht vor, es zu werden. Doch die Grünliberalen sind bestenfalls verkappte FDP-ler im grünen Mäntelchen, absolut unkritisch gegenüber den Auswüchsen des Kapitalismus.

  7. Theo Nötzli sagt:

    Man wird bei U. Leuenberger den Eindruck nicht los, als wollte er am liebsten zurück in die 70er und 80er Jahre, wo er in den POCH gross wurde. Nach dem Gang durch die Institutionen dient ihm Grün wohl nur als Deckmäntelchen um seine weiterhin erzkommunistische Gesinnung zu kaschieren. Seine gute versteckte Antidemokratische Einstellung kommt nun – im Hinblick auf die Wahl eines Nachfolgers/einer Nachfolgerin – ungeschminkt an die Oberfläche.

  8. Philipp Rittermann sagt:

    na ja – man lasse ihn leben. es gibt schlimmere als den ueli leuenberger, (beispielsweise sein namensvetter…). wenigstens ist er von dem überzeugt, was er verzapft. irgendwie niedlich.

  9. Helveticus sagt:

    “Er will das globale Wirtschaftssystem an seinen Wurzeln ausreissen, «das Ressourcen verschlingende, Klima erwärmende, Menschen verschleissende, tief ungerechte Gesellschaftssystem».”

    Soziale Ungerechtigkeit beseitigt man nicht, indem man sich für die Umwelt einsetzt. Aber es ist schön, dass es die Grünen trotzdem versuchen. Bei den Grünliberalen ist diesbezüglich Fehlanzeige. Die sind einfach eine weichgespülte Variante der FDP.

  10. Martin Frey sagt:

    Leuenbergers Verhalten überrascht wenig, wenn man seinen ideologischen Werdegang etwas studiert hat. Ist der doch ein klassischer kalter Krieger, ein (Ex-?) Kommunist der mehr Wert auf Klassenkampf u.ä als auf pragmat. Umwelt- und Naturschutz legt. Seine Marschrichtung ist stramm links (und whs. Schuld an der Abspaltung der GLP), bedeutend linker als z.b. die Grünen Deutschlands, wie auch die SPS weit links der SPD politisiert. Und Menschen mit kommunistischem Background haben wie Ex-Faschisten nun mal oft Defizite im Demokratieverständnis, wie auch manchmal im Verhältnis zum Rechtsstaat.

  11. Anti-Ueli-Berg sagt:

    sehr guter Artikel und genau so ist es – aber Hauptsache Ueli ist bald weg – nervt (leider) nur noch sowohl inhaltlich wie auch persönlich

  12. Robert Erni sagt:

    Leunberger – der Name sagt schon alles.

  13. Robi sagt:

    Komisch… als ich die Schlagzeile las, dachte ich es ginge um die SVP

  14. Stefan Meyer sagt:

    Ein ziemlich böser Blog, Herr Schaffner!
    Trifft aber leider zu 100% zu. Wer die letzte SF-Arena zum Thema Asyl gesehen hat, kann Ihre Einschätzung nur teilen. Dieses Gutmenschengehabe war kaum noch zu ertragen.

    • Manu Graf sagt:

      Was wirklich unerträglich ist:, dass jeder, der sich für die Umwelt und für andere Menschen einsetzt, als Gutmensch disqualifiziert wird! Oder wollen Sie etwa ein Schlecht-Mensch sein? Ich finde es zum Ko… dass das Wort Gutmensch schlecht besetzt wird. Wo wären wir wenn jeder wirklich nur noch für sich selber schauen würde, wie sie es mit der Abwertung des Begriffs Gutmensch andeuten? Ich wünsche Ihnen, dass Sie nie alt, krank, behindert sein werden und dann plötzlich von solchen Gutmenschen, die soziale Arbeit leisten, abhängig werden! Die nicht-Guten werden sich sicher nicht um Sie kümmern

      • Stefan Meyer sagt:

        aus ‘Wikipedia”:
        “Gutmensch ist die ironische Verkehrung des ausgedrückten Wortsinns „guter Mensch“ in sein Gegenteil, nämlich eine meist abwertend gemeinte Bezeichnung für Personen (…), denen ihr Attribut „Gutsein“ oder „Gutseinwollen“ als üBERTRIEBEN MORALISIERENDES UND NAIVES Verhalten unterstellt wird.”

  15. Peter Don Kleti sagt:

    Ich hätt es nicht besser ausdrücken können -100% zustimm – bravo!

  16. s.frei sagt:

    dümmliche, verfahrene präsis , welche alle ihre parteien in die unglaubwürdigkeitsecke gefahren ! nur, s’gibt keine glaubwürdigen nachfolger und die zeit für eine CH-piratenpartei wäre gegeben und würde gewählt (siehe BDP und GLP…).

  17. Georges Dubi sagt:

    Da scheint es zwischen Ueli Leuenberger und der anderen dominierenden Persönlichkeit einer gegenüberliegenden Partei keinen Unterschied zu geben. Hochtrabende und weltverbessernde Ideologie hin oder her. Der Unterschied liegt nur darin, dass man über den anderen das Wüsteste schreibt und sagt. Aber der ist ja rechts und da muss man besonders draufhauen.

  18. Frutiger Andreas sagt:

    C’est quoi cette affirmation totalement tirée par les cheveux qu’un président démissionnaire ne s’occupe pas de sa succession? N’importe quoi. La règle est dans toutes les associations que, au contraire, le président cherche activement un/e successeur, afin d’assurer la pérennité de son associatioon. L’éminent polémiste Schaffner ne ferait-il partie pas du moindre club pour raconter un bobard pareil?

    Membre de15 alubs (foot, échecs, syndicat, parti politique, transport, art moderne, amis des bêtes…)

    • Stefan Meyer sagt:

      Sie sind mir ja ein echter Tausendsassa, Herr Frutiger! Haben Ihre Mitgliederausweise noch im Portemonnaie Platz ;-)

      • Andreas Frutiger sagt:

        Mitgliedschaften: ein Duzend passive, 3 aktive: Gewerkschaft (Sektionspräsident), Schach, Moderne Kunst). Mitgliederkarten gibt es keine mehr (glücklicherweise für die Brieftasche!).

  19. Kurt Schmid sagt:

    Ich würde es begrüssen, wenn die Grünen wieder eine spürbare Rolle in der CH Politik spielen würden. Aber die Kernaufgabe kann nicht sein, die SP links zu überholen. Wichtig aufzuzeigen das die Fertilität ihre Grenzen längst überschritten hat und da Gegensteuer dringend nötig ist, Familienplanung ist das Gebot der Stunde und nicht die Schweiz als Hort für alle die Leiden anzubieten. Das ist Scheinheilig und löst die Probleme nicht, sondern schaft immer grösseres Leid. Grün soll wieder grün werden es gibt da mehr als genug zu tun.

    • Helveticus sagt:

      Fertilitätsrate….. so ein Unsinn. Das sind wohl eher grün-braune Rezepte, die Sie uns servieren wollen. Ohne eine gewisse Fertilitätsrate bricht unsere Altersversicherung zusammen, die Wirtschaft rutscht in eine Dauerrezession und das Schweizer Volk stirbt aus. Die gegenwärtige Reproduktionsrate bringt eine Bestandeshalbierung mit jeder Generation. Das zeigt schon mal eindrücklich, wie stark wir auf Zuwanderung angewiesen sind. Die aber muss integrationsfördernd auf Europa und christliche Länder eingegrenzt werden. Es wäre schon viel gewonnen, wenn Grüne & Grünliberale dies einsähen

      • Marco Casutt sagt:

        “Die aber muss integrationsfördernd auf Europa und christliche Länder eingegrenzt werden.”

        Richtig. Und alle anderen sollten ein gut sichtbares Zeichen an sich anbringen müssen, damit man den ungläubigen Integrationsunwilligen gut aus dem Weg gehen kann. Ein entsprechender Stempel im Pass ist ebenfalls Muss.

  20. Hans Abächerli sagt:

    Dem Ueli liegt halt viel daran, dass seine maoistische Ideologie weiterhin in der GPS verankert bleibt! Und weiterhin unter dem Deckmantel ‘Umweltschutz’ Klassenkampf betrieben wird.

  21. Baperlabap sagt:

    Es gibt ja das Lied von BAP: Ahl Männer (Kölsch für: alte Männer). Der Refrain geht: Ahl Männer, unerbittlich nette ahl Männer, pathetisch, fett un satt. Ahl Männer, uss em Ei jepellte ahl Männer, ahlglatt.

  22. Ralph Sommerer sagt:

    Dies scheint bei den Grünen leider eine unsägliche Tradition zu sein. Tatsächlich ist dasselbe schon einmal in Zürich passiert, als die Grüne Kantonalpartei sich dem Diktat des abgewählten Präsidenten, Martin Bäumle, nicht beugen wollte und sich weigerte, einen ihm genehmen Nachfolger zu bestimmen. Das war dann der Gründungsfunke der Grünliberalen Partei. Man könnte daher sagen, die Grünliberale Partei ist eine Posse (mit den Parteimitgliedern und Wählern als Statisten), die den Zweck hat, Martin Bäumle die Illusion zu verschaffen, er wäre immer noch ein Parteipräsident…

    • Hans Abächerli sagt:

      Wusste ich bisher nicht, Herr @Sommerer! Erklärt aber einiges, um nicht zu sagen: Nun ist alles klar!
      Ihre Aussage passt zum Bild, dass ich mir von diesem feinen Herrn gemacht hatte! Danke für Ihren Beitrag!

      • @ Sommerer: Ihre Mutmassungen in Ehren, aber Sie waren offensichtlich an der damaligen Delegiertenversammlung nicht dabei. Es ging damals um einen knallharten Richtungskampf ökos vs Fundis, wie er jetzt leider wieder droht. U. Leuenberger amtete als “Moderator” oder “Schlichter”. Dass er dazu viel zu sehr Partei war, wurde schnell klar. Dass sich Bäumle im Interesse der Sache zurücknahm, habe ich mehr als einmal erlebt. Leider ist die GLP etwas weit nach rechts gerutscht. Deshalb ist eine erneute Spaltung wieder möglich. Hoffentlich raufen sich die 2Flügel der Grünen rechtzeitig wiederzusamme

    • Helveticus sagt:

      Richtig. Und Bäumle ist sicher der autokratischere Führer als Leuenberger: Unterschied: Bäumle erscheint vielen, die ihn nicht kennen, sympathisch. Leuenberger, stösst viele mit seiner Art ab. Na ja, in den Bundesrat wird es Bäumle trotzdem nicht schaffen, …. nicht mehr.

  23. Frutiger Andreas sagt:

    Die Behauptung, zurücktretende Präsident haben sich nicht um ihre Nachfolge zu kümmern ist gänzlich an den Haaren herbeigezogen. Im Gegenteil, alle Vereine kennen die Regel, dass der/die scheidende Präsident/in aktiv einen Nachfolger sucht, damit der Verein ohne grossen Bruch überleben kann. Ist denn der versierte Polemiker Schaffner Migliglied keines einzigen Vereins um solchen Humbuck zu schreiben?
    Andreas Frutiger, Mitglied von rund 15 Vereinen (Fussball, Schack, Gewerkschaft, politischer Partei, Transport, Moderne Kunst, Tierschutz…)

    • Hans Abächerli sagt:

      Dann sind Sie ja ein richtiger ‘Vereinsmeier’, Herr @Frutiger…. Wie machen Sie das bloss zeitlich? Sind Sie finanziell unabhängig und müssen keiner Arbeit mehr nachgehen, die Sie vom aktiven Vereinsleben abhält?

    • Walter Bossert sagt:

      Frutiger, den Status-Club haben sie noch vergessen!

      • Zimmermann sagt:

        Status Herr Bossert ……….ist das gar etwa das ominöse Cumulus-?!?!?!
        Und politische Partei- tönt auch total aufschlussreich, so staatsnah so urban so lösungsorientiert stilvoll, ……da kann es sich doch nur um ein der 2 linken Staatsabzocker-Parteien handeln….ab da ist man ja dann nicht mehr ganz so weltoffen

  24. Chris Huber sagt:

    Danke. Sehr interessanter und treffender Artikel! Leider in der falschen Zeitung. Hier darf doch eigentlich nur über den alten Mann Blocher gelästert werden…..

  25. Realist sagt:

    Als aufrechter Bürger unseres Landes möchte ich Ueli Leuenberger an dieser Stelle meine unendliche Dankbarkeit ausdrücken: Nur dank seines fehlenden Charismas, seiner rhetorischen Unfähigkeit und seiner ideologischen Verbohrtheit haben es die Grünen in den letzten zehn Jahren nicht geschafft, ihren Wähleranteil zu steigern. Mit einem jungen, mitreissenden Präsidenten à la Levrat oder Brunner wäre die GPS heute eine 15%-Partei und die Schweiz stünde am Abgrund. Nur möglichst schwache Grüne nützen unserem Land, daher: Tausend Dank Ueli Leuenberger, geniessen Sie Ihren Ruhestand!

  26. Locher Verena Grüne Wohlen sagt:

    Herr Schaffner sieht das absolut richtig! Herr Leuenberger und alle die Ihn stützen blocken grüne Politik die nicht dem linken Gedankengut entspricht, und davon gibt es! bereits in der Disskussion ab. Leider sind die wirklich grünen in dieser Partei noch immer in der Minderheit. So kommt es, dass die Delegierten meist linker sind als die SP. Wen wunderst da, dass die Grünen in der Öffentlichkeit links aussen wahrgenommen werden. Aber: Grüne Politik ist sachlich lösungsorientiert und die Ökologie mit deren Ökonomie steht auf der Fahne. Siehe Bernhard Pulver, Regula Rytz! Guten Morgen Grüne

  27. Rudolf Mühlemann sagt:

    Jeder vernünftige Mensch hat eine “grüne Ader”, fernab jeder Ideologie. Alte Männer, die eigene Endlichkeit vor Augen, weigern sich, den Schiffbruch der eigenen Ideale zu akzeptieren. Alte Frauen ebenfalls. Junge Frauen und Männer sind aber vor Ideologien auch nicht gefeit. Gefragt sind pragmatisches Denken und Handeln. Das Alter spielt in diesem Kontext lediglich eine geringe Rolle. Demokratie ist übrigens nicht primär im linken und grünen Denken verankert. Manchmal muss man die rechte Augenbraue schon leicht anheben, um linke Logik überhaupt analysieren zu können. Verstanden habe ich sie nie

    • Thomas Hanhart sagt:

      Das Phänomen scheint definitiv keiner politischen Ausrichtung zu folgen. Es sind Leute die zeitgeistig stehen geblieben sind. Das alles wäre kein Problem, wenn sie ihre Erfahrung weise reflektiert zum richtigen Zeitpunkt einstreuen würden. So wie Helmut Schmidt zum Beispiel oder bei uns die Alt-BR Friedrich und Stich. So ist das sogar sinnvoll und wichtig. Aber der Platz weiser alter Männer ist der Hintergrund. Meine Vermutung ist auch, dass es primär mit dem Umstand des vermeindlichen Scheiterns zu tun hat. Es soll ja keiner kommen der es besser macht. Echt tragisch und undemokratisch.

  28. star sagt:

    Das ist Alte Krankheit linksextreme Populisten (Stalinisten) wie Leuenberger !

  29. Francisco Pavone sagt:

    Als Mitglied der Grünen habe ich mich massiv über die Aussagen von Herrn Leuenberger geärgert. Sein Denkmal hat er ja schon, wenn auch nicht in seinem Sinne. Es braucht schon sehr viel “Talent” um eine Vorlage wie Fukushima nicht in Wähleranteilen ummünzen zu können. Auch wird er mir persönlich als unsympath. Parteipräsi in Erinnerung bleiben. Wer Probleme lösen will, muss pragmatisch zupacken können und einen gewissen Sinn für die Realität haben. Darum haben Ueli L. und Chrigi Bl. wohl mehr gemeinsam als einem lieb sein kann, mit einem Unterschied Chrigi Bl. IST die Partei, Ueli L. nicht!

    • Kurt-Daniel Währen sagt:

      @Francisco. Es war nie ein Ziel der Grünen, Fukushima in Wähleranteile umzumünzen, da dies von der Bevölkerung als purer Populismus und Oportunismus gewertet würde. Der Fukushima-Effekt hat auch ohne populistische Kampagne seine Spuren hinterlassen. Uebrigens, mit Ueli kann man vierschiedene Standpunkte ausdiskutieren, ohne dass man von einem Partei-Diktator herausgeworfen wird. Wir haben einige starke Charakter-Menschen bei den Grünen welches uns glücklicherweise erlaubt auch eine gute Streit-Kultur zu bewahren und nicht eine Partei-Diktatur à la SVP. Dies nenne ich gesunde Demokratie !

      • Andrew Dantès sagt:

        @währen. Jö, wie herzig. Immer das linke Selber-Glorifizieren und dann noch ein paar Wörter wie Diktatur und ähnliches im Zusammenhang mit der SVP erwähnen und fertig ist der 08/15-Standart-Kommentar aller 17-jährigen Mädchen im Batikrock. Seien Sie doch mal etwas selbstkritischer, es hilft der Persönlichkeitsbildung! Dann sind wir nämlich auch wirklich auf dem Weg in eine gesunde Demokratie!

  30. Kurt Ochsner sagt:

    “Gutmensch” war das offizielle Unwort des Jahres 2011 in Deutschland. Gem. dem deutschen Journalistenverband wurde es erstmals 1941 für Gegner der Ermordung von Behinderten verwendet und ist eine Lächerlichmachung des jidischen Ausdrucks “a gutt Mensch” für einen Menschenfreund. Ein Journalist, der damit einen unbescholtenen Politiker bewirft, disqualifiziert sich selber; er kennt sein Werkzeug, nämlich die Sprache, nicht.

    • Herbert von Lanen sagt:

      So ziemlich wortwörtlich das, was ich schreiben wollte… jetzt muss ich nicht mehr, danke.
      Ich bin übrigens auch an dem Wort hängengeblieben, konnte also sein Argumentation zu seiner seltsamen Aussage im Titel nicht lesen.
      In den Vereinen, in denen ich bin werden zukünftige Kandidaten für ein späteres Präsidium vom aktuellen aufgebaut und eingearbeitet.

      • Abdel Tuma sagt:

        Tschuldigung Herr Ochsner.
        Da wird wohl nichts mehr draus, den Verwender des Begriffs “Gutmensch” in die Schmuddelecke des Faschismus zu rücken bzw. zu diffamieren.
        Das Wort Gutmensch ist laut der Gesellschaft für deutsche Sprache (http://www.gfds.de/index.php?id=112) erst seit 1985 in Gebrauch und bezeichnet in ironischer Weise berufsmässige Moralisten mit eklatantem Realitätsverlust, was wohl auf die Mehrheit der Grünen zutrifft, insbesondere aber für ihren Präsidenten.

    • Abdel Tuma sagt:

      Tschuldigung.
      Da wird wohl nichts draus (in gutmenschlicher Manier) den Verwender des Begriffs “Gutmensch” in die Schmuddelecke des Faschismus zu rücken. Laut der Gesellschaft für deutsche Sprache ist “Gutmensch” erst seit 1985 in Gebrauch und meint den berufsmässigen Moralisten mit eklatantem Realitätsverlust, was ja auf die Mehrheit der Grünen und insbesondere für ihren Präsidenten zutrifft.

  31. Adrian Engler sagt:

    Eine grünliberale Partei gibt es schon, und sie hat auch seine Berechtigung, aber es hat keinen Sinn, dass die Grünen sie nun nachahmen sollen. Ich finde es richtig, dass Leuenberger seine Meinung zum künftigen Kurs der grünen Partei äussert. Wenn jemand wie Bastien Girod, der wohl eher zu den Grünliberalen passen würde, in der Grünen Partei bleiben will, ist das seine Sache, aber im Präsidium der Grünen Partei sollten sicher Personen sein, die ähnliche Werte vertreten wie die grüne Basis.

  32. Kurt-Daniel Währen sagt:

    Sicher ist Ueli eher konservativ grün.Ich selbst bin auch aktives Mitglied. Ansichten können jedoch offen und konstruktiv dargelegt werden, auch wenn man nicht gleicher Meinung ist. Wie in einer Demokratie gibt es auch bei uns “Linken” linkere und rechtere “Ströme”. Verschiedene Ansichten werden auch bei uns kritisch hinterfragt und diskutiert. Ich möchte jedoch klar festhalten, dass es bei uns KEINE FüHRER-POLITIK gibt welche vom ZENTRAL-Büro diktiert wird. (wie z.B in einer anderen Rechts-Partei). Wir werden auch nicht rausgeschmissen wenn wir mal eine andere Ansicht haben….

  33. Johannes Künzler sagt:

    Schwacher Artikel, eine komlpette Null-Analyse. Ignoranz auf höchstem Niveau – und, wenn ich auf dem süffisanten Niveau des Artikels sowie der Mehrheit der Kommentator/innen bleiben darf: Noch rechter als diese Zeitung gehts bald wirklich kaum mehr. Dem anderen den Ideologen unterzujubeln gibt’s übrigens gratis, ohne eine Sekunde nachzudenken. Oje.

    • Stefan Meyer sagt:

      Hui, ein Beitrag auf höchstem Niveau, Herr Künzler!
      Dieser strotzt ja nur so von Reflexion, Kompetenz, Tiefgründigkeit, Unvoreingenommenheit und differenzierter Argumentation!

  34. Hans Ineichen sagt:

    Die alten Sä…, äh, Männer die nicht loslassen wollen/können gibt es im politischen Hüben und Drüben. Gemsam ist ihnen dass es ‘Polteri’ sind. Na ja, der Grünangemalte ist mir persönlich aber noch etwas lieber….

    • Monika Vögeli sagt:

      “Gemsam ist ihnen dass es ‘Polteri’ sind.”
      Ist das negativ?
      Die Herrschaften sind halt noch nicht durch das Reinigungsbad für PR gegangen:
      Rhethorikkurse, Stilberatung etc…
      Früher waren viele Politiker polteri.

  35. Boris Kerzenmacher sagt:

    Die Grünen nach den Nationalratswahlen in Endzeitpanik! Verzweiflung pur!
    Ihre Überlebensfrage:
    Wie muß man die alten Großvokabeln waschen, umfärben, umgruppieren, um einerseits unsere Stammklientel zu halten und andererseits möglichst viele Dumme auf den Leim zu führen? Ihre einzige Chance und Hoffnung: neue Dumme wachsen immer nach.

  36. Hitsch sagt:

    Die CH Grünen haben keinen Erfolg, weil sie keinen Grund geben um sie zu wählen. Grün will ich wählen, aber ich finde keine grüne Politik. Grüne Politik ist Inlandpolitik die das Wissen vom Umweltschutz und der Oekologen vertritt. Abertausende Stimmbürger die auf eine politische Vertretung ihres täglichen Engagements in und für die Schweiz! warten. Hier und nicht bei den Weltweitsolidaritätsengagierten sind die grünen Stimmen. Grüne Politik ist nicht links oder rechts. Oekologie muss das Parteibuch der Grünen sein und sie müssen unsere Grundinteressen des Lebens hier vertreten, für uns.

    • Christine Dobler Gross sagt:

      Genauso empfinde auch ich und wäre der Partei schon längst beigetreten, wenn sie das thematisieren würde, was ich von dieser Partei eigentlich erwarte: Umweltschutz, Ökologie, Naturschutz, hier bei uns. Diese Bereiche sind bei allen andern Parteien völlig ungenügend abgedeckt.Hingegen sind die sozialen Themen von der SP ausreichend und mit guten Leuten besetzt.

  37. Roger sagt:

    Der Kommunist ist eben kein Demokrat.

    • iskra sagt:

      ja, lieber roger, das ist sehr einfach: wer “links” der mitte steht ist ein Kommunist, wer “rechts” der Mitte steht ein Faschist – von einer Mitte, die es gar nicht gibt !

  38. Hans sagt:

    Leuenberger könnte doch zusammen mit Christoph Blocher eine Selbsthilfegruppe gründen!

  39. Hans Gross sagt:

    Wer die SVP im Herbst beobachtet hat weiss, dass nicht jeder Sympathieträger ein guter Präsident ist. Um Erfolg zu haben braucht es das nötige Format und eine gewisse politische Reife. Da erstaunt es wenig, wenn Leuenberger nicht begeistert ist ab den Kandidaturen von Adèle Thorens (der ich kein einziges konkretes Projekt zuschreiben könnte) und Bastien Girod (der die Grünen mit seiner Offroader-initiative ins Offside gebracht hat, weil die SP mit Cleantech das zentrale Umweltthema besetzt und sich die Grünen auf dem Nebenschauplatz “Offroader” abmühen müssen). Es gibt geeignetere Leute!

    • Helveticus sagt:

      Wen zum Beispiel? Josef Lang?

      • Hans Gross sagt:

        Gute Frage! Ich habe mehr an den pragmatischen Macher Antonio Hodgers gedacht. Jo Lang ist aber auch nicht uninteressant: Er ist ein cleverer Politiker, der weiss, wie die Politik tickt. Allen Grünen-Hasser wachsen Bibeli am Kopf (die hätten aber ohnehin nie grün gewählt) und die Öko-Grünen, die grüne Kernwählerschaft, fühlen sich so richtig verstanden. Das schweisst die Partei zusammen. Das Problem ist aber, dass mit Jo Lang viele Schicki-Micki-Grüne zu den Grünliberalen wechseln würden… Abgesehen davon hat JL, wenn ich mich richtig erinnere, die Wahlen verloren.

  40. kurt mäschli sagt:

    Wieso soll es in der Politik anders sein als in der Wirtschaft? Dort haben auch die alten Patrons urschweizerische Unternehmen wie Sulzer, Loki, Brown Boveri, Uhrenindustrie usw. in den Untergang gefahren!

  41. Blaise sagt:

    Die Grünen stimmen massiv zu mit den Worten von U. Leunberger. Es war am letzten Delegierter Versammlung ganz klar. Die Grünen engagieren sich für echte Umweltschutz, nicht nur für bequeme grüne Wäscherei, die von vielen Nicht Grünen erwünscht wird. Umweltschutz verlangt auch soziale Gleichheit und Solidarität. Die übrigbleibenden Ressourcen die wir uns leisten dürfen und können ohne die Erde auszuschöpfen, müssen sorgfältig verteilt werden. Sonst, werden bestimmten Leute davon zuviel leiden. Das wollen wir sicher nicht. Danke Ueli.

  42. Realist sagt:

    Ich befürworte eine grüne und soziale Politik. Den Grünen wäre ich schon fast als Mitglied beigetreten. Aber die oft unreflektierten Standpunkte von Leuenberger haben mich davon abgehalten. Die GLP ist – wie oben schon gesagt – eine weichgespühlte FDP. Es bleibt mir nichts andere als parteilos zu bleiben und bei Wahlen und Abstimmungen von Fall zu Fall zu entscheiden.

  43. Ich gehöre nicht der GP an. Aber immerhin respektiere ich, dass es allein Sache der Grünen ist, ihr Präsidium zu bestimmen. Mitglieder bzw. Präsidenten anderer Parteien oder rechtslastige Journalisten geht das gar nichts an! Es hat ja gerade noch gefehlt, hier Fullvio Pelli als gutes Beispiel heranzuziehen. Die Grünen tun gut daran, die nach rechts ausrutschende FdP nicht als Richtschnur für den politischen Umgang zu nehmen. Immerhin: Pellis FdP hat bei den Eidg. Wahlen 2.6% verloren, die Grünen bloss etwas mehr als 1%.

  44. John Kipkoech sagt:

    Grüne haben es schwer. Die Welt geht vor die Hunde und alles ist für die Katz. Leuenberger war kein guter Parteichef, aber leider ist kein integerer, bodenfester Nachfolger/in bis jetzt aufgefallen. Am schlimmsten Wäre aber ein Ko-Präsidium, wo unklar bleibt wer Adressat für Ideen, Umsetzungen, Diskussionen etc. ist. Es bleibt zu hoffen dass man doch noch einen Kandidaten findet/in findet.

  45. Egal ob Leuenberger oder Blocher, alternde Politiker sollten selbst einsehen, dass ihre Parteien leiden und Verluste einfahren,wenn machtbesessene Politiker den Rücktritt verpassen-

  46. Catherine walthert Selosse sagt:

    Je suis consternée du niveau d’analyse de cet article .

    1/A commencer par “le vieil homme” …ce n’est pas une femme,sinon vous feriez allusion à sa ménopause , peut-être ??

    2/Les alternatives au nucléaires sont connues et reconnues, chiffrées, et Ueli L maîtrise le topo …

    3/ le faire passer pour l’extrême gauche de ce qu’on peut voir en Suisse est risible

    4/ enfin qui a posé ce principe qu’un président ne peut avoir d’avis, et le donner, sur sa succession ?

    Où sont analyse et réflexion?
    3/Enfin , le faire passer pour “plus à gauche que lui tu meurs” , c’est risible .

  47. Thomas Läubli sagt:

    Ich weiss nicht, was dieser verbitterte Kommentar eines Jung-Journalisten soll. Schliesslich bringt TA online täglich eine Story über einen andern alten Mann, der nicht loslassen kann. Weniger Heuchelei wäre mehr.

  48. Christian sagt:

    Ein bisheriger Präsident kann sich nicht anmassen, seine Machtposition dazu auszunutzen, ihm unliebeN Kandidaten das Rennen zu erschweren.

  49. Brady de Chantereine sagt:

    M.Ueli Leuenberger,a toujours été jaloux de l’udc et c’est le moment qu’il retourne à son piano (cuisine) la il pourra griller quelques
    saucisses de st-gall.

  50. charvet sagt:

    Ueli Leuenberger est un président à oublier rapidement. Cet ancien cuisinier aurait dû rester dans ses casseroles plutôt que de se mêler de politique.Son bilan se résume à peu de chose si ce n’est à vouloir allier son parti à l’extrême gauche et à soutenir les Kosovars.
    Bon débarras.

  51. stephan sagt:

    Tja – etwas ungeschickt vielleicht vom Präsidenten, inhaltlich jedoch richtig. Wer Umwelt und Menschen Sorge trägt, der sorgt für eine langfristig erfolgreiche Wirtschaft wie für eine gerechte Gesellschaft. Linksgrün ist der Weg dazu – und es tut gut wenn Werte und Sachpolitik mehr zählen als kurzfristiges Wählergewinndenken oder Politklamauk. Darum wähle ich grün – solange sie auch an die Schwächeren in der Schweiz denken. Zürcherflügel haben auch anderen Parteien kein Glück gebracht …

  52. Jeanclaude sagt:

    U. Leuenberger meint es gut, aber mischt zu stark mit, da er das Problem der Nachfolge erkannt hat. Es ist nicht das Problem der Alten sondern dasjenige der jungen PräsidentschaftsanwärterInnen. Zicken und/oder ProfilneurotikerInnen kandidieren für das Amt. Man sieht gar eine Doppellösung für die Präsidentschaft aus. Das Scheitern wäre vorprogrammiert. Insofern ist Leuenbergers Einmischung im Interesse der Partei zu entschuldigen.

  53. l. schaller sagt:

    Zum D-GR-EU Thema im heutigen Tagi: Kompliment und BRAVO an @Alex Renge! Wir schliessen uns vollumfänglich Ihrer Meinung in sämtlichen Ihrer kompetenten Kommentare an. Leider sind Kommentare wie die meinigen schon länger zensiert in der ach sooo freien, scheindemokratischen Presselandschaft der CH! Was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Das ewige paranoide DE-bashing zu vieler CH’s ist u. war schon immer einfältig, bzw. krankhaft, Pfui!

  54. Luzius Theiler sagt:

    Wohin Beliebigkeit als politisches Prinzip führt, zeigt die gestrige Nein-Parole der GLP zur Zweitwohnungsinitiative. Würden sich die Schweizer Grünen ins Fahrwasser der GLP begeben, wäre das ihr sicherer Untergang, denn das Beliebigkeits-Original existiert bereits. Übrigens: unter der Präsidentschaft von Ueli Leuenberger ist z. B. ein grünes Wirtschaftspapier entstanden, das, obwohl vor der Finanzkrise verfasst, eine Unzahl wegweisender Lösungsvorschläge enthält. (www.gruene.ch/web/gruene/de/positionen/wirtschaft/oekologischer_umbau/positionspapiere.html)

  55. Ich war 23 Jahre Kantonalkassier der Zürcher Pfadi. Ich habe meinen Nachfolgern nie in die Arbeiten geredet,
    Jede Generation arbeitet nach einem andern Schema, was auch in der Politik gleich ist. Ich war auch während
    20 Jahren Finanzchef einer kleineren Partei und habe meinen Nachfolgern nie drei geredet. In der Zwischen.
    zeit bin ich noch Ehremmitglied von Pfadi Züri und betreue die Buchhaltung des Zentralarchivs der
    Pfadibewegung Schweiz, wo ich vollständig allein arbeiten kann. Man muss als älterer Mensch daran denken,
    dass die Zeiten und Menschen sich ändern.

  56. Hans P. Grimm sagt:

    wer braucht “Grüne”? Die meisten können eine Brennessel nicht von einer Stechpalme unterscheiden und meinen allen Ernstes der Natur vorschreiben zu können wie sie funktionieren muss!

    Was wir brauchen ist eine ernsthafte Bewahrung der Natur und nicht Ideologien!
    es geht auch bei den Grünen nur darum am Troge des Geldes zu sitzen und sich zu bereichern!

    • stephan sagt:

      Wenn Sie persönlich die Natur “ernsthaft bewahren” – dann sind sie selbst ein Grüner. Weiter so! Doch gehen Sie mit sich als Grüner nicht so hart ins Gericht (Geldtrog). Gerne würde ich wissen, ob Sie, Herr Grimm, den Brennessel-Stechpalmen-Test selbst entwickelt und durchgeführt haben und wie viele von den Grünen da teilgenommen haben? Keine Zahlen dazu? Schade – dann sind wohl Ihre weiteren von Bitterkeit und Missgunst geprägten Ausführungen ebenso wenig ernst zu nehmen.

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